Wohnungsbau im Hebeldorf

Hausen (hjh). Kaum Beanstandungen oder Einwände von Seiten der Träger öffentlicher Belange verzeichnete die Verwaltung nach Offenlage  des Entwurfs zur Änderung des Bebauungsplans „Unterdorf“, der „an die heute vorhandene Gebietsstruktur (Wohnnutzung) angepasst“ werden soll.

Ergänzungen der Bebauungsvorschriften (untergeordnete Bauteile wie etwa Rampenbauwerke sollen auch außerhalb überbaubarer Flächen zulässig sein) sowie Planungshinweise u.a. zu Starkregenereignissen, geogener Grundbelastung oder Immissionsschutz seien berücksichtigt worden, betonte Planer Till Fleischer bei der Präsentation des Bebauungsplans am Dienstag vor den Gemeinderäten, die der Änderung ausnahmslos zustimmten und danach auch einstimmig für die Änderung des Bebauungsplans „Gern-Dellen II“ votierten, die nach Aufgabe eines Betriebs im bisherigen Mischgebiet ebenfalls die Wandlung zum reinen Wohngebiet zum Ziel hat und deshalb „künftig keine gewerbliche Nutzung“ auf den Grundstücken im Bereich der Flurstücke 1077/2, 1077/6 und 1077/7 erlaubt. Die Durchführung der Maßnahme erfolgte im „beschleunigten Verfahren“ auf Grundlage eines städtebaulichen Vertrags zwischen der Gemeinde und einem Investor, in dem vor allem die Planungshoheit der Gemeinde festgezurrt ist und die Kostenübernahmepflichten des Investors geregelt sind. Harald Wetzel pochte darauf, dass die Bauherrn auf die Erschließungsbeiträge hingewiesen werden, die sie beim fälligen Ausbau des Stockmattweges zu übernehmen haben.