Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Aus der Region

Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Lörrach (ots) – Ein 63-jähriger Audi-Fahrer wollte am Montag, 18.05.20, gegen 15 Uhr, von der Brombacher Straße nach links auf die Schwarzwaldstraße abbiegen. Hierbei übersah der Mann offensichtlich einen entgegenkommenden 29-jährigen Motorradfahrer. Bei dem Zusammenstoß zog sich der Zweiradfahrer erhebliche Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 14.000 Euro. Die Feuerwehr Lörrach war zur Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.

Zwei Meldungen aus Schönau

Schönau i. Schw. (ots). Baustelle der neuen Halle in Schönau-Brand kam es von Sonntag auf Montag, 17./18.05.20, zum Diebstahl von etwa 100m Kupferkabeln. Zum Abtransport muss hierbei ein größeres Fahrzeug verwendet worden sein. Der Schaden liegt bei etwa 2500 Euro. Der Polizeiposten Oberes Wiesental, Tel. 07673 8890-0, sucht Zeugen, denen im Bereich der Baustelle verdächtige Personen und Fahrzeuge aufgefallen waren.

Schönau i. Schw.: Junger Radfahrer schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Montag, 18.05.20, gegen 16.30 Uhr, stürzte ein 10-jähriger Junge mit seinem Fahrrad im Bereich Buchenbrand. Hierbei zog er sich, trotz eines getragenen Fahrradhelmes, schwere Verletzungen zu. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der Verkehrsdienst Weil am Rhein hat den Unfall aufgenommen.

Container auf Lkw fängt Feuer – Feuerwehreinsatz mit Sperrung der B317

Zell im Wiesental (ots) – Am Montag, 18.05.20, gegen 14.15 Uhr, mussten die Feuerwehren aus Zell und Schopfheim zu einem Brand auf der B317 ausrücken. Hier hatte ein auf einem Anhänger eines Lkws geladener Altpapiercontainer während der Fahrt angefangen zu brennen. Der Lkw-Fahrer stoppte seine Fahrt auf der B317 zwischen dem Sportplatz in Zell und der Abzweigung nach Hausen und entfernte den Anhänger, auf welchem sich der Container befand. Bei Eintreffen der Rettungskräfte stand der Inhalt des Containers bereits in Flammen. Durch die Feuerwehr wurde der Container gelöscht und der Inhalt entladen. Die genaue Brandursache an dem Container, der zuvor auf einem Recylinghof geladen worden war, ist nicht bekannt. An dem Container entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro. Die B317 musste bis etwa 16.30 Uhr gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und etwa 25 Einsatzkräften am Brandort. Auf den Umleitungsstrecken kam es zum Teil zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

GR Fröhnd hadert mit der Obrigkeit

GR Fröhnd hadert mit der Obrigkeit

Fröhnd (hjh). Schwärzer als schwarz beurteilt Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner nach neuesten Erkenntnissen die finanzielle Lage ihrer Gemeinde. Verständlich deshalb, dass bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates am Montag der Mitte Dezember 2019 beschlossene und vom Landratsamt nach Prüfung unter zwingend umzusetzenden Auflagen zurückbeorderte Haushaltsplan mit vielen Abstrichen versehen neu aufgelegt werden musste. Schweren Herzens segnete das Gremium die Vorlage ab, die unter Mitwirkung der Kommunalaufsicht, Bürgermeisterin Steinebrunner sowie den Rechnungsamt-Mitarbeitern Jürgen Stähle und Meike Schelshorn notgedrungen zusammengebastelt worden war. Ausgaben von rund 100000 Euro fielen dem Rotstift zum Opfer. Die Behörde habe darauf hingewiesen, dass die Realhebesteuersätze „deutliche Spielräume nach oben“ bieten. Es wurde verlangt, dass  beispielsweise auch die Wasser- und Abwassergebühren weitestgehend kostendeckend zu sein hätten und man hat die Fröhnder darauf geimpft, freiwillige Leistungen wie Zuschüsse an die Vereine und Landwirte zumindest so lange auszusetzen, bis sich die Lage wieder deutlich verbessert hat. Also irgendwann in Richtung St. Nimmerleinstag? Jürgen Stähle meint: „In der Finanzplanung 2021/22/23 ist dann alles wieder drin!“ Hoffentlich hat er da die Rechnung nicht ohne die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie-Maßnahmen gemacht.

