Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Geldbeuteldiebstahl in Discounter – zwei Verdächtige beobachtet

Efringen-Kirchen (ots) – Zu einem Geldbeuteldiebstahl kam es am Donnerstagmorgen, 04.06.2020, in einem Discounter in Efringen-Kirchen. Gegen 09:00 Uhr war eine 47 Jahre alte Frau im Markt, der in der Straße Im Schöttle liegt, einkaufen. Ihre Handtasche hatte sie im Einkaufswagen abgelegt. Als sie sich zu einem Regal drehte, wurde ihr Geldbeutel mit einem zweistelligen Bargeldbetrag aus der Handtasche gestohlen. Die Frau verdächtigt zwei südländisch aussehende Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren der Tat. Diese konnten unerkannt entkommen.

Rollerfahrer alkoholisiert und ohne Führerschein – Sozia nüchtern und mit Führerschein

Lörrach (ots) – Ein Rollerfahrer ohne Führerschein und mit knapp 0,8 Promille ist am Mittwochabend, 03.06.2020, in Lörrach in eine Verkehrskontrolle geraten.

Gegen 22:45 Uhr war der 48-jährige mit einer Sozia gestoppt worden. Für den Mann war die Fahrt beendet. Er war alkoholisiert und besaß keinen Führerschein mehr.

Dieser wurde ihm nach einer Trunkenheitsfahrt entzogen. Die Sozia durfte dagegen weiterfahren. Sie war stocknüchtern und hatte auch die erforderliche Fahrerlaubnis.

Blockhütte am Sportplatz beschädigt – Polizei sucht Zeugen!

Schopfheim/ Eichen (ots) – Die Fensterscheiben an der Blockhütte beim Sportplatz in der Oberdorfstraße wurden von Unbekannten zwischen Dienstag, 02.06.2020, und Mittwoch, 03.06.2020, eingeschlagen. Weiter wurden Einrichtungsgegenstände beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Recyclinghof

Zell/Atzenbach (ots) – Durch Einschlagen eines Fensters verschafften sich Unbekannte in der Nacht zum Dienstag, 02.06.2020 Zutritt in die Büroräume des Recyclinghofes in der Riedicher Straße. Sämtliche Behältnisse wurden geöffnet und Verkaufsmaterial und Schriftstücke herumgeworfen und durchwühlt. Aus einer Schubladenkasse wurde Bargeld entwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.

Maßnahmen des Polizeipräsidiums Freiburg zur Bekämpfung von Motorradunfällen

Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach, Waldshut / Stadt Freiburg (ots) – Für die diesjährige Motorradsaison führt das Polizeipräsidium Freiburg Maßnahmen nach einer speziellen Konzeption durch, um die Ursachen von Motorradunfällen zu bekämpfen und gegen Motorradlärm vorzugehen.

Im Jahr 2019 kamen im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg 13 Menschen bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Motorrädern ums Leben. 197 Schwerverletzte wurden in der Unfallstatistik gezählt. Wie schon in den letzten Jahren war dabei überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer eins. Die meisten Unfälle ereigneten sich während der typischen Saison, von April bis Oktober, auf den beliebten Motorradstrecken im Schwarzwald und am Kaiserstuhl. Die höchsten Unfallzahlen gab es im Juni und im August 2019. Hinzu kommt, dass es häufig Beschwerden von Anwohnern an solchen Strecken gibt, die sich vom hohen Lärmpegel belästigt fühlen und sich von der Polizei wünschen, dass dagegen vorgegangen wird.

Die Polizei wertet sämtliche Unfalldaten aus, um Ursachen und mögliche Unfallhäufungen zu erkennen. Ziel ist es, Maßnahmen zu entwickeln, um Verletzte und Getötete im Straßenverkehr zu vermeiden und das Unfallrisiko zu senken. Die Motorradkonzeption sieht präventive Maßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit und Verkehrsüberwachung vor. Leider sind die Maßnahmen der Verkehrsprävention in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt umsetzbar. So mussten sämtliche Info-Stände und weitere Aktionen, bei denen mit viel Publikum zu rechnen war, abgesagt werden. Tipps und Hinweise für Motorradfahrende wird es bis auf Weiteres hauptsächlich über Pressemitteilungen und Beiträgen in sozialen Medien geben.

Die Verkehrsüberwachung hat bei der Bekämpfung von Motorradunfällen einen hohen Stellenwert. Um bei der Hauptunfallursache Geschwindigkeit anzusetzen, muss ein möglichst regelkonformes Verhalten aller Verkehrsteilnehmer erreicht werden.

Daher wurden Spezialisten der Verkehrspolizei und die Beamtinnen und Beamten der örtlichen Polizeireviere in die Konzeption eingebunden. Bis zum Ende der Saison werden sie schwerpunktmäßig am Wochenende auf solchen Strecken präsent sein, die in der Vergangenheit am höchsten mit Motorradunfällen belastet waren. Dort wird gezielt kontrolliert, um insbesondere diejenigen aus dem Verkehr zu ziehen, die mit ihrem Fahrverhalten hohe Risiken eingehen und deren Fahrzeuge technische Mängel aufweisen. Zum Einsatz kommen beispielsweise Geschwindigkeits- und Geräuschmessgeräte. An den Kontrollstellen werden alle Motorradfahrenden, die beanstandet werden sollen, persönlich angesprochen. Die Fahrzeuge werden hinsichtlich technischer Mängel und mutwilliger Veränderungen überprüft. In gravierenden Fällen können Motorräder auch an Ort und Stelle aus dem Verkehr gezogen werden.

