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Ihr erhaltet Gelegenheit, Euren „Senf“ dazuzugeben, Kommentare abzugeben und zu diskutieren über all das , was Euch oder die Welt bewegt.

Außerdem werden wir versuchen, dem einen oder anderen Starkoch in unserer Region Rezepte abzuluchsen, die wir Euch zur Verfügung stellen wollen. Möglich ist vielleicht auch, den Köchen bei ihrer Arbeit am Herd hie und da über die Schulter zu schauen. Mal sehen, was sich machen lässt.

Also:
Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Probieren.
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Schopfheims Küchen unter Dampf!

Schopfheim (hjh). Es gibt Wirte, die schmollen, bedauern sich und die Umstände, die trotz aufwändiger Investitionen in ein corona-konformes Umfeld und trotz optimistischer Aussagen der Politik, dass sich ein solcher Fehler wie der „totale Lockdown“, über den die erste Pandemiewelle im Frühjahr dieses Jahres donnerte, nicht wiederholen werde, ihre Lokale, Restaurants, Bars, Hotels und Kneipen bereits zum zweiten Mal schließen mussten, bis heute nicht wieder öffnen durften und das wohl auch in den kommenden Wochen nicht tun dürfen.

Es gibt aber auch Wirte, die versuchen, den Karren, den sie seit Jahren oder Jahrzehnten mit teils großen Opfern schmierten und in Bewegung hielten, nicht an die Wand zu fahren. Wie die Mitglieder des Wirtevereins der Markgrafenstadt beispielsweise, die vor Monaten schon beschlossen, nicht nur sich selbst und ihren Mitarbeitenden etwas Gutes zu tun, sondern auch ihre (Stamm-)Gäste und solche, die es werden sollen, liebevoll zu verwöhnen – mit Liebe, die durch den Magen geht. Sie hielten ihre Küchen unter Dampf, funktionierten ihre Lokale um in „take away“-Stationen, richteten „Telefon-Hotlines“ ein, sorgen bei ihren Gästen für volle Bäuche und gute Laune und sichern so nicht zuletzt ihrem Personal den Arbeitsplatz, der ohne den Mut, den Einsatz und den Einfallsreichtum ihrer Chefs früher oder später zweifellos „Corona“ zum Opfer fallen würde. Und zwar trotz staatlicher „Hilfen“, die zwar vollmundig versprochen worden seien, aber nach Aussage der Wirte in der Stadt bisher den Weg nach Schopfheim noch nicht oder nur auf Umwegen gefunden zu haben scheinen.

Eine ganz besondere Bedeutung kommt dem kulinarischen Lockdown während der Feiertage zu. Familienfeste sind mehr oder weniger verboten, private Feiern im Freundeskreis auch. Und der gepflegte Festtagsschmaus in weihnachtlich geschmückten Gourmettempeln ist heuer ebenfalls für die Tonne. Schopfheims Wirte mussten sich also etwas einfallen lassen. „Auch in diesem besonderen Jahr müssen sie nicht auf ein mit Liebe und Sorgfalt gekochtes Festtagsmenü verzichten“, versprachen die Gastgeber der hermetisch verschlossenen und deshalb garantiert virenfreien Gourmettempel eine Art „Lock up“ vom „Lock down“, den die Gäste in allen befragten Lokalen durchaus zu schätzen wissen. Jedenfalls machten sie wie Gerhard Bechtel motivierende Erfahrungen. „Ich habe einen unter meine „To go“ – Gästen, der mir sagte, dass er während der ganzen Zeit von Lokal zu Lokal gehe, um dort sein Essen zu holen und so die Kneipen der Stadt und ihre Wirte nicht nur finanziell, sondern auch moralisch zu fördern. „Und das“ sagt Gerhard Bechtel, „finde ich wahnsinnig nett!“