Tanja Steinebrunner siehts wohl realistisch: „Wir stehen mit dem Rücken ganz dicht an der Wand. Unsere Lage ist sehr, sehr schlimm. Es werden Schritte notwendig sein, die für alle in unserer Gemeinde ganz arge Auswirkungen haben, und zwar in allen Bereichen“, versicherte sie. Verantwortlich dafür sei in erster Linie die dramatische Lage am Holzmarkt. Fast die einzige und damit eine der wichtigsten Einnahmequellen der Gemeinde sei komplett eingebrochen. Rund 90000 Euro gehen wohl in diesem Jahr flöten. „Und die Möglichkeit, auch nur ein Zehntel an Stellschrauben zu drehen, haben wir einfach nicht“, betont die Bürgermeisterin. E sei, meint sie, „leicht, mit vollen Kassen zu regieren, viel einfacher als in einer Lage, in der wir aktuell sind.“ Trotzdem dürfen die Fröhnder nicht verzweifeln. „Wir müssen gemeinsam zuversichtlich nach vorn sehen und daran denken, was wir in den zurückliegenden Jahren alles geleistet haben, um die Gemeinde zukunftsfähig zu gestalten“, machte Steinebrunner in Optimismus. Und zwar ganz im Gegensatz zu einigen Mitgliedern in ihrem Gremium, die einiges von dem, was die Rathauschefin verkündete, in Frage stellten.

Als es um die Erhöhung der Wasser-/Abwassergebühren ging, drehte Tobias Böhler am Rad. Als Tanja Steinebrunner versicherte, dass sich alle Diskussionen um die Erhöhung zu Anfang Juni dieses Jahres erübrigen, weil die Kommunalaufsicht allen Ratsmitgliedern Daumenschrauben verpasst habe und gar nicht anderes übrig bleibe, als der Erhöhung (Wasser von 3,05 auf 3,75 Euro / Abwasser von 5,30 auf 6,40 Euro = Wassergebühren: 10,15 Euro pro Kubikmeter) zuzustimmen, stellte sich Böhler ins Abseits: „Jetzt stehen wir da und werden erpresst wie in all den Jahren zuvor“, schimpfte er, klagte darüber, dass der ländliche Raum schon lange und immer noch extrem benachteiligt werde und kündigte an: „Ich werde dagegen stimmen, vielleicht wird dann jemand in den oberen Etagen wach.“ Wo immer diese Etagen auch sein mögen. Die übrigen Mitglieder des Gremiums schwenkten um, als Jürgen Stähle versicherte: „Wenn der Gemeinderat der Erhöhung nicht zustimmt, ist die Gemeinde handlungsunfähig. Dann können wir den nächsten Tagesordnungspunkt streichen.“ Der war dem Haushalt insgesamt gewidmet, in dem neben zahlreichen Streichungen, der Erhöhung der Grundsteuern A und B von 370 auf 420 v. H. und der Gewerbesteuer auf 400 v. H. auch von der 200000 Euro-Darlehensaufnahme die Rede war, die notwendig ist, um das Wasserprojekt Niederhepschingen endlich abschließen zu können, das rund 200000 Euro teurer kommt als geplant.

Natürlich stimmten die Gemeinderäte mit Ausnahme von Tobias Böhler der Erhöhung zu. Allerdings mit der Bitte, der Bevölkerung mit einleuchtenden Argumenten zu verklickern, dass sie gar keine andere Wahl hatten. Ordentlichen Erträgen des Ergebnishaushalts in Höhe von 1494820 Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 1627760 Euro gegenüber. Das ordentliche Ergebnis weist also rote Zahlen in Höhe von 132940 Euro aus. Ähnlich düster auch der Finanzhaushalt, der -103550 Euro als „veranschlagte Änderung des Finanzierungsmittelbestandes, Saldo des Finanzhaushalts“ ausweist. Dieser Haushalt enthält „alle kassenwirksamen Ein- und Auszahlungen“. Der Zahlungsmittelbedarf betrage „aufgrund der Situation im Gemeindewald und den Umlageforderungen des GVV 72550 Euro. Deshalb könnten die Tilgungen nicht aus laufenden Ein- und Auszahlungen bedient werden. Der veranschlagte Finanzierungsmittelbedarf betrage 202500 Euro, wovon 200000 Euro über ein Darlehen ( für die Abwasserleitung Niederhepschingen) finanziert werden sollen. Liquide Eigenmittel hat Fröhnd keine. Deshalb habe man einen Kassenkredit in Höhe von 230654,35 Euro aufnehmen müssen. Der Bedarf an Krediten werde sich auf 283733 Euro erhöhen, weil für die Abwasserleitung  „bereits ohne haushaltsrechtliche Genehmigung im Vorfeld Zahlungen in Höhe von 50471 Euro geleistet worden seien. Insgesamt, so schließt die Tischvorlage, „fehlen der Gemeinde liquide Mittel on insgesamt 304312,31 Euro. Mit den nun beschlossenen Haushaltsanpassungen werde „in der vorgelegten Version 2020 ein Fehlbetrag von 132940 gerechnet, statt des in der Fassung von Dezember 2019 veranschlagten Minus von 236010 Euro.  Und genau deshalb müsse den Bürgern unbedingt bis ins Detail genau die Notwendigkeit erläutert werden, die dazu führte, dass ihnen doch wesentlich tiefer als bisher in die Tasche gegriffen wird. „Wir haben den Gürtel nun enger geschnallt bis hin zum letztmöglichen Loch, mehr geht nicht“, schloss Tanja Steinebrunner die Debatte, die ihrer Meinung nach zeitweilig etwas aus dem Ruder lief. „Wir diskutieren hier über ungelegte Eier in einer Art Abwärtsspirale, die kaum mehr auszuhalten ist“, rügte sie den Verlauf des Abends, der im Grunde statt der der dreieinhalb Stunden locker in einer halbe Stunde zum gleichen Ergebnis hätte führen können, auch wenn Bernhard Stiegeler monierte, dass die Bürgermeisterin wohl von Mitgliedern eines Gremiums ausgehe, das alles abnickt und keine kritischen Fragen stellt.

