Kritik an der Kritik

Berlin. Angela Merkel hat also tatsächlich die Weisheit mit Löffeln gefressen. In ihren Äußerungen und im Umgang mit Kritik an der ihr eigenen Unfehlbarkeit gleicht sie mehr und mehr einem gewissen Donald Trump, der sich in Amerika – ungehindert von Freund und Feind – die Krone aufsetzt und behauptet: “Was ich sage, wird gemacht! Es ist Gesetz!” Sie habe sich “im Ton vergriffen”, moniert die FDP Merkels jüngste Attacke gegen die Meinungsfreiheit und gegen die kompetenten und eigentlich ernst zu nehmenden Ärzte, Professoren und Virologen, die ihr nicht nach dem Mund reden, sondern meist ganz andere Meinungen vertreten als die selbstherrliche Kanzlerin. Von Beginn an wusste sie alles besser als alle anderen. Und sie weiß immer noch alles besser, als alle anderen. Sie spricht von “Öffnungsdiskussionsorgien”. Und schert sich einen Dreck um das, was laut DPA aus der gelben Ecke kommt: FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki kritisierte Merkels Äußerungen. “Die Kanzlerin maßt sich in der Corona-Krise Regelungskompetenzen an, die sie nicht hat“, sagte Parteivize Wolfgang Kubicki der Nachrichtenagentur dpa.

Wer das Kind beim Namen nennen will, wird – so wie es aussieht – mundtot gemacht oder gleich ganz weggesperrt.

All das gab es schon einmal. Und jetzt sind wir (fast) wieder so weit. Preußens Gloria hat Deutschland schon einmal gegen die Wand gefahren. Also: Weiter so. Es wird…