„Wir kochen für sie!“ Um telefonische Vorbestellung der Speisen und Getränke aus einfallsreich zusammengestellten „to go“-Karten wurde gebeten, Abholtermine wurden vereinbart. Und dann begann in den Küchen ansonsten leerer Lokale schweißtreibende Hektik. Vier Beispiele gefällig? In Martin Hauris Küche „uff em Buckel“ wischt sich das „Krone“-Team den Schweiß von der Stirn. An Weihnachten gabs viel Wild. Und auch ein paar Gänse wanderten in Wiechs in die Röhre und sorgten so dafür, dass dort nicht allzu viele Zacken aus der „Krone“ fielen. Dino Baldassarre hatte (und hat weiter) „Carne“, „Pastas“ und Pizzen im Angebot, um „präsent“ und für seine Stammgäste da zu sein, die ihn in diesen schlimmen Zeiten nicht im Stich gelassen haben und die er ab Freitag dieser Woche nach den beiden Ruhetagen weiter versorgen will. Der Betrieb sei „schleppend“ gewesen, „aber es ging“, versichert der „Kranz“-Wirt, der sein Lokal ab 2. Januar weiter zu den im Internet angekündigten Öffnungszeiten im Abhol-Modus betreibt, „bis die Sache vorbei ist.“

Gerhard Bechtel bewahrte seine „Sonne“ vor dem Untergang mit einem abgespeckten Angebot, das er „mutterseelen-allein in meiner Küche“ aus den Töpfen zauberte, um seine Stammgäste „etwas bei Laune zu halten.“ Sein Personal macht Kurzarbeit. Und er tat nebenbei das, was er schon lange tun wollte: „Wir haben die Gartenwirtschaft umgebaut und die Gasträume so nach und nach auf Vordermann gebracht“, sagt der Sonnen-Wirt und betont, dass er keinen seiner Kollegen beneidet, die noch in den Anfängen ihrer gastronomischen Tätigkeit in die Pandemie geschlittert sind. „Ich selbst kanns dagegen einigermaßen gemütlich angehen“, sagt Bechtel und kündigt an, dass er im kommenden Jahr ohnehin „kürzer treten“ und sein Restaurant verpachten will.

Hans Glöggler komplettierte das befragte Quartett. Auch bei ihm war über die Feiertage viel los. Natürlich profitierte er dabei nicht zuletzt von der Lage seines Restaurants mit Parkplätzen direkt vor dem Haus, und das fast mitten in der Stadt. „Dieses Glück haben meine Kollegen in Wiechs, das Café Reichert in Raitbach oder gar die „Mühle“ in Gersbach leider nicht, denkt er im Gespräch ganz ohne Schadenfreude an seine Kollegen, die in normalen Zeiten mit ihm und den anderen, den Wirten des „Adler“, „Andi’s Steakhüsle“, „Hohe Flum“, „Ins Kleine Ecke“, „Löwen“ oder „Tesnaz Café Bar“ schon manche Streiche ausgeheckt haben und alle zusammen „meistens“ beeindruckend einmütig durch dick und dünn gehen.

Info: An Silvester stehen die meisten von ihnen Gewehr bei Fuß, investieren ihre Freizeit in das Wohl der Gäste, denen sie zum Jahresende nochmals beweisen wollen, wer in der Markgrafenstadt den Kochlöffel schwingt. Die aktuellen Öffnungs-, Bestell- und Abholtermine gibt’s taufrisch und brandaktuell im Internet: www.adler-schopfheim.de (688488-0), www.steakhuesli.de (669024), www.restaurant-gloeggler.de (2167), www.hoheflum.de (2782), www.kranz-schopfheim.de (8180), www.krone-wiechs.de (39940), www.loewen-schopfheim.de (8012), www.muehle.de (07620 90400), www.sattelhof.de (669993), www.sonne-schopfheim.de (8348) und www.tesnaz.de (673104) oder „Ins kleine Eck“ (688094), das nur telefonisch zu erreichen ist. Zu finden sind auf diesen Seiten u.a. die kulinarischen Angebote, von denen wir eins als Muster herausgepickt haben und das in der Krone in Wiechs die „Silvester-Menü-Karte“ ziert: Feldsalat und Chinakohl an einem Joghurt-Kräuterdressing mit einem Fisch-Garnelen-Strudel, Pastinaken-Cremesuppe mit gerösteten Speckwürfeln, Kalbsmedaillons und Rehrücken an einer Wacholder-Jus, dazu Ofengemüse und Kräuter-Kartoffel-Plätzchen, Zitronengras-Creme Brülée auf einem Aprikosen-Vanillespiegel. Es ist angerichtet, das neue Jahr kann kommen. Schließlich gibt der Küchenchef der „Krone“ noch einen Tipp: „Damit der Hauptgang warm bleibt, sollte er bei 60 Grad in den Ofen deponiert werden, bis die Vorspeisen und die Suppe gegessen sind.“

