Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

CDU-Stadtverband Zell will Baugebiet Leisenberg II (re-)aktivieren

Es soll voran gehen: 36 Bauplätze warten auf neue Eigentümer

Zell. Um die finanzielle Lage der Stadt sorgt sich u.a. natürlich auch die CDU-Fraktion. Deren Sprecher Matthias Kiefer lud die Mitglieder des Stadtverbandes auch im Namen des Vorsitzenden Klaus Wetzel zum Ideenaustausch ein. Treffpunkt war am Wochenende das Schützenhaus auf dem Leisenberg. Und dort erinnerten sich vor allem die altgedienten (Rats-)Mitglieder um die früheren Fraktionssprecher Siegfried Kiefer und Thomas Schmidt an den „rechtskräftigen Flächennutzungsplan von 1983“, in dem die Flächen am Leisenberg als Wohnbaufläche dargestellt sind, was schließlich zur Bebauung des Abschnitts Leisenberg I führte und was zur Folge hatte, dass der Gemeinderat in der Sitzung am 19.12.1991 öffentlich beschloss, den Bebauungsplan Leisenberg II aufzustellen. Und der gilt nach wie vor. Die Bürgerbeteiligung wurde im August 1992 durchgeführt, der Entwurf lag zur Einsichtnahme aus. „Damit sind alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt worden. Und damit könnte Leisenberg II ohne großen Aufwand jederzeit realisiert werden“, hieß es in der CDU-Runde, in der darauf hingewiesen wurde, dass sich die 36 geplanten Bauplätze samt und sonders im Besitz der Stadt befänden und dass sich da fast schon so etwas wie eine Goldgrube auftäte, weil sich die Grundstückspreise auf dem 3,6 Hektar umfassenden Gelände so positiv entwickelt hätten, dass sich die Investitionen der Stadt in Erschließungskosten mittlerweile gut rechnen. Es müsste sich nur noch jemand daran machen, die aktuellen Kosten zu ermitteln. Das sollte, so hieß es weiter, auch in der „etwas träge wirkenden Stadtverwaltung“ bei sinnvoller Nutzung der zur Verfügung stehenden Arbeitszeiten locker möglich sein. Zumal als Voraussetzung für eine detaillierte Kostenaufstellung lediglich ein paar Aktenordner aus dem Schrank geholt werden müssten, in denen sämtliche anfallenden Arbeiten exakt beschrieben sind, wie Thomas Schmidt ergänzte.

Siegfried Kiefer belegte die Theorie mit der schriftlichen „Begründung zum Bebauungsplan Leisenberg II“ der Stadt vom 28.7.1999. Damals ging die Veraltung davon aus, dass die Stadt mit Gesamtkosten von 2.5 Mio. „D-Mark“ oder 1,25 Mio. Euro kalkulieren müsse, von denen „ein erheblicher Teil durch die Erhebung von Anliegerbeiträgen wieder vereinnahmt“ werden könnten. Unterm Strich sind in der Begründung die Anlage eines Kinderspielplatzes, die Grünordnung, der Natur- und Landschaftsschutz, die Höchstgrenzen der baulichen Nutzung die Handhabung von Leitungsrechten zur Stromversorgung, die Abwasserbeseitigung sowie die Wasserversorgung oder die Oberflächenentwässerung detailliert beigelegt. Eine Sonderregelung erfordere das Schützenhaus, dessen Schießbetrieb damals für „nicht vereinbar mit dem Wohnbau“ eingestuft worden ist, was aber nach heutigen Maßstäben und nach heute üblichen Schutzbauten oder Änderungen des Schießbetriebs – beispielsweise Umstellung auf elektronische Anlage – durchaus revidiert werden könnte.

Wichtig ist der CDU, dass der aktuelle Pächter des landwirtschaftlich genutzten Bereichs eine Ausgleichsfläche für den Weidebetrieb erhält. Ohne eine solche Maßnahme fehle es dem Landwirt an Futter- und Weidewiesen, die existenziell wichtig zur Weiterführung seines Betriebes sind.

Für die Mitglieder der CDU stand an diesem Abend hoch oben über der Stadt fest: „Viele der finanziellen Sorgen der Stadt könnten sich mit Realisierung des Projekts „Leisenberg II“ lösen lassen. Es gelte, in die Hände zu spucken und die Dinge, die dazu nötig sind, in Angriff zu nehmen. Aber dazu, da waren sich viele in der Runde einig, fehle es der Verwaltung am nötigen Schwung. Es liege also am Gemeinderat, dessen Mitglieder vom Volk gewählte Vertreter sind, den nötigen Druck aufzubauen, um dieses Projekt voran treiben zu können. Alleine der Antrag zur Sichtung der Unterlagen von 1999 zur Bebauung des Leisenberg II reicht leider nicht. Es müsse nun der Antrag zur aktuellen Kosten- und Erlösermittlung gestellt werden als Basis für einen endgültigen Beschluss des Gremiums. Fest steht: Es muss jetzt endlich zügig voran gehen. Allein durch die Corona-Pandemie haben sich riesige Löcher im laufenden Finanzhaushalt der Stadt Zell aufgetan. Das Projekt müsse also 2021 unbedingt umgesetzt werden!

Gartenhütte brennt – Polizei bittet um Hinweise!

