Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Archives August 2020

Hallengebühren Schlächtenhaus

Schlächtenhaus (hjh). „Die Gemeinde braucht Geld.“ Und deshalb, so der Tenor bei der Diskussion um die künftigen, seit Jahren nicht gerade unumstrittenen neu aufgestellten Gebührenordnung für Hallenmieten in Steinen selbst und in den Teilorten, „deshalb kommen wir um eine Gebührenerhöhung nicht drumherum.“ Ortsvorsteherin Almut Steyer gab bekannt, dass sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen „zusammensaß“ und über die künftigen Regelungen parlierte. Unter Berücksichtigung von beispielsweise Alter (der Halle), Zustand und Nutzung sei ein Zahlenwerk entstanden, das dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen vorgelegt werden könnte. Dabei sei allen klar: „Was wir erarbeitet haben, hat unterm Strich keine Bedeutung. Die Gemeinderäte können durchaus zum Schluss kommen, unsere Vorschläge seien allesamt Kappes“, gab Almut Steyer unumwunden zu und wies gleichzeitig darauf hin, dass sich die angestrebte Gleichbehandlung aller Ortsteile wegen der extrem unterschiedlichen Hallen äußerst schwierig gestalte.

Trotzdem liegt nun auch aus Schlächtenhaus ein Vorschlag auf dem Tisch, der auf dem gemeinsam gefassten Fazit aller Teilort-Vertreter und der dort agierenden Vereine fußt: Die Halle soll pro Veranstaltung 179 Euro kosten. Dazu müssten für die Küche 30 Euro, für die Halle mit Foyer bei Andachten oder Bestattungen 50 Euro berappt werden. Und eine Trainings- oder Übungsstunde der Vereine würde mit einem Euro pro Stunde abgerechnet. Mit einem Zuschlag von 100 Prozent würden Privatpersonen oder örtliche Firmen belastet. Auswärtige Vereine und Privatpersonen, Firmen und Vereinigungen oder kommerzielle örtliche Veranstalter müssten 200 Prozent drauflegen und die Veranstalter von kommerziellen Veranstaltungen auswärtiger Veranstalter müssten mit einem Zuschlag von 300 Prozent kalkulieren, denn – so Almut Steyer, die wie ihre Ratskollegen eine Verschlechterung der örtlichen Vereine unbedingt vermeiden will, „irgendwo her muss die Gemeinde, dazu genötigt nicht zuletzt von der Kommunalaufsicht“, auf ihre Kosten kommen. Auch deshalb kommen die Vereine und Institutionen vor Ort in den Genuss weitere Vergünstigungen: „Jahreshauptversammlungen sind ebenso frei, wie eine Probe vor größeren Veranstaltungen, Training von Kindern und Jugendlichen der Vereine, Schüler- und Kinderveranstaltungen nicht kommerzieller Art, runde Jubiläum der Vereine ab 50 Jahre, Blutspendeaktionen des DRK, Veranstaltungen örtlicher Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie eine Veranstaltung örtlicher Vereine pro Jahr.“ Und damit konnten sich schließlich alle Mitglieder des Gremiums abfinden, obwohl einige in der Runde speziell den Beitrag der Vereine für Trainings- und Übungsstunden als „Pfennigfuchserei“ ins klare Abseits zu stellen versuchten.

Diebstahl von Reisebus – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Schliengen: (ots) – Zwischen Samstag und Dienstag, 8.-11.08.2020, wurde vom Hof eines Busunternehmens in der Gutedelstraße ein Reisebus entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen drang die Täterschaft nach dem Aufbrechen einer Tür in das Gebäude ein und entwendete zunächst einen Schlüssel zu dem Bus. Anschließend wurde der nicht zugelassene Omnibus, EVOBUS Setra, entwendet. Der Bus ist überwiegend weiß, Erstzulassung 2016, und hat einen auffälligen Schaden an den Kofferfächern an der linken Seite. Der Wert wird mit etwa 200.000 Euro angegeben. Die Kriminalpolizei Lörrach, Tel. 07621 176-0, sucht Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge oder der Bus selbst aufgefallen waren.

Hinweise auch über loerrach.kk.hinweis@polizei.bwl.de.

