Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Archives August 2020

Autoüberschlag – zwei Personen schwer verletzt

Rheinfelden-Karsau: (ots) – Bei einem Unfall in der Forststraße wurde am Dienstag, 18.08.20, gegen 18.35 Uhr, der Fahrer eines Peugeot und seine Mitfahrerin schwer verletzt. Der 54-Jährige kam aus unbekanntem Grund von der Straße ab und prallte gegen einen geparkten Ford. Dieser wurde bei dem Aufprall um mehrere Meter nach hinten geschoben. Der Peugeot überschlug sich nach dem Zusammenprall und blieb auf dem Dach liegen. Durch die Feuerwehr konnte der Fahrer und seine 84-jährige Mitfahrerin aus dem Auto geborgen werden. Beide wurden schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 20.000 Euro. Die Feuerwehr aus Karsau und Rheinfelden waren mit sechs Fahrzeugen und etwa 25 Einsatzkräften am Unfallort.

Einbruch in Wohnhaus – Zeugensuche

Lörrach-Salzert: (ots) – Am Dienstag, 18.08.20, zwischen 09.30 und 22 Uhr, wurde in ein Haus im Josef-Pfeffer-Weg eingebrochen. Nach dem Hochdrücken eines Rollladens wurde ein Fenster im Untergeschoss aufgehebelt und das Wohnhaus betreten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet. Der Sachschaden dürfte bei mehreren hundert Euro liegen. Die Kriminalpolizei Lörrach, Tel. 07621 176-0, sucht Zeugen. Hinweise auch an Loerrach.kk.hinweis@polizei.bwl.de

500 Bikes im Hochschwarzwald – „Papa gib Gummi!“

Todtnau / Notschrei (hjh). Knapp 500 Biker folgten am ersten von vier Etappentagen des vierten „Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald“ der Aufforderung eines kleinen Jungen, der seinen Vater schon im Startbereich per handgemaltem Karton anfeuerte: „Papa gib Gummi!“ 21,8 Kilometer lagen nach dem Startschuss vom Todtnauer Bürgermeister Andreas Wießner noch vor „Papa“ und seinem geländegängigen Drahtesel. 560 Höhenmeter musste er wie das übrige erlesene, mit deutschen Meistern und Olympiateilnehmern gespickte Teilnehmerfeld bewältigen. Und hatte trotz solch liebevoller Motivation durch seine Sprößling kaum Chancen auf den Etappensieg. Um den stritt erfolgreich der Lokalmatador David List, der seine Mannschaftskollegen Luca Schwarzbauer und Georg Egger vom „Lexware Mountainbike Team“ nach 43:19,7 Minuten und denkbar knappem Vorsprung von sieben bzw. acht Sekunden auf die Platze zwei und drei verwies. Vorjahressieger Julian Schelb (Startnumer 1) landete mit einem Rückstand von 22 Sekunden auf Rang sechs. Das gelbe Trikot der „Elite-Herren“ und damit eine gute Ausgangsposition für die nächste Etappe, die wie die erste erstmals in Todtnau startet und endet, übernahm also ein Fahrer aus der Breisgaumetropole Freiburg. Das Pendant bei den Damen übernahm die Schweizerin Irina Lützelschwab (51:47 Minuten) mit einem Vorsprung von 14 Sekunden vor Leonie Daubermann (Deutsche Nationalmannschaft) und Vanessa Schmidt weitere drei Sekunden dahinter und damit mit noch immer guten Aussichten für einen der vorderen Plätze, über die nach Etappe zwei – 65,8 Kilometer rund um Todtnau – am Freitag und den beiden Schlussetappen im Bereich Grafenhausen rund um die Rothaus-Brauerei, der das Biker-Spektakel seinen Namen verdankt. 

