Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Aus der Region

Mann stirbt an Stichverletzungen – Tatverdächtiger festgenommen“ – Haftbefehl beantragt

Freiburg (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Freiburg, Zweigstelle Lörrach und des Polizeipräsidiums Freiburg

Die Staatsanwaltschaft beantragt gegen den 21-jährigen syrischen Tatverdächtigen den Erlass eines Haftbefehls. Mit der Haftbefehlseröffnung ist im Laufe des Tages zu rechnen.

Erstmeldung:

Am Donnerstagabend, 15.07.2021, hat ein 38 Jahre alter Mann in einer Wohnung in Lörrach-Tumringen tödliche Stichverletzungen erlitten. Ein 21 Jahre alter Tatverdächtiger wurde festgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei es in der Wohnung zwischen den Männern zunächst zu einem verbalen Streit, dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Der Tatverdächtige soll dann plötzlich nach einem Küchenmesser gegriffen und zugestochen haben. Das Opfer erlitt mehrfache Stichwunden und erlag den Verletzungen im Krankenhaus. Der Tatverdächtige musste von den eintreffenden Polizeikräften überwältigt werden.

Er wehrte sich massiv gegen die Festnahme und wurde hierbei leicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an. Es wird nachberichtet.

Einbruch in Kindergarten – Polizei sucht Zeugen!

Schopfheim/ Fahrnau: (ots) – Unbekannte schlugen am vergangenen Wochenende die Glasscheibe einer Kindergartentüre im Hintermattweg ein. Im Gebäude wurden Schaumstoffkissen umhergeworfen, im Außenbereich wurden Steinplatten und eine Türe mit Farbe beschmiert. Es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro, gestohlen wurde nichts. Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Zeitraum zwischen Freitag und Montag, 09.-12.07.2021, verdächtige Wahrnehmungen am Kindergarten im Hintermattweg gemacht haben, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Verkehrsschild gestohlen

Kleines Wiesental/ Wieslet: (ots) – Unbekannte entwendeten ein Halteschild in der Weitenauer Straße, Höhe der Einmündung „Im Ackerle“. Der Tatzeitraum liegt zwischen Samstag, 10.07.2021 und Montag, 12.07.2021. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 120 Euro. Im gleichen Zeitraum wurden auch zwei landwirtschaftliche Plastikschilder mit Schriftzügen in Bezug auf Hundehalter entwendet. Sie waren einmal im Lambachweg und einmal im Eselweidweg im Kleinen Wiesental angebracht.

Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Revierförster Michael Schilli tritt in die Fußstapfen von Rolf Berger

Pfaffenberg (hjh). Vorgestellt hat sich bei der letzten Sitzung des Ortschaftsrates unter Leitung von Harald Fritz der neue Revierförster Michael Schilli, der im Forstbezirk Todtnau die nachfolge von Rolf Berger übernimmt. Schilli ist gebürtiger Gengenbacher (Ortenau) , war einige Jahre nach der Ausbildung in Rheinland-Pfalz in privaten Forstbereichen tätig und kam – wie er betonte – 2014 „zurück ins Ländle“ nach Lörrach. Seit 2017 arbeitet Schilli im Innendienst beim Todtnauer Forstamt. Und nun werde er neben seiner Verwaltungstätigkeit dort zu einem Drittel im Außendienst für Pfaffenbergs und Mambachs Wälder zuständig sein. Christof Philipp gab dem neuen Revierförster mit auf den Weg, sich mal Gedanken darüber zu machen, dass in den letzten Jahren „immer, wenn die Stadt Zell Geld benötigte, der Wald Pfaffenbergs herhalten musste.“ Es wäre also dringend notwendig, dass sich der Forst „auch mal woanders umschaut“. Denn an den bisherigen Gepflogenheiten müsse sich dringend etwas ändern.

