Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Schwerer Verkehrsunfall auf der B317

Schopfheim: (ots) – Die Sperrung der B317 ist aufgehoben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte eine Citroen-Fahrerin an der Einmündung Fahrnau auf die B317 in Richtung Hausen einfahren. Hierbei stieß sie im Kreuzungsbereich mit einem aus Richtung Lörrach kommenden Opel zusammen. Die Citroen-Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und durch die Feuerwehr Schopfheim befreit. Beide Autofahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die B317 musste während des Rettungseinsatzes, der Bergung der Fahrzeuge und zur Reinigung der Fahrbahn bis gegen 10:00 Uhr gesperrt werden. Zur Klärung des genauen Unfallherganges werden durch den Verkehrsdienst Weil am Rhein, Tel. 07621 9800-0, Zeugen gesucht.

Erstmeldung:

Am 28.10.2020, gegen 07.20 Uhr, kam es im Bereich des Langenfirsttunnels auf der B317 zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Stand sind zwei Autos zusammengestoßen und zwei Personen verletzt. Neben der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei ist auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die B317 war zwischen der Einmündung Fahrnau und Kürnberg voll gesperrt.

Zwei Einbrüche – Zeugenaufruf

Todtnau: (ots) – Im Zeitraum zwischen Samstag, den 24.10.2020, 12:00 Uhr, bis Dienstag, den 27.10.2020, 08:20, ereigneten sich im Bereich Todtnau – Muggenbrunn und Aftersteg – zwei Einbrüche.

Im ersten Fall sollen Unbekannte in Muggenbrunn an der Rückseite des Gebäudes ein Fenster zum Betriebsraum der Wasenlifte und an der Vorderseite des Gebäudes ein Fenster zu den Gastronomieräumen eingeschlagen haben. Die Unbekannten sollen in beide Räumlichkeiten eingedrungen sein und diese durchsucht haben. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen etwas Kleingeld.

Außerdem sollen Unbekannte in den Kiosk beim Todtnauer Wasserfall eingebrochen sein. Hier wurden zwei Fenster beschädigt, wobei es den Tätern gelang ein Fenster zu öffnen und das Gebäude zu betreten. Es wurden Bargeld und Souvenirs entwendet. Der Sachschaden liegt bei etwa 1000 EUR. Es ist davon auszugehen, dass die beiden Einbrüche im Zusammenhang stehen.

Der Polizeiposten Oberes Wiesental, 07673 8890-0, sucht Zeugen.

Rollstuhlfahrer bestohlen – Zeugensuche

Schopfheim: (ots) – Bereits am Samstag, 24.10.2020, gegen 13 Uhr, soll im Bereich des Marktplatzes ein älterer Herr im Rollstuhl bestohlen worden sein. Der Senior wurde durch einen Mann angesprochen und um Wechselgeld gebeten. Diesem Anliegen kam der Herr nach und bemerkte einige Zeit später, dass aus der Geldbörse sämtliches Scheingeld entwendet worden war. Möglicherweise wurde er beim Wechseln des Kleingeldes abgelenkt und ihm dann unbemerkt das Scheingeld gestohlen.

Bei dem möglichen Tatverdächtigen soll es sich um einen etwa 180cm großen Mann mit grauer Kapuzenjacke gehandelt haben. Das Polizeirevier Schopfheim, Tel. 07622 66698-0, sucht Zeugen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht und rät, in solchen Fällen stets auf räumliche Distanz zu achten.

Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzen

Rheinfelden: (ots) – Am Mittwoch, den 28.10.2020, gegen 11:15 Uhr, befuhr ein 64-jähriger Opelfahrer die K6336 von Minseln kommend in Fahrtrichtung Nordschwaben. Hier kam es zum Zusammenstoß mit einem 65-jährigen Mercedesfahrer.

Dieser soll Ausgangs einer langgezogenen Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten sein. Beide Unfallbeteiligten wurden schwer verletzt. Der Opelfahrer wurde eingeklemmt, musste durch die Feuerwehr befreit werden und wurde anschließend vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 18.000 EUR. Beide Fahrzeuge erlitten einen wirtschaftlichen Totalschaden. Die Feuerwehren aus Rheinfelden und Minseln waren mit 7 Fahrzeugen und 19 Mann im Einsatz.

Zeugen nach möglichem gefährlichem Verkehrsverhalten gesucht.

Efringen-Kirchen: (ots) – Am Dienstag, den 27.10.2020, gegen 06:40 Uhr, befuhr ein Zeuge mit seinem PKW den linken Fahrstreifen der A5 in Richtung Basel. Im Bereich der Anschlussstelle Efringen-Krichen soll dieser, und ein vor ihm fahrender PKW-Fahrer, durch einen Opelfahrer mit hoher Geschwindigkeit rechts überholt worden sein. Bei dem darauffolgenden Fahrstreifenwechsel soll es ebenfalls zu einer Gefährdung gekommen sein. In der Überleitung der A5 auf die A98 soll er in der dortigen Rechtskurve versucht haben einen weiteren PKW rechts zu überholen.

