Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Wiechser Splitter

Wiechser Splitter

Dauerbrenner Hohe-Flum

Wiechs (hjh). Mit dem Dauerbrenner „Hohe-Flum“ oder besser den primitiven Rabauken, die glauben, ihre „Mütchen“ am Turm auf der Höhe kühlen zu müssen. „Ich war oben und total geschockt. Wie kann jemand nur so etwas machen“, sagte Bärbel Hagist und schilderte den Ortschaftsräten „unglaubliche“ Zustände: „Die Eingangstüre wurde herausgerissen worden, Sandsteine liegen zerbröselt weit verstreut um den Turm herum, es ist verheerend.“ Und zu allem Überfluss würden auf dem Gelände volle Hundetüten herumliegen und ein Zuhörer ergänzte: „Die Mülleimer werden von der Stadt zwar geleert. Aber der ‚drumherum‘ liegende Müll bleibt unbeachtet liegen.“ Das sei – gelinde gesagt – „eine Sauerei“, ärgerte er sich.

„OK“, kommentierte Ortsvorsteher Ino Hodapp die Beanstandungen, die leider inzwischen wohl schon alltäglich zu sein scheinen und die er ein weiteres Mal nach Schopfheim weitergeben werde.

Blutspenderehrung

vlnr. Klaus Dietsche, Steffen Häuptli, Ortsvorsteher Ino Hodapp und OR Martin Gebhardt

Wiechs (hjh). „Verhältnismäßig viele Blutspender zu ehren“ hatte Ino Hodapp bei der Ratssitzung am Freitag in der Mehrzweckhalle. Allen voran habe Klaus Dietsche den wertvollen  „Lebenssaft“ bereits 75 mal zur Verfügung gestellt und steuere – so Hodapp – nun auf die Hundert zu.“ Dietsche widersprach nicht: „Mal sehen, ob ich so lange fit bleibe“, meinte er und nahm den Rotwein aus dem Fundus von Ino Hodapp „zum Auffüllen“ in Empfang. Martin Gebhardt eifert ihm sicherlich nach. Der Ortschaftsrat brachte es inzwischen auf 50 Blutspenden, Kitty Obst erhielt für 25 Spenden die Ehrennadel in Gold mit Lorbeerkranz und Steffen Häuptli hat mit seinen zehn Blutspenden die erste Hürde auf dem Weg zu Gold mit goldenem Eichenkranz genommen, die Klaus Dietsche in Empfang nehmen durfte.

Viel Staub um die Wasserbrunnen

Wiechs (hjh). Zwei Brunnen, das „Blattenbrünnli“ und der Brunnen in der Rathausstraße, sollen laut Ino Hodapp trotz des von der Stadt aufgelegten Wasser-Sparprogramms weiter sprudeln. Die beiden anderen werden wohl zusammen mit den übrigen 20 Wasserspendern im Stadtgebiet zumindest vorübergehend abgestellt. „Sie werden“, wie das Ino Hodapp elegant umschrieb, „nicht bewässert.“ Rund 40000 Euro wolle die Stadt einsparen. Deshalb habe sie den Betrieb der Brunnen in der Stadt und in den Teilorten „massiv“ reduziert. Kosten seien zudem für die „Wiederauffrischung“ der Brunnen die weiter funktionieren sollen, ermittelt. „Deshalb die Frage jetzt an Euch: Was können wir dazu beitragen, die Brunnen zu sanieren?“ Sandstrahlen wäre eine Möglichkeit. Oder die Reinigung mit Hockdruck. Und danach innen streichen. Um die genaue Vorgehensweise festlegen zu können, wurden Besichtigungstermine vor Ort ins Auge gefasst, auch mit Einwohnern, die sich bereit erklärten sich übers Jahr verteilt um den einen oder anderen Brunnen privat zu kümmern. Ino Hodapp hofft, der Bereitschaft der Stadt zur weiteren Betriebserlaubnis mit Eigenleistungen oder zumindest der Bereitschaft dazu einen kleinen Schub geben zu können.

Zustupf für Schule und Kindergarten

Wiechs (hjh). Einen weiteren Griff in die Kasse der Verfügungsmittel genehmigten die Ortschaftsräte nach dem Antrag von Schulleiterin Roswitha Jäkel, die in der Grundschule eine kleine Küche einzurichten gedenkt. Etwas mehr als 5000 Euro werde die Einrichtung kosten. 4000 Euro seien dafür bereits angespart, und 1000 Euro schießt nun der Ortschaftsrat zu.

Und damit sich die jüngsten Wiechser im Kindergarten nicht benachteiligt fühlen, genehmigte das Gremium bei einer Vor-Ort-Besichtigung im Kindergarten vor der eigentlichen Sitzung die Beschaffung einer Lampe für die Leseecke und die Anschaffung von Ersatz für die von den Ordnungshütern beanstandeten Geräte im Außenbereich, an denen sich die Kids verletzen könnten und die deshalb entfernt werden müssen, obwohl sie bei den Mädchen und Jungs außergewöhnlich beliebt seien und viel genutzt werden.