Schließlich gab es in der Runde um Harald Fritz noch Kritik an der neuen Polizeiverordnung, die vor der Sommerpause vom Stadtrat verabschiedet werden soll. Stefan Ackermann beispielsweise klagte darüber, dass im § 15 u.a. das Aufstellen von Wohnwagen und Zelten auch auf Privatgrundstücken und trotz Erlaubnis der Grundstücksbesitzer verboten sei. „So etwas kann ich ganz sicher nicht zustimmen“, ärgerte sich Ackermann und auch Christof Philipp fand diesen Absatz “scho e wenig komisch.“ Es sei ein „massiver Einschnitt“ in seine Rechte als Besitzer von Grundstücken, fand Ackermann und verweigerte sein Votum für die Verordnung, auch wenn die anderen am Ratstisch damit leben konnten, dass Zelten wenigstens für eine Nacht – man denke da vor allem an Kindergeburtstage oder private kleinere Feiern – erlaubt sein müsse und dass diese Ausnahme in der neuen Verordnung auch unbedingt festgeschrieben werden müsse.

Pfaffenberg hat einen neuen Ortsvorsteher: Peter Strohmeier

Auf dem Foto vlnr. Peter Strohmeier, der (vermutlich) neue Ortsvorsteher, Werner Ganter, sein Stellvertreter und rechts Harald Fritz, der das OV-Amt noch bis zu Strohmeiers Bestätigung durch den Stadtrat am 26.7.2021 kommissarisch ausübt.

Pfaffenberg (hjh). Peter Strohmeier wird, wenn nicht alle Stricke reißen, der neue Ortsvorsteher im kleinsten Teilort Zells, in Pfaffenberg. Mit den erforderlichen vier von sechs Stimmen hievten die Ortschaftsräte den bisherigen Stellvertreter von Harald Fritz gleich im ersten Wahlgang, als noch die absolute Mehrheit notwendig war,  ins neue Amt. So hatten es die Herrschaften in der Sitzung am 24.6. dieses Jahres vorgesehen. Und so zogen sie es durch, nachdem weitere Wahlvorschläge seitens der Bevölkerung weder im Rathaus noch bei den Mitgliedern des Rates eingetrudelt sind. Und auch am Sitzungsabend – bis Sitzungsbeginn waren Vorschläge erlaubt – gabs wahrlich kein großes Gedränge um die Nachfolge von Fritz, dem seine bisherigen Kollegen für zwölf engagierte Jahre an der Spitze des Dorfes „herzlichst dankten“. Reihum wünschten die Räte dem neuen Mann an der Veraltungsspitze ihres Dorfes Glück und Gesundheit im wohlverdienten (politischen) Ruhestand. Sie alle fanden es schade, dass Fritz das Handtuch warf, zeigten aber auch Verständnis für den Rückzug aus privaten Gründen. Gute Wünsche begleiten schließlich auch den „Neuen“. Man danke ihm, dass er sich für den Posten zur Verfügung gestellt habe und wünsche ihm ein glückliches Händchen in der Hoffnung, dass „alles im bisher gewohnten Rahmen weiterläuft“, wie das u.a. Christof Philipp formulierte. Strohmeiers künftiger Stellvertreter Werner Ganter betonte: „Wir stehen alle hinter Dir. Zusammen packen wir das schon!“ Und er erinnerte daran, dass Harald Fritz auch im Gemeinderat starke Präsenz gezeigt und sich stets für sein Dorf eingesetzt habe. Dem pflichtete Thomas Kaiser in Vertretung des Bürgermeisters bei. Fritz habe auch im Stadtrat immer die Belange seines Dorfes, das gut dastehe, im Blick gehabt, dabei aber auch wieder über den Tellerrand hinausgeblickt und das Wohl der Stadt nicht aus den Augen verloren. Den Ortschaftsräten attestierte Kaiser nach der Wahl Peter Strohmeiers Weitsicht. Sie hätten eine gute Wahl getroffen. Stohmeier sei im Dorf bekannt und kenne das Dorf, habe viele Posten und Positionen schon innegehabt, sei also erfahren genug, seine neue Aufgabe zu meistern. Im Namen der Stadt danke er ihm vor allem dafür, dass er sich „zur Annahme des Postens“ entschieden habe. Und wie Klaus Wetzel, der die gute Zusammenarbeit mit Harald Fritz auch im Namen seiner Ortsvorsteher-Kollegen heraushob und nicht vergas, die ganze Familie Fritz in die Lobeshymnen einzubeziehen, weil ohne Unterstützung der Familien so gut wie gar nichts laufe, hoffte auch der Mambacher Ortsvorsteher „auf gute Zusammenarbeit“ mit Peter Strohmeier, dem ganzen Gremium und Werner Ganter.