Bei diesem Versuch soll es fast zu einer Kollision der beiden Pkws gekommen sein. Der Verkehrsdienst Weil am Rhein, 07621 9800-0, sucht Zeugen und möglicherweise weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer.

Tour de Zell: CDU beeindruckt vom EWS-Wärmenetz

Beeindruckt nahm die CDU-Delegation die hochmoderne Zentrale mit dem 200 Tonnen fassenden Hackschnitzellager und einem 50000 – Liter – Warmwasser-Pufferspeicher und dem eigentlichen vollautomatisch betriebenen und elektronisch bis ins kleinste Detail kontrollierten Heizkessel sowie der imposanten Abgasreinigungssystem unter die Lupe. Niemand widersprach, als Daniel Weiß betonte, dass das Zeller Wärmenetz einen überaus wichtigen Umweltbeitrag leiste, der nun noch etwas gewichtiger werde, weil sich sieben der neun Hausbesitzer in der Schwarznau entschlossen haben, das Wärmenetz für sich zu nutzen. Und zwar mit einem kleinen, aber dennoch wichtigen „Nebeneffekt“, den Weiß natürlich gerne unterstreicht: Weil wir unser Netz in der Schwarznau ausbauen bzw. erweitern, erhalten die Anwohner dort gleichzeitig auch das so heiß ersehnte Breitband. Der Lörracher „Eigenbetrieb Breitband“ ist nämlich wie an mitunter an anderen Orten auch so eine Art Trittbrettfahrer. Wie die EWS im umgekehrten, durchaus auch nachvollziehbaren und lobenswerten Fall nutzen die Breitbandler Grabarbeiten dazu, auch eigene Leitungen oder zumindest Leerrohre in den Straßen mit zu verlegen, erläutert Daniel Weiß das Procedere, das nicht nur für günstige, umweltfreundliche Wärme, sondern nun auch noch für den Ausbau der Datenautobahn sorgt.

Zell (hjh). Mit dem Besuch der EWS-Heizzentrale wollte der CDU-Stadtverband  nicht nur einen weiteren Beitrag leisten zur Tour de Zell 2020, die in diesem Jahr zwangsläufig unter den Nebenwirkungen der Pandemie leiden musste, sondern ganz aktuell auch auf Zells wichtige Rolle im Kampf gegen Klimawandel und Umweltkatastrophen hinweisen. EWS-Mitarbeiter Daniel Weiß empfing die Delegation zu einer spannenden Führung durch den Ausgangspunkt der Fernwärmeeinrichtung in der Schwarznau, die derzeit rund 7000 MWh Wärme über den regenerativen Energieträger Holz (Hackschnitzel) erzeugt und damit aktuell 80 Gebäude, darunter etwa 400 Wohnungen zwischen der Liebeck und der Kirchstraße bis zum Pfarrhaus, ein Seniorenzentrum mit Pflegeheim, ein Hotel, das Schulzentrum sowie zwei Industriebetriebe, über ein 7,6 Kilometer langes Leitungsnetz beliefert. Außerdem erzeugen laut Daniel Weiß drei Blockheizkraftwerke rund 450000 kWh Strom, der genüge, um 150 Haushalte der Stadt bei einem Wirkungsgrad von mindestens 90 Prozent mit Strom zu versorgen. Insgesamt, so Weiß recht stolz auf die Leistung seines Schönauer Arbeitgebers, trägt das Wärmenetz zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um ca. 2200 Tonnen pro Jahr bei, was einer CO2-Belastung durch etwa 750 PKW per Anno entspreche.

Im übrigen wies Daniel Weiß darauf hin, dass seine Fernwärmezentrale auch für zukünftige Anforderungen bestens gerüstet sei. „Wir sind etwa an der Hälfte der Leistungen angelangt, die wir mit unserer jetzigen Anlage bringen können.“ Die EWS werde Interessenten gerne und ausführlich über Anschlussmöglichkeiten informieren, kündigte er an. Und auch die CDU Zells steht den Zellern selbstverständlich bei Fragen gerne zur Verfügung, versprechen der CDU-Vorsitzende Klaus Wetzel und Fraktionssprecher Matthias Kiefer unisono.

