VdK Schopfheim wird 75

Erhard Schöpflin freut sich auf das Jubiläumsfest

Schopfheim (hjh). Zur Feier eines klassisch runden Geburtstags sind Mitglieder und Freunde der VdK-Ortsgruppe eingeladen. Das Fest findet am Sonntag im Kleinen Saal der Alemannenhalle zum Auftakt einer gemütlichen Adventsfeier statt, die der VdK nach den Corona-Zwängen wieder ohne Auflagen organisieren durfte, um seinen 443 Mitgliedern etwas Abwechslung bieten zu können. Vor 75 Jahren waren es laut Gründungsprotokoll „nahezu 157 Mitglieder“, die sich dem damaligen Vorsitzenden Jakob Brokatzky im Gasthaus „Kranz“ anschlossen, um mit ihm gemeinsam im „Verband der Körpergeschädigten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen“ (VdK) die Folgen der beiden Weltkriege für die Betroffenen erträglicher zu machen. 1994 weitete der VdK ein Tätigkeitsfeld unter neuem Namen aus. Als „Sozialverband VdK – Ortsverband Schopfheim“ kümmerte sich der Ortsverband vor allem um Mitglieder, die zunehmend Probleme hatten, sich in den Sozialgesetzbüchern mit 13 Sachbereichen zurecht zu finden.

Damit hatte der VdK durchschlagenden Erfolg. „Die Mitgliederzahlen – Altersdurchschnitt 40 bis 65 Jahre – haben zugenommen. Es geht permanent aufwärts“, sagt Erhard Schöpflin, der den Ortsverband seit zwölf Jahren leitet und dabei auf die Hilfe von Ruth Grunwald (Kasse), Gerlinde Gerspach (Schriftführerin) und Gabriele Wassmer (Frauenbeauftragte) zählen kann. Der Mitgliedsbeitrag von jährlich 72 Euro mache sich bezahlt, sagt Schöpflin und weist darauf hin, dass den 2.2 Mio. Mitgliedern bundesweit in der VdK-Rechtsschutz GmbH immerhin 50 im Sozialrecht versierte Juristen zur Verfügung stehen. „Und die haben“, sagt er stolz, „im Jahr 2021 für uns in 12000 Verfahren rund um das Behindertenrecht, Arbeits-, Renten-, Kranken- und Pflegegesetze allein in Baden-Württemberg 16,2 Mio. Euro erstritten.“ Das könne sich wahrlich sehen lassen.

Das Original-Protokoll aus dem Jahr 1948

Inzwischen nehmen auch die Aktivitäten des Ortsverbandes im gesellschaftlichen, geselligen Bereich wieder Fahrt auf.  Der VdK ist regelmäßig vertreten bei den Feierlichkeiten am Volkstrauertag. Es werden Ausflüge organisiert, kleinere Feste und nicht zuletzt regelmäßige „gemütliche“ Treffen am jeweils letzten Donnerstag eines Monats um 17 Uhr im Gasthaus „Adler“.  Am kommenden Sonntag ab 14 Uhr aber hat die traditionelle Adventsfeier in der Stadthalle einen ganz besonderen Touch: Sie endet in einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee, Kuchen, Wein und Bier. Aber sie beginnt anlässlich des 75. Geburtstages mit einem kleinen Festakt, an dem Bürgermeister Dirk Harscher seine Teilnahme bereist ebenso zugesagt hat wie Manfred Merstetter, der VdK-Kreisvorsitzende, der es sich nicht nehmen lassen will, dem viertgrößten Ortsverband des Landkreises, den nach Jakob Brokatzky ab 1979 bis 2010 Alfons Lienhart leitete, persönlich zum Geburtstag zu gratulieren. Außerdem hat Erhard Schöpflin die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates, Ortsvorsteher, Pfarrer, Vertreter des Stadtseniorenrates, Dagmar Stettner vom Seniorenbüro der Diakonie und die Vertreter des SKM zu diesem Fest eingeladen, das sein Team seit Monaten vorbereitet und sicherlich einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte darstellt.

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