Peter Lastein nach 27 Dirigenten-Jahren im verdienten Ruhestand

Schönau (hjh). „Wenn ich jetzt durch diese Türe gehe, lasse ich sie, liebe Aktive der Stadtmusik, nicht hier. Ich nehme sie in meinem Herzen mit“, sagte Peter Lastein, der das Orchester bis Ende 2020 leitete und nach 27 äußerst erfolgreichen Jahren aus Altersgründen verließ. Das geplante Abschiedskonzert „in großem Rahmen“ und gespickt mit den Lieblingsmelodien Lasteins fiel Corona zum Opfer. Und auch in diesem Jahr musste der offizielle Abschied immer wieder verschoben werden, obwohl die Vorsitzende Diana Ruch bereit war, pandemiebedingt kleinere Brötchen zu backen und den schweren Abschied von einem bei jungen und bei gestandenen Musikern äußerst beliebten Dirigenten „in kleiner Runde“ zu feiern. Dabei war „feiern“ ganz und gar nicht das richtige Wort. Denn viel Wehmut lag über dem, was am Samstag in der Aula des Gymnasiums nach ein paar aufmunternden Orchesterbeiträgen und dem finalen „Badner Lied“ unter zunehmend bewölkten Himmel, denen der Wettergott mit dicken Regentropfen ein unliebsames Ende setzte.

Verhindern, dass Peter Lastein seinen Ruhestand nun endlich offiziell antreten darf, konnte er nicht. Diana Ruch – „endlich mal wieder zusammen mit allen anderen in schmucker Tracht“ – betonte: „Wir freuen uns riesig, dass es heute wie vorgehabt klappt.“ 1993 habe der gebürtige Rumäne Peter Lastein die musikalische Verantwortung im Verein übernommen. Und: „Beim Probedirigieren sprang der Funke zwischen Dirigent und Musiker sofort über.“ So stand, sagte die Vorsitzende, „dem Beginn einer einzigartigen Erfolgsgeschichte nichts mehr im Weg.“ Die Entscheidung für Peter Lastein sein „die absolut richtige“ gewesen. Seine musikalischen und pädagogischen Fähigkeiten sowie sein außergewöhnliches Engagement“ habe die Stadtmusik unglaublich weit nach vorne gebracht. Und „viele interessante Auftritte auf Initiative des Stadtkapellmeisters wie etwa 1995 der Besuch  des rumänischen Theaterorchesters N. Leonhard aus Galati, dem Heimatort Lasteins, entwickelten sich zu einem „zwischenmenschlichen Erlebnis“, das schließlich in einem Gegengesuch der rumänischen Musikanten in Schönau gipfelte. Diana Ruch erinnerte an das Serenadenkonzert 2018 im Buchenbrändle, das in lauer Sommernacht „überraschte, begeisterte und berührte“. Sie blickte zurück auf Musikausflüge nach Heidelberg, nach Mailand, nach Prag und an den Bodensee und sie vergaß nicht zu erwähnen, dass Peter Lastein eine Jugendkapelle gründete, die er 25 Jahre leitete, „menschlich, kameradschaftlich, vorbildlich“, mit viel Humor und immer für ein Späßchen zu haben.