Auch am vergangenen Wochenende, das für Motorradfahrende ideale Bedingungen bot, war die Polizei an den Motorradstrecken präsent. Am Pfingstmontag wurde an zwei besonders unfallträchtigen Stellen kontrolliert. Das Polizeirevier Waldkirch konzentrierte sich auf den Kandelgipfel und auf die L 101 (Biederbach). Der Verkehrsdienst Weil am Rhein kontrollierte an der L 151 bei Präg. Insgesamt waren trotz bestem Wetter an diesem Pfingstmontag verhältnismäßig wenige Motorräder unterwegs. 10 Motorräder wurden so schnell gemessen, dass ein Eintrag ins Punkteregister fällig wird. In zwei Fällen müssen die Fahrer mit Fahrverboten rechnen. Auch Straftaten wurden festgestellt: Ein Motorradfahrer besaß keinen Führerschein und bei einer Maschine war die Lesbarkeit des Kennzeichens beeinträchtigt, weil es falsch angebracht war (Kennzeichenmissbrauch). Ein Motorrad flüchtete, als es wegen zu hoher Geschwindigkeit in die Kontrollstelle gewunken werden sollte – der Halter konnte jedoch schnell ermittelt werden. Bei einer Maschine konnten technische Veränderungen nachgewiesen werden, die zu erhöhten Motorengeräuschen geführt hatten.

Von Anwohnern und Passanten wurden die Maßnahmen durchweg positiv aufgenommen.

Viele Menschen kamen persönlich auf Polizeibeamte zu und bedankten sich für die Kontrollen.

Mindestens bis Oktober sind an jedem Wochenende solche und ähnliche Kontrollen an unterschiedlichen Orten geplant. Entsprechend hoch wird das Entdeckungsrisiko bei Verkehrsverstößen sein.

Tipps und Hinweise für Motorradfahrende gibt es unter https://www.gib-acht-im-verkehr.de/verkehrssicherheit/motorrad/

Alkoholisierter Fahrer mit Auto ohne Kennzeichen unterwegs

Inzlingen (ots) – Ein alkoholisierter Autofahrer wurde in der Nacht zum Dienstag, 02.06.2020, in Inzlingen gestoppt. Kurz nach Mitternacht war der BMW des Mannes ohne Kennzeichen einer Streife aufgefallen. Bei der Kontrolle des 44 Jahre alten Mannes kam heraus, dass er gar keinen Führerschein besitzt und zudem alkoholisiert war. Einen Alcomatentest lehnte er ab. Sein BMW war weder zugelassen noch versichert. Im Auto fanden sich zudem noch gestohlene Kennzeichen. Nach der Blutentnahme kam der Mann in Gewahrsam.

Einsätze wegen vergessenem Essen, brennendem Komposthaufen und glimmendem Heu

Lörrach (ots). Übers Pfingstwochenende sind die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zu drei Einsätzen ausgerückt. Am Samstag, 30.05.2020, gegen 18:15 Uhr, zu einem Wohnhaus in der Basler Straße. Dort hatte ein Rauchmelder Alarm geschlagen. Die Ursache war vergessenes Essen auf dem eingeschalteten Herd. Die Wohnung war nach der Belüftung wieder bewohnbar. Am Sonntagabend, gegen 22:40 Uhr, brannte in Brombach ein Komposthaufen. Das Feuer war schnell gelöscht. Es entstand kein Sachschaden. Am Montag gegen Abend schließlich wurde die Feuerwehr zu einem Feld auf dem Tüllinger gerufen. Dort glimmte Heu auf einer größeren Fläche.

Bei Verkehrskontrolle Drogen gefunden

Grenzach-Wyhlen, Wyhlen (ots) – In den frühen Morgenstunden des Pfingstsonntags wurde durch Beamte des Polizeireviers Rheinfelden in Wyhlen ein Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen. Den Beamten kroch schnell der Geruch nach Betäubungsmitteln in die Nase, so dass das Fahrzeug hiernach durchsucht worden war. Die Beamten konnten bei der Durchsuchung Marihuana auffinden und sicherstellen. Weiter wurde bei der 20-jährigen Fahrzeugführerin eine Beeinflussung durch Marihuana festgestellt, so dass sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Neben dem Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz erwartet die Fahrerin nun auch noch der Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens einen Monat.

Nach Randale Zeugen gesucht

Rheinfelden (ots) – In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden dem Polizeirevier Rheinfelden kurz vor Mitternacht zwei randalierende Personen in der Alemannenstraße gemeldet. Die Personen hätten gegen ein oder mehrere Fahrzeuge getreten. Vor Ort konnten ein 31-jähriger sowie ein 25-jähriger Afghane angetroffen werden, die im Verdacht stehen gegen die Fahrzeuge getreten zu haben. Zwischen den Afghanen und einem 31-jährigen Deutschen, der das mitbekommen hatte, hatte sich bereits ein handfester Streit entwickelt. Die Polizei musste den erheblich alkoholisierten 31-Jährigen in Gewahrsam nehmen, da er sich völlig uneinsichtig zeigte. Hinsichtlich der Streitigkeit vor Ort sowie möglicher Sachbeschädigungen an Fahrzeugen in der Alemannenstraße sucht die Polizei nun Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können. Sie werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Rheinfelden unter der Rufnummer 07623 7404-0 in Verbindung zu setzen.