Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Revierförster Michael Schilli tritt in die Fußstapfen von Rolf Berger

Revierförster Michael Schilli tritt in die Fußstapfen von Rolf Berger

Pfaffenberg (hjh). Vorgestellt hat sich bei der letzten Sitzung des Ortschaftsrates unter Leitung von Harald Fritz der neue Revierförster Michael Schilli, der im Forstbezirk Todtnau die nachfolge von Rolf Berger übernimmt. Schilli ist gebürtiger Gengenbacher (Ortenau) , war einige Jahre nach der Ausbildung in Rheinland-Pfalz in privaten Forstbereichen tätig und kam – wie er betonte – 2014 „zurück ins Ländle“ nach Lörrach. Seit 2017 arbeitet Schilli im Innendienst beim Todtnauer Forstamt. Und nun werde er neben seiner Verwaltungstätigkeit dort zu einem Drittel im Außendienst für Pfaffenbergs und Mambachs Wälder zuständig sein. Christof Philipp gab dem neuen Revierförster mit auf den Weg, sich mal Gedanken darüber zu machen, dass in den letzten Jahren „immer, wenn die Stadt Zell Geld benötigte, der Wald Pfaffenbergs herhalten musste.“ Es wäre also dringend notwendig, dass sich der Forst „auch mal woanders umschaut“. Denn an den bisherigen Gepflogenheiten müsse sich dringend etwas ändern.

Schließlich gab es in der Runde um Harald Fritz noch Kritik an der neuen Polizeiverordnung, die vor der Sommerpause vom Stadtrat verabschiedet werden soll. Stefan Ackermann beispielsweise klagte darüber, dass im § 15 u.a. das Aufstellen von Wohnwagen und Zelten auch auf Privatgrundstücken und trotz Erlaubnis der Grundstücksbesitzer verboten sei. „So etwas kann ich ganz sicher nicht zustimmen“, ärgerte sich Ackermann und auch Christof Philipp fand diesen Absatz “scho e wenig komisch.“ Es sei ein „massiver Einschnitt“ in seine Rechte als Besitzer von Grundstücken, fand Ackermann und verweigerte sein Votum für die Verordnung, auch wenn die anderen am Ratstisch damit leben konnten, dass Zelten wenigstens für eine Nacht – man denke da vor allem an Kindergeburtstage oder private kleinere Feiern – erlaubt sein müsse und dass diese Ausnahme in der neuen Verordnung auch unbedingt festgeschrieben werden müsse.