Das gläserne Wappen zum Abschied

Gerührt nahm Peter Lastein die Laudatio der Vorsitzenden entgegen. Viel Spaß gemacht habe ihm die Arbeit mit dem Orchester. Rund 2500 Stunden sei er mit den Musikern in den 27 Jahren zusammen gewesen. Ich bedanke mich herzlich für diese gemeinsame Zeit. Der Kapellmeister versicherte, dass es ihm nichts ausgemacht habe, von Freiburg durch die Höhen des Schwarzwalds nach Schönau zu fahren. Im Gegenteil. Die Fahrten haben ihm viele Impulse gegeben. Auch sprachliche Barrieren konnten locker überwunden werden. Mitunter machten die sogar das Leben leichter. Denn: „Wenn ich im hiesigen Dialekt mit meinen Musikern geredet hätte, hätten die sicherlich nicht so aufmerksam zugehört. So mussten sie sich wesentlich mehr konzentrieren“, gab er zu bedenken.

Peter Schelshorn betonte, dass er sich „außerordentlich freut“, den scheidenden Dirigenten als Präsident der Stadtmusik und auch als Bürgermeister im Namen der Stadt verabschieden zu dürfen. Nicht nur weil draußen gerade „der Himmel weint“ sei es ein Abschied mit Tränen, den er vorzunehmen habe. Schließlich gehen „eine große, lange Ära zu Ende.“ Viele Musiker*innen kennen außer Peter Lastein keinen anderen Dirigenten. Er habe da etwas mit Angela Merkel und Jogi Löw gemein, schmunzelte Schelshorn. Er danke „für über 27 Jahre Auftritte auch für die Stadt“, sagte er und fügte hinzu: „Ich habe letzte Woche einen Bürgermeisterkollegen gesprochen und der hat mir versichert, dass die Stadtmusik Schönau derzeit die beste Musik im ganzen Landkreis“ sei. „Und das“, wandte sich Peter Schelshorn an Lastein, „ist vor allem dein Verdienst.“

„Mir bleibt also nur, zu danken dafür, was du geleistet hast“, sagte Schelshorn und überreichte dem Dirigenten neben ein paar guten Tröpfchen auch das gläserne Stadtwappen, das ihn an die schöne Au erinnern soll wie übrigens auch die Bildbände, die Diana Ruch weißhaarigen Kapellmeister a.D. überreichte oder der von einem Künstler gefertigte „Dirigent“ in Kleinformat, mit dem sich Alexander Schlachta, der Vorsitzende der Jugendkapelle, für Peter Lasteins unermüdlichen Einsatz über 25 Jahre hinweg in Diensten und für die Jugendausbildung, die mit dazu betrug, dass das Aktiv-Orchester in 27 Lastein-Jahren von 35 auf 55 Mitglieder angewachsen ist.

„Damit Frieden bleibt im Tal“

Zell (hjh). Im Juli 1946 wurde sie als „Mahnmal zur Wahrung des Friedens“ eingeweiht, heuer feiert die „Königin des Friedens“ mit Freunden und Gönnern ihren 75. Geburtstag: die Kapelle Maria Frieden, zu deren Bau der damalige Pfarrer Eugen Thoma gleich nach dem zweiten Weltkrieg den Anstoß gegeben hat und die nach Plänen des Künstlers Hans Franke mit Steinen gebaut wurde, die von Schulkindern auf den Berg transportiert worden seien. Peter Kiefer, Vorstandsmitglied der Seniorenakademie Zell und viele Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderates in Atzenbach, arbeitet aktuell die spannende Geschichte der ebenso kleinen wie feinen Kapelle auf, die sowohl von Atzenbach als von Mambach aus über geteerte Wege zu Fuß (Höhendifferenz 150 Meter) in etwa einer halben Stunde zu erreichen ist. Daraus wird eine Broschüre entstehen, die anlässlich des Jubiläums der Kapelle zu haben sein wird.