Unser „Knaschtbruder“, der Jeannot, kann sogar den Masken etwas Positives abgewinnen:

Na also, s’geht doch!

Die „Spiinebuube“

AfD hin, AfD her: Wer kann da noch widersprechen? Oder: Augen zu und durch???

Zum 11.11. eine gelungene Überraschung:

Nix da! Sie lassen sich nicht unterkriegen: Fasnetsauftakt in der Schwanenstadt

Den zweiten Teil sehen Sie auf der Seite

Ihr habt gesehen
bisher noch nichts

Polizeipräsidium Freiburg: In eigener Sache – Besucher bei der Polizei

Freiburg (ots) – Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sollen die Bürgerinnen und Bürger möglichst zuhause bleiben und soziale Kontakte meiden.

Auch die Polizei trifft Vorsorge, um das Ansteckungsrisiko durch möglichst wenig Besucherverkehr zu minimieren. Die Anzeigeerstattung bleibt jederzeit möglich.

Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über die Internetwache der Polizei Baden-Württemberg besteht. Die Anzeigenerstattung oder das Übersenden von Hinweisen zu Straftaten, die kein sofortiges polizeiliches Einschreiten erfordern, sind online unter

https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.polizei-bw.de%2Finternetwache%2F&data=04%7C01%7C%7C7455491bb7a2488021cb08d88171b187%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C637401672587548012%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&sdata=NzPUGwpjaaYY0gy575%2Bkw%2FHj3EpSGn0AQIf44DllqM4%3D&reserved=0 rund um die Uhr möglich.

In Fällen, in denen es unbedingt erforderlich ist, persönlich auf einer Dienststelle vorstellig zu werden, bittet die Polizei dringend darum, den Besuch im Vorfeld telefonisch anzukündigen und abzustimmen. Im Dienststellenfinder unter https://eur01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.polizei-bw.de%2Fdienststellenfinder%2F&data=04%7C01%7C%7C7455491bb7a2488021cb08d88171b187%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C637401672587548012%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&sdata=KSPyBAGWQ%2FvsSBKQZPK8fVHwpaGuJ8K1F17Z%2Bev5VFQ%3D&reserved=0 sind die Erreichbarkeiten aller Polizeireviere und -posten ersichtlich.

Die 24/7-Polizeidienststellen gewährleisten weiterhin die polizeiliche Versorgung und die Erreichbarkeit in Notfällen bleibt selbstverständlich erhalten. Für Notrufe oder dringende Meldungen ist die Polizei nach wie vor über die 110 erreichbar.

Volltreffer! Jeannot Weißenbergers
kulturelle Schaffenskraft ist von Corona schwer getroffen
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Bike-Giro Hochschwarzwald 2020
Start zur ersten Etappe am 20.8. in Todtnau / Notschrei

Text unter „Nachrichten“

Jeannot und der Ärztemangel…

Jeannot Weißenberger weiß halt, wie es auch heute noch (oder wieder) klappen könnte…

Jeannot und Christian Weißenberger schüren die Hoffnungen mit Humor aus dem Knast!