Zuschauer waren in Zeiten der Pandemie selbstverständlich Mangelware. Streng wurde auf Einhaltung der Masken- und Abstandsregeln geachtet. Lange hatten die Veranstalter um Kai und Rik Sauser um das „grüne Licht“ zittern müssen, das die Landesregierung mit einer neuen Verordnung erst Ende Juni zündete. Viel Zeit hatten sie also nicht, das Großereignis vorzubereiten. Aber sie erledigten ihre Aufgabe mit Bravour – und mit einem erfahrenen Team des Skiweltcup-erprobten Skiclub Todtnau an ihrer Seite, das für dieses Event die Biathlon-Arena auf dem Notschrei erfolgreich „zweckentfremdete“.

Unfall bei Baumfällarbeiten – Einsatz des Rettungshubschraubers

Tunau: (ots) – Am Dienstag, 18.08.20, gegen 10.30 Uhr, kam es im Bereich Tunau in steilem Gelände zu einem Unfall bei Baumfällarbeiten. Ein Arbeiter war damit beschäftigt einen gefällten Baum zu zerlegen, als sich ein Teil des Stammes löste und ein Bein des Mannes einklemmte. Durch einen Kollegen konnte der Stamm mit Hilfe einer Seilwinde von dem Mann weggezogen werden. Mit schweren Beinverletzungen wurde er anschließend von der Bergwacht und einem Rettungshubschrauber geborgen und in eine Klinik geflogen.

Fahrzeugbrand auf der A5 – Feuerwehreinsatz und Rückstau – Fahrbahn wieder frei

Weil am Rhein: (ots) – Am Dienstag, 18.08.20, gegen 13.05 Uhr, wurde durch einen Mercedes-Fahrer mitgeteilt, dass sein Fahrzeug während der Fahrt auf der A5 in Richtung Norden in Brand geraten sei. Er konnte seinen Wagen auf den Standstreifen in Höhe Märkt lenken. Im weiteren Verlauf geriet der Mercedes in Vollbrand. Während des Feuerwehreinsatzes und der Bergung des Fahrzeuges musste die A5 zwischen dem AD Weil am Rhein und Efringen-Kirchen voll gesperrt werden.

Personenschaden entstand nicht. Der Sachschaden liegt bei etwa 15.000 Euro.

Währenddessen wurde durch mehrere Verkehrsteilnehmer ein Lkw gemeldet, welcher durch die Rettungsgasse fuhr. Der Lkw-Fahrer konnte angehalten werden. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro zuzüglich Gebühren sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Austritt von Gefahrgut – Feuerwehreinsatz

Hausen i.W.: (ots) – Am Montag, 17.08.20, gegen 10.15 Uhr, kam es in der Krummatt in Hausen zu einem Feuerwehreinsatz. Ein Lkw-Fahrer hatte bei der Auslieferung von Gefahrgut festgestellt, dass ein 25-Liter Kanister, der sich auf einer Palette auf der Ladefläche befand, beschädigt war. Hierdurch kam es zum Austritt von Natronlauge. Durch die verständigte Feuerwehr wurde der Kanister unter Vollkörperschutz geborgen und gesichert. Das Loch in dem Kanister war möglicherweise beim Transport durch eine beschädigte Palette entstanden. Eine Gefahr für Personen oder die Umwelt konnte durch die Feuerwehr, welche mit etwa 75 Einsatzkräften vor Ort war, verhindert werden. Der Einsatz war gegen 14.30 Uhr beendet.

Kleintransporter kommt von der Straße ab – ein Leichtverletzter und 14000 Euro Sachschaden

Schönau: (ots) – Mit seinem Kleintransporter verursachte am Samstagmorgen, 15.08.2020, gegen 06.40 Uhr, ein 19 Jahre alter Mann einen Unfall auf der B 317 bei Schönau-Brand.

Von Schönau befuhr er die Strecke in Fahrtrichtung Lörrach als er kurz nach dem Ortsausgang von Schönau alleinbeteiligt die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte dort mit einem Metallzaun.

Der Ford wurde hierbei schwer beschädigt und der Fahrer leicht verletzt. Bei dem Mann wurde zudem eine geringe Menge Marihuana gefunden, was weitere Ermittlungen nach sich zieht. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 14.000 Euro.

Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Kradfahrer, K6341 Bereich Belchen

Freiburg (ots) – K6341 zwischen Wiedener Eck und Aitern, Höhe Multen

Heute, gegen 16.30 h, kam es auf der K6341 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Krad mit einem Linienbus kollidierte. Der 32-jährige Kradfahrer, der talwärts in Richtung Aitern unterwegs war, kam nach bisherigem Erkenntnisstand in einer Rechtskurve zu Fall. Er kollidierte mit einem entgegenkommenden Linienbus; durch den Aufprall wurde er so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Von den 21 Insassen des Linienbusses wurde niemand verletzt.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 EUR Die weiteren Ermittlungen wurden von der Verkehrspolizei Weil übernommen

Gefährliches Rechtsüberholen auf der Autobahn – Zeugen gesucht

Freiburg (ots) – Am 14.08.2020, gegen 12.55 Uhr, überholten zwei Sportwagen mit Schweizer Zulassung verbotener Weise auf dem rechten Fahrstreifen der BAB A5 kurz vor der Ausfahrt Hartheim/Heitersheim in Fahrtrichtung Freiburg, eine sich verkehrsbedingt bildende Fahrzeugschlange auf dem linken Fahrspur.

Beim Wiedereinscheren auf die linke Fahrspur schnitten sie den dort fahrenden Pkw-Führer derart, so dass dieser stark abbremsen musste um eine Kollision zu verhindern.

Die Verkehrspolizei (0761-882-3100) sucht Zeugen oder weitere Geschädigte, die ebenfalls gefährdet wurden oder Hinweise zu den auffälligen Fahrzeugen geben können. Die Sportwagen verließen die BAB über die AS Hartheim.

Falsche Microsoft-Mitarbeiter am Telefon – Anstieg der Fallzahlen seit Mai 2020

Warnmeldung des Polizeipräsidiums Freiburg – (ots) – Ihr Telefon klingelt. Ein Unbekannter meldet sich und stellt sich als Mitarbeiter von Microsoft vor. Er behauptet, Ihr Rechner, z.B. Computer oder Laptop, sei von Viren befallen. In diesem Fall legen Sie am besten gleich wieder den Hörer auf. Denn am anderen Ende der Leitung sind höchstwahrscheinlich Betrüger, die nichts mit Microsoft zu tun haben, sondern in einem Call-Center in Indien sitzen.

Die Masche ist immer die gleiche: Die angeblichen – häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden – Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen die Angerufenen auf ihren Geräten unter „Anleitung“ eine Fernwartungssoftware installieren, mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können.

Das Problem: Mit diesem Programm erhalten die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen.

Seit Mai 2020 über 40 Fälle bei der Polizei Freiburg aktenkundig-

In den letzten Wochen registrieren die Ermittler beim Polizeipräsidium Freiburg eine starke Zunahme im Bereich des Kriminalitätsphänomens „Telefonbetrug“. Für Kriminaloberrat Achim Hummel vom Referat Prävention Grund genug, vor dieser perfiden Masche aktuell zu warnen. Auch deshalb, weil die routinierten Ganoven für ihre vermeintliche Service-Leistung meist auch noch eine „Gebühr“ verlangen.

Anfang August wurde so ein Senior in Weil am Rhein um 6000 EURO betrogen. Im Raum Emmendingen traf es jüngst einen betagten Mann, der um knapp 1500 EURO hintergangen wurde

So schützen Sie sich

Chefpräventioner Achim Hummel weist darauf hin, dass seriöse Unternehmen wie Microsoft niemals unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden aufnehmen. Er rät

daher: „Sollte ein angeblicher Servicemitarbeiter bei Ihnen anrufen, ohne dass Sie darum gebeten haben, dann legen Sie einfach den Hörer auf“. Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus. Ganz wichtig, so der

Präventionsexperte: Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner; beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

In Notfällen wählen Sie die kostenlose Notrufnummer 110 und informieren die Polizei.


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