Vlnr. Jürgen Wenk, Michaela Schenkewitz, Peter Kiefer und vorn kniend Ramona Oswald, die das Projekt von Seiten der Bank begleitete

Am Geld scheitert das Projekt ja nun nicht mehr. Denn dank tatkräftiger Mithilfe der VR-Bank Schopfheim-Maulburg, die auf Antrag der Seniorenakademie Hochrhein-Wiesental am 4.2.2021 ein Crowdfunding-Projekt startete, kann das Vorhaben von Projektleiter Kiefer umgesetzt werden. Locker wurde die beim Start angegebene Zielsumme von 1500 Euro nicht nur erreicht, sondern deutlich überschritten. Am Donnerstag konnte Peter Kiefer in Schopfheim von Prokurist Jürgen Wenk und der Zeller Geschäftsstellenleiterin Michaela Schenkewitz einen Spenden-Scheck einschließlich eines Zustupfs der Bank in Höhe von 515 Euro in Empfang nehmen, auf dem die imponierende Zahl 3850 Euro zu lesen stand. Mit dem Geld, sagen Peter Kiefer und die Bankvertreter, „wird die Erstellung der Broschüre  finanziert. Außerdem sollen die Mittel dazu beitragen, die Gestaltung des zur Kapelle führenden ‚Friedensweges‘ ermöglichen. In Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein sei, so Kiefer, die Montage von vier großen Hinweistafeln entlang des Weges geplant, auf denen u.a. „das Thema Frieden und zweiter Weltkrieg“ intensiv beleuchtet und unter die Lupe genommen werden soll getreu dem Motto der Crowdfunding-Aktion, das Eugen Thomas Idee vorgegeben hatte: „Damit Frieden bleibt im Tal!“

Peter Kiefer war „von der enormen Resonanz, die das Projekt landauf, landab bis weit über die Grenzen des Wiesentals hinaus gefunden hat, total überrascht.“ Er hätte es auch nicht für möglich gehalten, dass so viel Geld in relativ kurzer Zeit – es waren drei Monate – zusammenkommen würde. Zeller und Mambacher Bürgerinnen und Bürger haben gespendet, aber auch ehemalige Wiesentäler, die durch die Aktion an den Bau der Kapelle und an die Ursache dieses Baus, den Krieg, erinnert worden sind. Sie werden nun bald Gelegenheit haben, die Geschichte des mahnenden Kirchleins in bebilderter Form zu erhalten. Und nicht nur das. Derzeit werde aus alten Filmen ein recht lebendiges Video zusammengebastelt, das u.a. über Youtube zu erhalten sein wird, versicherte Peter Kiefer.

Reviergrenzen wurden „verschoben“

Langenau (hjh). „Wir können mit der neuen Regelung leben. Sie macht absolut Sinn“, befürwortete Ortsvorsteher Walter Würger die neu festgelegten Grenzen der Schopfheimer Jagdreviere. Jagdpächter Uwe Dabelstein auch. Und am Ende gab auch Karlheinz Marksthaler zu verstehen, dass er die Neureglungen ebenfalls begrüße, weil sie u.a. für mehr Klarheit bei den Pachtvergaben und bei den Zuordnungen der Reviergrenzen sorgen. Die Jagdreviere, die von den Langenauer Jägern gepachtet wurden, seien nicht kleiner geworden. Es hätten sich lediglich die Grenzen etwas verschoben, versicherte Uwe Dabelstein, der bei der Neueinteilung dabei gewesen ist und dessen Vorschläge in der Runde mit Vertretern der Stadt akzeptiert worden seien. Und er kündigte an, sich auch bei der anstehenden Neuvergabe der Pacht zusammen mit seinem Kollegen wieder zu bewerben. Selbstverständlich akzeptierten auch die übrigen Ratsmitglieder die neuen Regelungen, mit denen endlich klare Verhältnisse geschaffen wurden, mit einem einstimmigen Votum.