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Aktuelle Hochwasserwarnung der Stadt Schopfheim

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Ehrung in Zell

Siegfried Kiefer mit Landesehrennadel ausgezeichnet

Armin Schuster (links) und Peter Palme (rechts) heften Siegfried Kiefer die Nadel ans Revers

Zell (hjh). „Wenn ich heute fürs Ehrenamt politisch werben sollte, dann würde ich einen Film machen über Siegfried Kiefer“, sagte Armin Schuster am Freitag im „Löwen“ als Gast der Stadt, Klaus Wetzel, dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes, und der Familie Kiefer über einen Bürger der Stadt, der sich jetzt einreihen darf in eine kleine Schar illustrer Zeller, die wie er im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg samt Urkunde für viele Jahre außergewöhnliches Engagement in gleich mehreren Ehrenämtern verliehen bekamen. Mit Thomas Kaiser, Thomas Dietsche, Alfred Knauber, Agnes Zimmermann, Manfred Dietsche und Edith Ganter sowie den mittlerweile verstorbenen Herren Gerhard Schittenhelm und Bernhard Huck ist die Runde der Geehrten noch überschaubar klein, was beweist, dass die Verdienstnadel noch längst nicht den inflationären Touch hat wie mach andere Auszeichnung. Das hob auch Armin Schuster hervor, der Chef des Amtes für Katastrophenschutz, das „wie keine andere Behörde auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer“ kompromisslos angewiesen sei. Siegfried Kiefer habe es in einem hart umkämpften Metier u.a. verstanden, einen Stadtverband über Jahre sehr erfolgreich zu führen, ohne zu polarisieren. Er sei nie zu weit außen, nie zu sehr konservativ gewesen. Er sei ein Musterbeispiel dafür, wie man jungen Leuten heute vorführen müsste, wie ein von Hause aus konservativer CDU-Politiker mit beiden Beinen in der Mitte der politischen Landschaft steht und sich dort behaupten kann. Siegfried Kiefer und er, Armin Schuster, seien sich immer auf Augenhöhe und mit persönlichem, nicht formalen Respekt begegnet. Was Kiefer für die CDU gemacht habe, trete noch immer nach. Und dafür danke er ihm bei dieser Gelegenheit auch im Namen der CDU des Kreises Lörrach.

Bürgermeister Peter Palme war in diesem Fall formell der verlängerte Arm des Ministerpräsidenten. Die CDU habe ihn bereits vor einem Jahr gebeten, die Verleihung in Stuttgart zu beantragen. Dem Wunsch wurde „zeitnah“ entsprochen, die Bitte vom Land erfüllt. Der Festakt allerdings, er war „geheim“ im Rahmen des Neujahrsempfangs als Überraschung vorgesehen, fiel wie so vieles andere Corona zum Opfer. Um so schöner sei es nun, an einem Tag, an dem man sich seit Monaten des Verzichts endlich mal wieder unter fast normalen Umständen treffen könne, die Übergabe der Ehrennadel endlich vornehmen könne. Siegfried Kiefer habe sich im Musikverein Atzenbach als Vorstandmitglied, Vorsitzender und Dirigent und seit 58 Jahren als aktiver Musiker große Verdienste erworben. 15 Jahre sei er im Gemeinderat Mitglied der CDU-Fraktion gewesen. Er war Fraktionsvorsitzender und zweiter BM-Stellvertreter. Eingesetzt habe er sich vor allem in den Bereichen Innenstadtentwicklung, in der ehemaligen städtischen Wohnbau GmbH sowie im Gewerbeverein. Er war viele Jahre erster Vorsitzender der Zeller CDU, Mitglied in der Jungen Union und sei nun Ehrenvorsitzender des Stadtverbandes, Mitglied im Kreisvorstandes und seit einem ehrenamtlicher Richter am Veraltungsgericht Freiburg. Sehr aktiv sei Kiefer im Förderverein Wiesentäler Textilmuseum und 2019 habe er die Seniorenakademie mit gegründet, in der er aktuell den „Digitalkompass“ in Schwung bringt und den älteren Mitbürgern die Angst vor dem Umgang mit den digitalen Medien nimmt.

Der Streifzug, das wussten die Anwesenden und auch Peter Palme, hat Lücken, zeigt aber doch auch, wie vielseitig Siegfried Kiefers Wirken in der Stadt gewesen ist. „Ein Ehrenamt kann man nur richtig ausfüllen, wenn man gute Leute um sich hat“, sagte der Geehrte. Alle die Ämter seien auch mit einem Stück Verantwortung verbunden. Es sei immer sein Bestreben gewesen, Verantwortung auch für andere Leute zu übernehmen. Und das sei ihm nun wieder bei der Arbeit mit dem Digitalkompass möglich, einer vom Bund geförderten Einrichtung, die es in Deutschland genau 100 mal gebe und Zell der letzte Standort gewesen sei, dem das Prädikat zugesprochen wurde. Alles, was er derzeit noch bewegen könne, sei teilweise neu, hochinteressant und spannend. Und er – wie alle anderen im Kreis seiner Gäste – hoffe, dass er in all diesen Dingen noch lange aktiv sein könne.

Unser „Knaschtbruder“, der Jeannot, kann sogar den Masken etwas Positives abgewinnen:

Na also, s’geht doch!

Die „Spiinebuube“

Volltreffer! Jeannot Weißenbergers
kulturelle Schaffenskraft ist von Corona schwer getroffen
.

Text unter „Nachrichten“

Jeannot und der Ärztemangel…

Jeannot Weißenberger weiß halt, wie es auch heute noch (oder wieder) klappen könnte…

Jeannot und Christian Weißenberger schüren die Hoffnungen mit Humor aus dem Knast!