Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Archives April 2020

Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz

Schopfheim: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen und des Polizeipräsidiums Freiburg

Freiburg (ots) – Am Ostermontag, 13.04.2020, wurde durch einen Zeugen ein Hinweis auf einen Mann gegeben, der in einem Waldgebiet bei Wiechs mit einer Kurzwaffe hantierte. Zunächst konnte der Mann nicht angetroffen werden, es gelang im Rahmen der Ermittlungen jedoch diesen zu identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen wurde durch das Amtsgericht Waldshut-Tiengen ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Dieser wurde am Dienstag vollzogen. In der Wohnung des 51-jährigen Mannes aus einer Wiesentalgemeinde konnte eine größere Anzahl von Waffen und Munition aufgefunden werden. Hierbei handelte es sich sowohl um Waffen, deren Besitz keiner Erlaubnis bedarf, aber auch um zumindest sechs erlaubnispflichtige Kurzwaffen. Die Waffen wurden durch die Polizei beschlagnahmt. Der Mann muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Geldbeutel aus Handschuhfach gestohlen – Polizei sucht Zeugen

Schopfheim (ots) – Seinen weißen Mercedes Kombi stellte am Dienstag, 14.04.2020, ein Mann gegen 11.30 Uhr verschlossen am Bahnhof in Schopfheim ab. Als er gegen 13.10 Uhr zurückkehrte fiel ihm auf, dass das Beifahrerfenster geöffnet war und aus dem Handschuhfach seine Geldbörse gestohlen wurde. Beim Verlassen des Fahrzeuges blieb das Beifahrerfenster zirka 1 bis 2 cm offen. Dies nutzte ein Unbekannter, um das Fenster weiter herunter zu drücken und so an das Handschuhfach zu kommen und den Geldbeutel zu entwenden. Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im oben genannten Zeitraum auf dem Parkplatz am Bahnhof gemacht haben, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Motorradfahrer gestürzt und schwer verletzt

Aitern/Multen, Lkrs Lörrach (ots) – Am Sonntag, 12.04.20, gegen 12.55 Uhr, stürzte ein 62-jähriger Motorradfahrer auf der L142 zwischen Holzinshaus und Multen. Der Zweiradfahrer war talwärts unterwegs, als er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und stürzte. Hierbei zog sich der Mann schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. An seiner Maschine entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.

Taube mittels Armbrust erlegt – Polizei sucht Zeugen

Rheinfelden-Karsau (ots) – Landkreis Lörrach: Durch einen Spaziergänger wurde am Ostersonntag in Rheinfelden-Karsau, unterhalb des Schloss Beugen, eine Taube vorgefunden, welche offensichtlich mittels einer Armbrust erlegt wurde. Die Suche nach dem Täter verlief bislang ohne Erfolg.

Das Polizeirevier Rheinfelden hat die Ermittlungen bzgl. Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und bittet um Hinweise.

Mit Musik und dem Segen der Kirche gegen das Virus

Andreas Mühlhans spielte den schottischen Dudelsack, die Great Highland Bagpipes, während des ökumenischen Musik Flashmob in Maulburg

Maulburg (hjh). Die Christen der Wiesentalgemeinde waren am Sonntag vom Pfarrerpaar Bärbel und Paul Wassmer eingeladen, nach dem Geläut zum Ostergottesdienst in diesen harten, kontaktarmen Zeiten räumlich getrennt voneinander und doch gemeinsam „ein Zeichen von Hoffnung und Leben zu setzen.“ Und sie ließen sich nicht lange bitten. Zahlreiche Gläubige der beiden großen Konfessionen fühlten sich verpflichtet, dem Ruf der Kirchengemeinde zu folgen, ihre Instrumente zu stimmen und zusammen eines der ältesten Lieder in deutscher Sprache zu spielen und zu singen und die frohe Botschaft durch die Straßen tönen zu lassen: „Christ ist erstanden, von der Marter allen. Des sollen wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein.“ Trompeten, Orgel, Harmonium, Flöten und Gitarren sorgten für den instrumentalen Background, der aus allen Richtungen hörbare Stimmen begleitete. Und als dann noch der Dudelsack, die „Great Highland Bagpipes“ des Andreas Mühlhans ertönte, der seine Liebe zum schottischen Traditionsinstrument vor Jahren bei den von Pfarrer Wittes initiierten „Highland-Games“ entdeckte, fand der vom evangelischen Pfarrerpaar organisierte „ökumenische Musik-Flash-Mob am Ostersonntag“ den riesigen Applaus, den das Event wohl auch verdient hatte. Auch danach noch, wie Andreas Mühlhaupt auf Nachfrage versicherte: „Nach dem Auftritt vor der ev. Kirche zog ich noch eine Weile weiter durch Maulburg‘s Straßen, um den Menschen während dieser denkwürdigen Zeit mit meiner Musik eine Freude zu bereiten.“

„Es war vor allem zu Beginn e bisseli chaotisch, aber das musste wohl so sein“, schmunzelte Paul Wassmer, um dann zufrieden festzustellen: „Alles hat sehr gut gepasst!“ Natürlich habe sich der Flash-Mob konzentriert auf die Straßen und Häuser rund um die ev. Kirche. Aber es gab durchaus auch viele Menschen, die in den übrigen Straßen Maulburgs erfolgreich versuchten, den Funken Hoffnung zu schüren, der auch in schweren Zeiten Halt verspricht und Zuversicht ausstrahlt. Das, so Wassmer, sei ihm wichtig gewesen. Eine andere Möglichkeit, gemeinsam etwas zu unternehmen und dabei den notwendigen Abstand zu halten, habe es nicht gegeben. Und er freue sich wie seine katholischen Mitstreiter, dass auch reichlich Gebrauch gemacht wurde von der Möglichkeit, die vor der Kirche neben dem inzwischen fertig gestellten „Steingarten“ (der wegen der Virus-Pandemie an Palmsonntag nicht eingeweiht werden konnte) bereit gestellten kleinen Osterkerzen mitzunehmen, die am Abend zuhause entzündet werden sollten, um „nicht nur am Morgen, sondern auch am Abend ein Zeichen des Miteinanders setzen zu können.“

Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus über die Osterfeiertage – Erhöhte Polizeipräsenz in ganz Südbaden – Verstöße werden konsequent geahndet

Freiburg (ots) – Seit Inkrafttreten der Corona-Verordnung hat das Polizeipräsidium Freiburg die Polizeipräsenz in der Stadt, aber auch in der Fläche sichtbar erhöht. Auch während der Osterfeiertage wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Verordnung zu gewährleisten und damit die Verbreitung des Virus weiter einzudämmen.

Unterstützt wird das Polizeipräsidium dabei auch durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen.

Polizeivizepräsident Matthias Zeiser: „Uns ist bewusst, dass die Einhaltung der Verordnung gerade über die Osterfeiertage mit Entbehrungen verbunden ist. Wir müssen aber die Gesamtsituation im Auge behalten. Jeder unnötige Kontakt steigert das Infektionsrisiko und gefährdet damit Menschenleben. Wir werden deshalb auch über die Osterfeiertage flächendeckend Präsenz zeigen und dort, wo es nötig ist, sanktionieren.“

Bei den Kontrollen stehen nicht nur die Städte, sondern auch touristische Ziele sowie beliebte Motorradstrecken im Fokus. Um die Krankenhäuser und Rettungskräfte nicht zusätzlich zu belasten, wird von jeglichen Freizeitausfahrten mit dem Motorrad abgeraten, ebenso von anderen risikobehafteten Freizeitaktivitäten. Der laut Corona-Verordnung erforderliche Mindestabstand ist überall einzuhalten – auch auf Parkplätzen und Raststätten.

Die Polizei wird bei der Durchsetzung der Verordnung mit Augenmaß vorgehen, Verstöße jedoch konsequent ahnden.

Je nach Fall können Verstöße als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden. Empfindliche Geldtrafen bis hin zu Freiheitsstrafen sind möglich. Die Bußgelder bewegen sich zwischen mindestens 100 und mehreren tausend Euro, im Wiederholungsfall können bis zu 25.000 Euro fällig werden.

Weiterhin viele Verstöße gegen die Corona-Verordnung

Freiburg (ots) – Landkreis Lörrach, 79618 Rheinfelden, Stadtgebiet

Begünstigt durch das gute Wetter mussten auch am Donnerstag einige Verstöße gegen die Corona-Verordnung im öffentlichen Raum im Stadtgebiet Rheinfelden festgestellt werden. Im Vordergrund stand dabei das Aufenthaltsverbot von mehr als zwei Personen. Dabei stellten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei vier Streifen im Verlauf des Nachmittags insgesamt 25 Verstöße fest. Die Betroffenen müssen mit Geldbußen von mindestens 100 EUR rechnen.

Ein 19-Jähriger versuchte sich vor der Kontrolle unbemerkt einer Tüte Marihuana zu entledigen. Ihn erwartet nun zusätzlich ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Besitz von Betäubungsmittel.

Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus über die Osterfeiertage – Erhöhte Polizeipräsenz in ganz Südbaden – Verstöße werden konsequent geahndet

Freiburg (ots) – Seit Inkrafttreten der Corona-Verordnung hat das Polizeipräsidium Freiburg die Polizeipräsenz in der Stadt, aber auch in der Fläche sichtbar erhöht. Auch während der Osterfeiertage wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Verordnung zu gewährleisten und damit die Verbreitung des Virus weiter einzudämmen.

Unterstützt wird das Polizeipräsidium dabei auch durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen.

Polizeivizepräsident Matthias Zeiser: „Uns ist bewusst, dass die Einhaltung der Verordnung gerade über die Osterfeiertage mit Entbehrungen verbunden ist. Wir müssen aber die Gesamtsituation im Auge behalten. Jeder unnötige Kontakt steigert das Infektionsrisiko und gefährdet damit Menschenleben. Wir werden deshalb auch über die Osterfeiertage flächendeckend Präsenz zeigen und dort, wo es nötig ist, sanktionieren.“

Bei den Kontrollen stehen nicht nur die Städte, sondern auch touristische Ziele sowie beliebte Motorradstrecken im Fokus. Um die Krankenhäuser und Rettungskräfte nicht zusätzlich zu belasten, wird von jeglichen Freizeitausfahrten mit dem Motorrad abgeraten, ebenso von anderen risikobehafteten Freizeitaktivitäten. Der laut Corona-Verordnung erforderliche Mindestabstand ist überall einzuhalten – auch auf Parkplätzen und Raststätten.

Die Polizei wird bei der Durchsetzung der Verordnung mit Augenmaß vorgehen, Verstöße jedoch konsequent ahnden.

Je nach Fall können Verstöße als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden. Empfindliche Geldtrafen bis hin zu Freiheitsstrafen sind möglich. Die Bußgelder bewegen sich zwischen mindestens 100 und mehreren tausend Euro, im Wiederholungsfall können bis zu 25.000 Euro fällig werden.


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