Darlehensaufnahme “splitten”

Schönau (hjh). „Also gut. Dann machen sie das doch so“, sagte Michael Sladek und begrüßte damit den Vorschlag von Peter Schelshorn, die geplante Darlehensaufnahme zum Kauf des Willig-Areals, der nach Ratsbeschluss bereits notariell besiegelt worden ist, zu splitten, um alle Wege offenzuhalten, die sich nach einem Verkauf des Werkhofgeländes (zwei Interessenten gebe es bereits, versicherte Peter Schelshorn) auftun könnten. Schelshorn hatte vorgeschlagen, statt der vorgesehenen 850000 Euro ein Darlehen von 500000 fest, und weitere 300000 Euro variabel aufzunehmen. Und die restlichen 50000 Euro dort zu beschaffen, wo statt anfallender Zinsen sogar noch Geld ausbezahlt wird, wenn die Gelder fließen. Bisher hätte sich die Stadt 30 Jahre fest an eine Bank und die ausgehandelten Konditionen binden müssen. Aber das hielt weder der Bürgermeister noch die Mehrheit der Mitglieder des Gremiums unter Berücksichtigung des möglichen Werkhofverkaufs sowie angesichts aktueller Darlehensangebote für empfehlenswert.