Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

AfD informierte in Steinen – Spießrutenlauf zum Versammlungsort

Steinen (hjh). Sie wollten Dr. Alexander Gauland „den Abend vermiesen“. Aber der Ehrenvorsitzende der Bundes-AfD, der am Samstag Gast der Bundesfraktion und der Landesgruppe Baden-Württemberg war, ließ sich am Nationalfeiertag von seinem Vorhaben nicht abbringen, die rund 100 Gäste in der Wiesentalhalle an die Vorgänge rund um die deutsche Wiedervereinigung vor 30 Jahren zu erinnern und auf den ursprünglich angekündigten „Bericht aus Berlin“ zu verzichten. Nicht nur AfD-Mitglieder waren im großzügig auf Abstand bestuhlten Saal neugierig auf das, was der Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag und frühere CDU-Bundestagsabgeordnete aus der Zeit um 1990 zu erzählen wusste, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger, die sich – wie einer ausdrücklich betonte – „auch mal einige Reden von Politikern aus einer ganz anderen Ecke anhören“ wollte, um sich selbst ein Urteil zu bilden „und nicht nachzuplappern, was mir an anderen aufs Auge gedrückt wird.“ Leicht allerdings wurde ihm das zunächst einmal nicht gemacht. Wie fast alle anderen war es nämlich unmöglich, das Gros von rund 700 Antifa-Demonstranten zu passieren, die zum Widerstand gegen den „rechten Flügel rund um Neonazi Björn Höcke“ auf dem von einem recht großen Polizeiaufgebot gut abgeriegelten Parkplatz vor der Halle aufmarschiert waren. Die Besucher der Veranstaltung wurden über Schleichwege zum Eingang gebracht und – jeder kam einzeln und für sich in den zweifelhaften Genuss – auf den letzten Metern dorthin von einem gellenden Pfeifkonzert begleitet, wobei dem Verfasser dieses Artikels neben den Pfiffen in Sprechchören noch die „Lügenpresse“ um die Ohren „gehauen“ wurde.

„Eine sehr demokratische Begrüßung“, wunderte sich einer der Spießrutenläufer, die sich in absoluter Sicherheit fühlen durften, wenn sie die Eingangskontrollen des Sicherheitspersonals überstanden und einen der nummerierten Stühle im Saal ergattert hatten. Jeder und jede wurde maskiert „gefilzt“. Taschen wurden durchsucht, die Kleidung unter die Lupe genommen und selbstverständlich musste auch der Eintrag in die Coronaliste erfolgen, den Gastgeber Thomas Seitz mit dem Argument begründete: „Wir sind eine dem Rechtsstaat verpflichtete Partei. Und auch wenn wir die Masken wie fast alle anderen Coronamaßnahmen für überzogen, gänzlich falsch oder längst für unsinnig halten, werden wir die erteilten Auflagen erfüllen.“ Im übrigen gehe er, Seitz, davon aus, dass „die Pandemie in Deutschland erst vorbei ist, wenn die derzeitig hohen Umfragewerte der CDU wieder auf ein normales Maß gesunken sind“, betonte der Bundestagsabgeordnete und behauptete, dass „sämtliche bisher getroffenen Maßnahmen der Regierung zu jedem Zeitpunkt falsch oder zu spät erfolgten.“