Felsaufreißer gestohlen – Polizei sucht Zeugen

Kleines Wiesental / Tegernau: (ots) – Im Tegernauer Gewann Kircheck, Alte Schwander Straße, wurde ein abgelegter Felsaufreißer für einen Bagger gestohlen. Dieser wird üblicherweise am Hydraulikarm des Baggers befestigt und wird für das Lösen von felsigen Böden benötigt. Der Tatzeitraum liegt zwischen Freitag, 31.07.2020, und Mittwoch, 05.08.2020. Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im oben genannten Bereich gemacht haben, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Bausstellenampel und Warnbaken gestohlen

Todtnau-Geschwend: (ots) – Unbekannte entwendeten zwischen Samstag, 08.08.2020 und Montag, 10.08.2020, zwei Baustellenampeln sowie acht Warnbaken von einer Baustelle zwischen Geschwend und Präg. Die Ampelanlage hat einen Wert von 8000 Euro und war nahezu neuwertig. Der Polizeiposten Oberes Wiesental, Tel. 07673 8890-0, sucht Zeugen.

Schönau i. Schw. : (ots) – Die Umzäunung der Straßenmeisterei in Schönau-Brand überstiegen Unbekannte zwischen Freitag, 07.08.2020 und Montag, 10.08.2020, und richteten auf dem Gelände einen Sachschaden von rund 300 Euro an. Mit einem Eisenrohr wurde eine Fensterscheibe des Lagerbereiches eingeschlagen und dort gestapelte Dachziegel auf dem Boden zerschlagen. Am nahe gelegenen Garagengebäude wurde an der Zugangstüre die Plexiglasscheibe eingeschlagen. Ins Gebäude selbst wurde offensichtlich nicht eingedrungen. Der Polizeiposten Oberes Wiesental, Tel. 07673 8890-0, sucht Zeugen.

Die Jagd in Schlächtenhaus

Schlächtenhaus (hjh). Billig waren sie nicht, die zehn Böcke, sieben Geißen und zwölf Kitze, die vier Keiler, vier Bachen und vier Frischlinge, die Jagdpächter Manfred Müller mit seinen Mannen im Revier vor die Flinte liefen. Denn auch im Jagdjahr 2019 musste das Team viel Geduld, Schweiß und Zeit in den mit einer Jagdpacht nun mal verbundenen Natur- und Landschaftsschutz investieren. Allein 53 Stunden „Handarbeit“ und 21 Traktorstunden waren nötig, um Wildschäden zu beseitigen oder zu regulieren und die Pflege sowie den Schutz von Tannen, Fichten, Eichen und Buchen zu forcieren, zu der die Jäger von der Gemeinde mittlerweile verpflichtet wurden , betonte Müller am Dienstag vor den Ortschaftsräten und vor Ortsvorsteherin Almut Steyer in der locker Pandemie-bestuhlten Steinenberghalle vor einer stattlichen Anzahl Zuschauer. Der Jagdpächter räumte dabei auch auf mit romantischen Vorstellungen von Streifzügen durch die freie Natur. „Immer mehr Weideland ist in den zurückliegenden Jahren entstanden, zu Lasten der Wälder und damit der Wildtiere, die in diesen Wäldern leben“, klagte Manfred Müller und wies darauf hin, dass die Tiere dort zunehmend leiden unter Spaziergängern mit oder ohne Hunde, unter Radfahrern, Fußgängern und Joggern, die sich zudem nicht immer sehr rücksichtsvoll gegenüber den übrigen Waldbewohnern verhalten. „Morgens um sechs Uhr geht’s los mit dem Krawall. Und sagen darf man nichts“, ärgerte sich Müller über „Hinz und Kunz“, die immer öfter und in großer Zahl im Wald und auf den Wiesen auf Achse sind. Und gegen die dürfte auch das Hausmittel nichts nutzen, das Almut Steyer in ihrem Garten gegen Dachse und Füchse einsetzt: „Ich habe in meinem Garten Teebaumöl versprüht. Das stinkt zwar wie d’Sau. Aber seither habe ich Ruhe“, schmunzelte die Orstvorsteherin.