Corona-Maßnahmen

Ein Leserbrief vom Samstag, 19.9. in der Badischen Zeitung verdient es sicherlich, gelesen zu werden:

Das Virus ist keine hinreichende Rechtfertigung für die meisten Maßnahmen / Zu: „Weniger Corona-Fälle im Wochenvergleich“, Agenturbeitrag (Politik, 31. August)

Laut Robert Koch Institut (RKI) sind Stand 16. September gut 19 000 Corona-Infektionen in Deutschland bekannt. Das sind bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen etwa 0,02 Prozent, selbst eine zehnmal so hohe Dunkelziffer angenommen, käme man über 0,2 Prozent nicht hinaus. Ausweislich RKI sind im Juni 473 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben, im Juli 200, im August 167. Das sind keine Zahlen, die in einem Land, in dem jeden Monat knapp 20 000 Menschen an Krebs und fast 30 000 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, irgendwen über Gebühr beunruhigen müssten.
Mit dem starken Fokus auf die Zahl der Neuinfizierten ignoriert man den Unterschied zwischen der Gefährlichkeit, die von einem Ereignis ausgeht, und der Gefahr, dass es eintritt. Das ist keine Wortklauberei, sondern darauf beruht unter anderem unsere gesamte Versicherungswirtschaft. Jedes Feuer, das plötzlich ausbricht, ist brandgefährlich, die Gefahr oder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Feuer plötzlich ausbricht, ist dagegen überschaubar. Wäre es anders, könnte sich niemand eine Brandschutzversicherung leisten. Die Gefährlichkeit des Bisses einer Giftschlange ist über die Maßen groß; die Gefahr, in unseren Breiten von einer Giftschlange gebissen zu werden, ist über die Maßen gering. Die Gefahr einer Ansteckung mit Corona mag deutlich größer sein als die Gefahr, von einer Schlange gebissen zu werden, die Gefährlichkeit des Virus ist jedenfalls deutlich geringer als die eines Schlangenbisses.
Es ist keine hinreichende Rechtfertigung für die meisten Maßnahmen der letzten Monate und die Art, wie darüber polemisiert wird. Darum ist es auch keine demokratische Zumutung, wie Frau Merkel behauptet. Denn das Virus ist unpolitisch, es hat weder Schulen geschlossen und eine Maskenpflicht verordnet, noch hat es eine Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt. Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und Urteile über die Dinge (Epiktet).

Motorrad Fahrer schwer verletzt mit Rettungshelikopter in Uniklinik

Todtnau: (ots) – Die L 151 befuhr am Sonntag, 13.09.2020 gegen 14.40 Uhr ein 59 Jahre alter Mann mit seiner Yamaha bergwärts von Präg kommend in Fahrtrichtung Passhöhe Hochkopf. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen einen Leitpfosten sowie einem Betonschacht. Durch den Aufprall an dem Betonschacht überschlug sich der 59-Jährige und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Krad Fahrer verletzte sich bei dem Unfall sehr schwer und wurde vom Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Freiburg verbracht.

Unfallursache könnte laut Zeugen sein, dass der Kradfahrer seinen Spiegel am Motorrad einstellte und dadurch ein entgegenkommendes Fahrzeug zu spät wahrnahm, erschrak und seine Maschine ruckartig nach rechts zog. An der Yamaha entstand Sachschaden in Höhe von 7500 Euro.

Zwei Einbruchsversuche – Polizei sucht Zeugen!

Steinen/ Endenburg: (ots) – Zu zwei Einbruchsversuchen kam es zwischen Freitag, 11.09.2020 und Samstag, 12.09.2020 in der Straße „Im Hofacker“. Unbekannte versuchten auf der Rückseite einer Werkstatt ein Fenster aufzubohren, was jedoch misslang. Über eine Tür konnte er dann ins Gebäude eindringen und Bargeld aus einem Geldbeutel und der Kaffeekasse entwenden. Bei dem zweiten Einbruch in der gleichen Straße scheiterte der Täter beim Einbruch, da er auf frischer Tat ertappt wurde.

Währenddessen sich der Einbrecher am Fenster zu schaffen machte wurde der Bewohner auf diesen aufmerksam, woraufhin er flüchtete. Er wurde als Mann zwischen 30 und 40 Jahre alt und einer stämmigen Figur beschrieben. Bekleidet mit einem schwarzen Pullover, einer kurzen hellen Hose und einem hellen Basecap.

Das es sich in beiden Fällen um den gleichen Täter handelt ist wahrscheinlich.

Der Polizeiposten Steinen (07627/970) hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Nacht von Freitag auf Samstag im und um den Hofacker gemacht haben, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Unfallbeteiligter Traktor gesucht – Zeugenaufruf

Efringen-Kirchen: (ots) – Am Donnerstag, 10.09.2020, gegen 18.30 Uhr, kam es auf der K6320 zu einem Verkehrsunfall. Ein Seat-Fahrer fuhr von Efringen-Kirchen in Richtung Blansingen. Auf der Strecke überholte er nach eigenen Angaben einen Traktor und streifte diesen mit seiner rechten Fahrzeugseite. Da er keine Möglichkeit sah, seinen Seat sofort anzuhalten, fuhr er etwas weiter und verständigte die Polizei. Der Traktor konnte jedoch nicht mehr angetroffen werden und dessen Fahrer meldete sich bislang nicht bei der Polizei. Ob an dem Traktor ein Schaden entstanden ist, ist nicht bekannt. Deshalb sucht das Polizeirevier Weil am Rhein, Tel. 07621 9797-0, den Traktor-Fahrer. Der Traktor soll weiß-grau mit grüner Fahrerkabine gewesen sein.