„Es ist eine Schande, wenn Menschen daran gehindert werden, sich politisch zu orientieren“, kritisierte Thomas Seitz das „wieder einmal unglaubliche Aufgebot der Antifa“ draußen, den man mit den Aufmärschen von 1929, als „Gewalt ein übliches Mittel der Auseinandersetzung auf den Straße in Deutschland gewesen“ sei. „Die Gewalt kommt zurück. Aber sie geht nicht von uns aus“, sagte Seitz und fügte hinzu: „Es erfordert unglaublich viel Mut, in Deutschland Gesicht zu zeigen“. Er ziele damit nicht auf die Zwangsmaske ab, sondern auf „das völlig undemokratische Schauspiel draußen vor der Türe, mit dem eindeutig Besucher abgeschreckt werden sollen.“ Für ihn beginne übrigens eine Diktatur damit, wenn demokratische Parteien und ihre Mandatsträger daran gehindert werden, über ihre Arbeit frei zu berichten, „zum Beispiel dadurch, dass draußen keine freier Zugang zu dieser Halle geschaffen wird, wofür der Staat verantwortlich“ Seine Kritik richte sich nicht gegen Polizeibeamte vor Ort, sondern gegen die Herren mit den goldenen Sternen auf den Schulterklappen. Seitz wurde konkret: „Heute hätten deutlich mehr Personal und Ausrüstungsgegenstände vorhanden sein müssen, denn es kann einfach nicht sein, dass politisch interessierte Menschen attackiert werden, nur weil sie sich informieren wollen.“

„Die Grünen und die Leute, die da draußen stehen, mögen sie nicht und sie mögen auch das deutsche Volk nicht“, begann Alexander Gauland mit einer Rede, die unterm Strich darauf abzielte, die Wiedervereinigung Deutschlands als ausgeklügeltes Werk der Stasi anzuprangern. „Am dritten Oktober ist die DDR der Bundesrepublik beigetreten. Aber stimmt das überhaupt?“ Spätestens seit der Kanzlerschaft von Frau Merkel stehe die Frage im Raum: „Wer ist da eigentlich wem beigetreten?“ Der von Merkel geschasste Chef des Verfassungsschutzes habe sich kürzlich gefragt, was er getan hätte, wenn er Stasi-Chef gewesen wäre. Und seine Antwort in einem Satz: „Genau das, was passiert ist!“ In seinen weiteren Ausführungen erläuterte der Fraktionschef, welche Maßnahmen damals getroffen wurden und wie intensiv die Stasi in Ost und längst auch schon in vielen Positionen des Westens in das Projekt Wiedervereinigung involviert waren. Und während die Linken im Westen noch in Schockstarre verharrten, handelten ihre Kollegen im Osten diskret, aber massiv, sagte Gauland und zählte nach und nach all die Leute des Ostens auf, die politische Ämter übernahmen und vor dieser Zeit samt und sonders „IM der Stasi“ gewesen seien. „Die Stasi konnte die Einheit nicht aufhalten, aber sie konnte ihre Leute unterbringen“, betonte Gauland und begründete u.a. damit die Methoden, die mittlerweile dazu führen, dass z.B. Polizei und Militär unter Generalverdacht gestellt werden, während dasselbe bei Islamisten verboten sei. Das und vieles mehr seien „ungeheuerliche Freiheitseinschränkungen, gegen die man als Demokrat einfach aufstehen muss“, klagte Gauland und ärgerte sich über die „heuchlerische Regierung dieses Landes“, die nicht einmal in der Lage sei, öffentlich anzuerkennen, dass die Linke keine Nachfolgerin der SED, sondern ganz klar die SED sei. Das würden zahlreiche Personalien und die Konstrukte dahinter im Westen und Osten eindeutig belegen. „Was würde Helmut Kohl wohl sagen, wenn er erführe, wohin sein ‚Mädchen‘ dieses Land gebracht hat, fragte Gauland und meinte: „Es ist hier bei uns zusammengewachsen, was zusammengehört – aber in einem ganz anderen Sinne als Willy Brand einst gemeint hat.“  1990 sei ein totalitäres System zusammengebrochen, ein Grund zur Freude also. Aber, so Gauland, „der Untote ist zurückgekehrt“. Er halte es nur für ein kleines bisschen übertrieben, dass mit dem Regierungsantritt von Frau Merkel der Beitritt der Bundesrepublik zur DDR vollzogen wurde. Die Frage sei also nur, ob und wie man einen solchen Tag feiert. „Meine Antwort: Durch beharrlichen demokratischen Widerstand gegen diese autoritären, demokratiefeindlichen Entwicklungen. „Und dazu“, kam Alexander Gauland vor den abschließenden Referaten zu diversen bundespolitischen Themen von Dirk Spaniel und Volker Münz zu seinem persönlichen Schluss, „brauchen wir sie, meine Damen und Herren.“

Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen – Verkehrsbehinderungen

Steinen (ots) – Zu Verkehrsbehinderungen führte ein Unfall am heutigen Dienstag, 16.06.20, gegen 07.45 Uhr, in Steinen. Drei VW befuhren die B317 von Schopfheim in Richtung Lörrach. Kurz vor dem Kreisverkehr mussten sie verkehrsbedingt anhalten, was der Fahrer eine Kleintransporters offensichtlich zu spät wahrnahm. Er fuhr auf einen VW auf und schob die drei Fahrzeuge aufeinander. Der nachfolgende Fahrer eines Klein-Lkw erkannte die Situation ebenfalls zu spät und fuhr in den Kleintransporter. Bei dem Unfall wurde zwei Fahrerinnen aus den VW im Alter von 19 und 31 Jahren leicht verletzt. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Ein VW musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der Versorgung der Verletzten musste die B317 zwischen Kreisverkehr und Einmündung Bernhardstraße bis gegen 09.30 Uhr voll gesperrt werden, was im morgendlichen Berufsverkehr zu Behinderungen führte.

Im Fallrohr steckender Igel sorgt für Feuerwehreinsatz

Steinen (ots) – Ein in einem Fallrohr feststeckender Igel hat am Mittwoch, 27.05.2020, in Steinen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Die Bewohner hatten gegen 13:30 Uhr den örtlichen Polizeiposten verständigt, da sie den Igel selbst nicht befreien konnten. Dieser war wohl durch einen nicht verschlossenen Deckel in einen Abwasserschacht gelangt und hatte dann versucht, durch ein Fallrohr wieder ins Freie zu gelangen. Dabei blieb der doch recht adipöse Igel stecken.

Mit Hilfe der Feuerwehr gelang es dann, den Igel zu befreien. Nach einem Gesundheitscheck beim einem Tierarzt wurde der unverletzte Igel auf einem Nachbargrundstück wieder ausgesetzt, wo er sich üblicherweise auch immer aufhält.

Unfall mit Sachschaden – Lkw und Pkw stoßen zusammen

Steinen (ots) – Ein Lkw fuhr am Dienstag, 19.05.20, gegen 14.30 Uhr, auf der L135 von der Scheideck kommend in Richtung Schlächtenhaus. Hierbei geriet der Lkw in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Nissan zusammen. Der Nissan wiederum wurde auf einen dahinterfahrenden VW geschoben. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 15.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und des Abschleppens eines der Fahrzeuge musste die L135 kurzzeitig gesperrt werden.

Zeugensuche nach Einbrüchen in Geschäfte

Lörrach und Steinen (ots) – In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16./17.05.2020, wurde in eine Tankstelle in der Lörracher Straße in Brombach eingebrochen. Nach dem Aufbrechen der Eingangstür wurden hier mehrere Packungen mit Zigaretten entwendet. Zeugenhinweisen zufolge dürfte es sich um zwei Männer gehandelt haben. Einer trug eine schwarze Jogginghose und einen grauen Kapuzenpullover.

Der zweite Mann trug eine blaue Jeans, weiße Schuhe und einen schwarzen Kapuzenpullover. Die Tatzeit dürfte hier gegen 01.30 Uhr gewesen sein.

Zu einem Einbruch kam es ebenso bei einer Getränkehandlung in der Eisenbahnstraße in Haagen. Hier wurde eine Fensterscheibe eingeschlagen, das Geschäft jedoch nicht betreten. Durch das eingeworfene Fenster hindurch wurden mehrere Getränkeflaschen entwendet.