Diebstahl aus Fahrzeugen und aufgebrochenes Kellerabteil – Polizei sucht Zeugen

Schopfheim (ots) – Die Scheiben von zwei Fahrzeugen wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16./17.05.2020, in einer Tiefgarage in der Hauptstraße eingeschlagen. Aus den Fahrzeugen wurde eine Fernbedienung für die Tiefgarage und ein Autoradio entwendet. Außerdem wurde ein aufgebrochenes Kellerabteil festgestellt. Aus diesem wurde Werkzeug entwendet. Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf rund 400 Euro. Der entstandene Sachschaden auf etwa 300 Euro.

Der Tatzeitraum liegt zwischen Samstag, 20.40 Uhr, und Sonntag, 10.30 Uhr. Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) sucht Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Tiefgarage der Hauptstraße, Ecke Wiechser Straße, gemacht haben. Diese werden gebeten, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Mauer beschädigt – Polizei sucht Zeugen

Maulburg (ots) – Eine Abgrenzungsmauer wurde am Freitag, 15.05.2020, gegen 14.00 Uhr in der Hermann-Burte-Straße von einem weißen Transporter beschädigt.

Anschließend entfernte sich der unbekannte Verursacher, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) sucht Zeugen, die Angaben zu dem weißen Transporter und dessen Fahrer machen können.

Sachbeschädigungen durch Graffiti an Kapelle und Kirche

Rheinfelden-Herten (ots) – Von Samstag auf Sonntag, 16./17.05.2020, wurde die Kapelle Maria-Schnee und die Kirche St. Urban in Herten durch Graffiti-Schmierereien beschädigt. Es wurden an jeweils einer Außenwand in roter Farbe „Schriftzüge“

und ein „Smiley“ angesprüht. Der Sachschaden dürfte bei mehreren hunderte Euro liegen. Das Polizeirevier Rheinfelden, Tel. 07623 7404-0, sucht Zeugen, denen im Bereich Personen aufgefallen waren.

Unfall unter Alkoholeinfluss – zwei Leichtverletzte

Lörrach (ots) – Am Sonntag, 17.05.2020, gegen 20.30 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Grether- und Haagener Straße ein Verkehrsunfall. Eine 68-jährige Mercedes-Fahrerin übersah offensichtlich beim Einbiegen auf die bevorrechtigte Gretherstraße einen Pkw, Alfa. Im Alfa wurde der 28-jährige Fahrer und eine Mitfahrerin leicht verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei der Mercedes-Fahrerin Alkoholeinfluss festgestellt, weshalb sie sich einer Blutprobe unterziehen musste. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

Nackter Mann im Grünstreifen der Autobahn – Zeugensuche

Efringen-Kirchen (ots) – Am Sonntag, 17.05.2020, gegen 13.25 Uhr, wurde der Autobahnpolizei durch eine Autofahrerin gemeldet, dass sie bei der Fahrt in Richtung Süden, zwischen dem Anschlussdreieck Neuenburg und Efringen-Kirchen, einen nackten Mann im Grünstreifen an der A5 gesehen hatte. Der Mann soll jedoch eine Gesichtsmaske getragen haben. Der Mann konnte durch die Polizei nicht festgestellt werden. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen eingeleitet. Der Verkehrsdienst Weil am Rhein, Tel. 07621 9800-0, sucht Zeugen, denen der Mann ebenfalls aufgefallen war.