Zell im Wiesental (ots) – Am Samstagmorgen, 06.06.2020, ist eine Gartenhütte in Zell abgebrannt. Kurz nach 09:00 Uhr war eine starke Rauchentwicklung aus einem Waldgebiet oberhalb von Zell gemeldet worden. Wie sich herausstellte, brannte im Gewann „Möhrenberg“ eine Gartenhütte. Die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen im Einsatz war, löschte den Brand. Der Sachschaden liegt bei ca. 1000 Euro. Eine technische Brandursache kann ausgeschlossen werden. Am Abend vor dem Brand soll eine lautstarke Feier an der Hütte stattgefunden haben, von der der Eigentümer allerdings nichts wusste. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Oberes Wiesental, Tel. 07623 8890-0, entgegen.

Einbruch in Recyclinghof

Zell/Atzenbach (ots) – Durch Einschlagen eines Fensters verschafften sich Unbekannte in der Nacht zum Dienstag, 02.06.2020 Zutritt in die Büroräume des Recyclinghofes in der Riedicher Straße. Sämtliche Behältnisse wurden geöffnet und Verkaufsmaterial und Schriftstücke herumgeworfen und durchwühlt. Aus einer Schubladenkasse wurde Bargeld entwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.

Er ist wieder da…

Zell (hjh). Gott sei Dank, er ist wieder da. Nach ein, zwei ruhigeren Tagen und Abenden habe ich mir doch tatsächlich umsonst Sorgen gemacht, dass ihm etwas passiert sein könnte. Aber Fehlanzeige: der „Idiot“ mit seinem anthrazitfarbenen Ferrari donnert wieder durch Zells Bahnhofstraße rauf und runter. Und wie gehabt: keiner stört sich dran. Wie schön. Der Typ sorgt doch mit seinen Kollegen, die mit ihren Fehlzündungen angeben, weil sie sonst nichts anderes haben und völlig hohl in der Birne zu sein scheinen. Was schert diese fabelhaften Kerle die Gesundheit von ein paar hundert Anwohnern? Richtig… Rein gar nichts. Warum auch. Tempo 30 ist in dieser Straße wie übrigens auch in Kürnberg (siehe Text in den Nachrichten) nur Zierde. So gut wie keiner hält sich dran. Und die Polizei hat ja bekanntlich besseres zu tun als sich um ein paar übermütige Rowdys zu kümmern.

Unbekannter beschädigt Pkw auf Supermarktparkplatz – Zeugen gesucht

Zell im Wiesental (ots) – Beim Ein- oder Ausparken einen abgestellten Pkw beschädigt und sich dann unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer am Dienstag, 26.05.2020, in Zell im Wiesental.

Der Vorfall ereignete sich nach derzeitigem Kenntnisstand zwischen 8.40 Uhr und 9.15 Uhr auf einem Supermarktparkplatz in der Teichstraße. An dem silbernen Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 1.500 bis 2.000 Euro. Aufgrund der starken Beschädigung könnte es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um einen Kleinlaster gehandelt haben.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 07622 66698-0 zu melden.

Bauwagen aufgebrochen

Zell im Wiesental (ots) – Jugendliche brachen am Sonntag, 24.05.2020 kurz nach Mitternacht, einen Bauwagen in der Bahnhofstraße auf. Vier Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 13 und 15 Jahren konnten von der Polizei festgestellt werden.

Am Bauwagen entstand ein Sachschaden von rund 200 Euro.

Container auf Lkw fängt Feuer – Feuerwehreinsatz mit Sperrung der B317

Zell im Wiesental (ots) – Am Montag, 18.05.20, gegen 14.15 Uhr, mussten die Feuerwehren aus Zell und Schopfheim zu einem Brand auf der B317 ausrücken. Hier hatte ein auf einem Anhänger eines Lkws geladener Altpapiercontainer während der Fahrt angefangen zu brennen. Der Lkw-Fahrer stoppte seine Fahrt auf der B317 zwischen dem Sportplatz in Zell und der Abzweigung nach Hausen und entfernte den Anhänger, auf welchem sich der Container befand. Bei Eintreffen der Rettungskräfte stand der Inhalt des Containers bereits in Flammen. Durch die Feuerwehr wurde der Container gelöscht und der Inhalt entladen. Die genaue Brandursache an dem Container, der zuvor auf einem Recylinghof geladen worden war, ist nicht bekannt. An dem Container entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro. Die B317 musste bis etwa 16.30 Uhr gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und etwa 25 Einsatzkräften am Brandort. Auf den Umleitungsstrecken kam es zum Teil zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Autofahrerin bei Unfall verletzt

Zell (ots) – Am Mittwoch, 13.05.20, gegen 11.40 Uhr, kam es auf der B317 in der Ortsdurchfahrt in Zell zu einem Unfall. Eine 30-jährige Ford-Fahrerin kam aus bislang unbekanntem Grund auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde die Frau leicht verletzt, weitere Mitfahrer im Ford sowie der Fahrer des Mercedes blieben unverletzt. Da die beiden erheblich beschädigten Autos die Fahrbahn blockierten, musste die B317 kurzzeitig gesperrt werden. Hierbei kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 10.000 Euro. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden.

Verbranntes Essen ruft Feuerwehr auf den Plan

Zell im Wiesental (ots) – Eine starke Rauchentwicklung wurde der Polizei am Freitag, 01.05.2020, gegen 18.20 Uhr, in einem Mehrfamilienhaus in der Belchenstraße gemeldet. Die Feuerwehr Zell rückte mit vier Fahrzeugen und 20 Mann an und machte die Ursache des Rauches ausfindig. In der Wohnung im Erdgeschoss wurde das Essen auf dem Herd vergessen und alles war angebrannt. Sachschaden entstand keiner.


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