Einen versuchten Einbruch gab es am Sonntag, 18.05.20, gegen 00.15 Uhr, in einem Einkaufsmarkt in der Siemensstraße in Steinen. Hier wurde mit Gewalt versucht die Eingangstür aufzubrechen, wodurch der Alarm ausgelöst wurde. Der Markt wurde offensichtlich nicht betreten. Das Polizeirevier Lörrach, Tel. 07621 176-0, sucht Zeugen, denen in den genannten Bereichen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen waren.

Verbranntes Essen löst Feuerwehreinsatz aus

Steinen (ots) – Am Donnerstagabend, 14.05.20, gegen 19.30 Uhr, rückte die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung aus einem Imbiss in der Landstraße aus. Hier war offensichtlich Essen auf dem heißen Herd vergessen worden, was zu einer Rauchentwicklung führte. Es entstand geringer Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Neben der Feuerwehr und der Polizei war auch der Rettungsdienst vorsorglich alarmiert worden.

Möglicher Exhibitionist an der Wiese – Zeugensuche

Steinen (ots) – Am Donnerstag, 16.04.20, gegen 18.20 Uhr, bemerkten Zeugen einen Mann, der im Bereich der Verlängerung der Jahnstraße, hin zur Eisenbahnbrücke, am Wieseufer lag. Der Mann hatte seine Hose herunter gezogen und soll an sich selbst sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Als er die Zeugen bemerkte, zog er seine Hose hoch und entfernte sich von der Örtlichkeit. Es soll sich um einen etwa 50 Jahre alten und 170 cm großen Mann mit grauen Haaren und einer Brille gehandelt haben. Er trug ein grau-kariertes Hemd und eine schwarze Basecap. Der Polizeiposten Steinen, Tel. 07627 970-250, sucht Zeugen, denen der Mann ebenfalls aufgefallen war oder weitere Hinweise zu diesem geben können.

Unfallflucht – Traktoranhänger touchiert entgegenkommenden Pkw – Zeugensuche!

Steinen (ots) – Am Montagmorgen, 06.04.2020, hat ein Traktoranhänger beim Abbiegen einen entgegenkommenden Pkw in Steinen berührt. Dabei wurde am Pkw ein Sachschaden von ca. 5000 Euro verursacht. Der unbekannte Traktorfahrer fuhr weiter. Gegen 09:25 Uhr war es zum Verkehrsunfall in der Eisenbahnstraße in Höhe der Kanderner Straße gekommen. In diese bog der landwirtschaftliche Zug rechtwinklig ein. Beim Ausscheren zuvor scherte der Anhänger nach links aus und touchierte den entgegenkommenden Honda einer 81 Jahren alten Frau. Sowohl der Traktor als auch der Anhänger sollen grün gewesen sein. Das Gespann entfernte sich in Richtung Weitenau. Um sachdienliche Hinweise bittet der Polizeiposten Steinen, Tel. 07627 970-250.

Unfallflucht – Traktoranhänger touchiert entgegenkommenden Pkw – Zeugensuche!

Steinen (ots) – Am Montagmorgen, 06.04.2020, hat ein Traktoranhänger beim Abbiegen einen entgegenkommenden Pkw in Steinen berührt. Dabei wurde am Pkw ein Sachschaden von ca. 5000 Euro verursacht. Der unbekannte Traktorfahrer fuhr weiter. Gegen 09:25 Uhr war es zum Verkehrsunfall in der Eisenbahnstraße in Höhe der Kanderner Straße gekommen. In diese bog der landwirtschaftliche Zug rechtwinklig ein. Beim Ausscheren zuvor scherte der Anhänger nach links aus und touchierte den entgegenkommenden Honda einer 81 Jahren alten Frau. Sowohl der Traktor als auch der Anhänger sollen grün gewesen sein. Das Gespann entfernte sich in Richtung Weitenau. Um sachdienliche Hinweise bittet der Polizeiposten Steinen, Tel. 07627 970-250.


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