Balkonbrand mit hohem Sachschaden

Zell/ Riedichen: (ots) – Mit 28 Mann und sechs Fahrzeugen rückte am Sonntag, 09.08.2020, um kurz nach 15 Uhr, die Feuerwehr nach Riedichen aus. Hier wurde ein Balkonbrand gemeldet. Die Brandentdecker, ein junges Pärchen aus dem betroffenen Haus, wurden durch einen ausgelösten Brandmelder in der eigenen Wohnung aufmerksam. Sie erkannten dann den Brand auf dem Balkon im Stock darunter und versuchten, den Brand zu löschen. Durch weitere Mitbewohner des Hauses wurde die Rettungskräfte gerufen und zwei Feuerwehrangehörige, die nebenan wohnen, löschten das Feuer über die Balkonbrüstung bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Gartenschlauch und einem Pulverlöscher. Der entstandene Sachschaden liegt zwischen 5000 und 10000 Euro. Die Mieter der Wohnung waren nicht zu Hause. Die Brandursache ist bislang unklar.

Einbrüche in Bergwerke – Zeugen gesucht

Münstertal (ots) – Bereits im Juli diesen Jahres kam es im Bereich Münstertal zu drei Vorfällen im Zusammenhang mit verbotenen Grabungen bzw. Einbrüchen in Bergwerke. Bislang bekannt wurden zwei Einbrüche, zum einen am 15.07.2020 in das Besucherbergwerk Teufelsgrund, sowie am 27.07.2020 in den sogenannten Wilhelmsstollen. Letzterer befindet sich nur ca. 200m vom Besucherbergwerk entfernt. Hierbei wurden in einem Fall Mineralien und Inventargegenstände gestohlen, im anderen Fall konnte noch kein Diebesgut festgestellt werden.

Allerdings entstand in beiden Fällen erheblicher Sachschaden.

Weiterhin kam es am 05.07.2020 zu einem Vorfall im Waldgebiet „Stinkelache/Maisstollen“. Hier wurden durch einen Passanten mehrere Personen beobachtet, welche sich zum Teil mit schwerem Gerät Zugang zu einem stillgelegten Stollen verschafft haben. Die Personen sollen hierbei auf Mineraliensuche gewesen sein. In diesem Fall kommen mehrere Verstöße in Betracht, da es sich bei der Tatörtlichkeit um ein Grabungsschutzgebiet handelt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte es sich in allen Fällen um die gleiche Tätergruppierung handeln. Bei den Tätern der verbotenen Grabung soll es sich um vier männliche Personen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren gehandelt haben, zu den beiden Einbrüchen liegen bislang keine konkreten Täterhinweise vor.

Zeugen der Vorfälle sowie Personen, welche Angaben zu möglichen Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der sachbearbeitenden Dienststelle, dem Polizeiposten Staufen, unter der Tel.-Nr. 07633/923690 oder beim Polizeirevier Müllheim unter der Tel.-Nr. 07631/17880 zu melden.

Schlechter Scherz von zwei Intelligenzbestien

Zell im Wiesental: (ots) – Einen schlechten Scherz erlaubten sich am Samstagabend, 08.08.2020, zwei junge Männer im Alter von 15 und 20 Jahren auf dem Sportplatz in Adelsberg. Diese fuhren mit drei Jugendlichen dorthin. Während die beiden ausstiegen, blieben drei Jugendliche zwischen 14 und 15 Jahren im Auto zurück.

Sie sahen dann kurze Zeit später eine Feuerschale und Kerzen am Unterstand aufflammen. Anschließend liefen zwei Personen in Clownskostümen auf das Fahrzeug zu und erschreckten die drei Jugendlichen erheblich, die dann die Polizei verständigten. An der Feuerstelle fand die Polizei künstliches Blut und ein damit beschmiertes Beil sowie im Auto des 20-jährigen weitere Gegenstände wie eine Machete und zwei Kettensägen. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Die Jugendlichen wurden von ihren Eltern abgeholt.

Gleitschirm-Fliegerin notgelandet

Schönau/ Fröhnd: Auf einer Wiese zwischen Fröhnd und Wembach, Höhe Künaberg, wollte am Sonntag, 09.08.2020, gegen 17.00 Uhr, eine 33 Jahre alte Pilotin eines Gleitschirms notlanden, da die zu wenig Thermik hatte. Dabei kam sie hart auf der Wiese auf und brach sie ein Bein. Kurz nach der Notlandung kam ihr ihr Bruder, ebenfalls mit einem Gleitschirm, zur Hilfe. Mit dem DRK wurde sie ins Krankenhaus verbracht.


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