Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Aus der Region

Bilanz der Schwerpunktkontrollen des Polizeipräsidium Freiburg zur Corona-Verordnung

Freiburg (ots) – Am Dienstag, 08.12.2020 und Donnerstag, 10.12.2020, hat die Polizei in Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut die Einhaltung der Corona-Verordnung im öffentlichen Raum kontrolliert.

Bei der Schwerpunktkontrolle stand insbesondere die Einhaltung der Maskenpflicht und des Mindestabstandes im Fokus. Kontrolliert wurde unter anderem auf belebten Plätzen sowie in Einkaufsstraßen und stark frequentierten Warte- und Haltestellenbereichen des ÖPNV.

Die Betroffenen zeigten überwiegend Verständnis für die Maßnahmen der Polizei.

Die Kontrollen erfolgten mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl. In vielen Fällen genügte ein aufklärendes Gespräch.

Am Bahnhof Kirchzarten kam es bei der Kontrolle eines 18-jährigen, uneinsichtigen Maskenverweigerers zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen zum Nachteil Polizeibeamter.

Die überwiegende Mehrheit der Kontrollierten hielt sich an die Vorschriften der Verordnung. Gegen rund 65 Personen, die trotz Aufforderung keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen oder sich nicht an das Abstandsgebot hielten, leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Sie müssen mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

Um weiter steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus entgegenzuwirken, wird es weitere gezielte Kontrollen durch die Polizei im öffentlichen Raum geben.

Jetzt geht’s los: Anzeigen wegen Verstoß gegen die CoronaVO – Geburtstagsfeier mit 8 Gästen

Weil am Rhein – (ots) – LKR Lörrach – Weil am Rhein

Am 12.12.2020 gegen 22:40 Uhr teilte eine Anwohnerin aus der Weiler Gartenstadt dem Polizeirevier Weil am Rhein mit, dass sie in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Reblistraße eine Hausparty vermute. Zwei Polizeistreifen gingen dem Hinweis nach und konnten tatsächlich neun junge Erwachsene in einer Wohnung antreffen, welche gerade einen Geburtstag feierten.

Bei der Überprüfung der Personalien wurde zudem festgestellt, dass diese neun Personen allesamt in unterschiedlichen Haushalten wohnhaft waren. Die Veranstaltung wurde durch die Polizei aufgelöst. Alle Anwesenden wurden wegen des Verstoßes gegen die Corona Verordnung angezeigt.

Verdacht auf Rennen mit Kraftfahrzeug – Führerschein beschlagnahmt

Weil am Rhein: (ots) – Am Donnerstag, 10.12.2020, gegen 22.40 Uhr, wurde eine Zivilstreife der Bundespolizei in der Hauptstraße in Friedlingen durch zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit überholt. Die Fahrzeuge sollen hierbei auch eine Verkehrsinsel links umfahren haben und im Weiteren in der Römerstraße bei Rotlicht über eine Ampel gefahren sein. Die gefahrene Geschwindigkeit betrug hier etwa 100 km/h. Nachdem sich die Polizeistreife mittels Blaulicht zu erkennen gab, konnte das erste Fahrzeug, ein VW Golf in Richtung Frankreich flüchten. Das zweite Fahrzeug, ebenfalls ein VW Golf, konnte einer Kontrolle unterzogen werden. Der Führerschein des 20-jährigen Mannes wurde beschlagnahmt und durch das Polizeirevier Weil am Rhein ein Strafverfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

Bilanz der Schwerpunktkontrollen des Polizeipräsidium Freiburg zur Corona-Verordnung

Freiburg (ots) – Am Dienstag, 08.12.2020 und Donnerstag, 10.12.2020, hat die Polizei in Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Waldshut die Einhaltung der Corona-Verordnung im öffentlichen Raum kontrolliert.

Bei der Schwerpunktkontrolle stand insbesondere die Einhaltung der Maskenpflicht und des Mindestabstandes im Fokus. Kontrolliert wurde unter anderem auf belebten Plätzen sowie in Einkaufsstraßen und stark frequentierten Warte- und Haltestellenbereichen des ÖPNV.

Die Betroffenen zeigten überwiegend Verständnis für die Maßnahmen der Polizei.

Die Kontrollen erfolgten mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl. In vielen Fällen genügte ein aufklärendes Gespräch.

Am Bahnhof Kirchzarten kam es bei der Kontrolle eines 18-jährigen, uneinsichtigen Maskenverweigerers zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen zum Nachteil Polizeibeamter.

Die überwiegende Mehrheit der Kontrollierten hielt sich an die Vorschriften der Verordnung. Gegen rund 65 Personen, die trotz Aufforderung keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen oder sich nicht an das Abstandsgebot hielten, leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Sie müssen mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

Um weiter steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus entgegenzuwirken, wird es weitere gezielte Kontrollen durch die Polizei im öffentlichen Raum geben.

Rettungseinsatz – stark unterkühlter Mann aufgefunden

Zell-Mambach: (ots) – Am Donnerstag, 10.12.2020, gegen 08.40 Uhr, wurde durch einen Zeugen ein stark unterkühlter Mann auf einer schneebedeckten Wiese bei Mambach aufgefunden. Polizeibeamte leistete bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe und wärmten den Mann mit Decken. Mit lebensbedrohlicher Unterkühlung wurde der 36-Jährige in eine Klinik gebracht. Hinweise auf strafbare Handlungen liegen nicht vor. Neben dem Mann konnte eine nahezu geleerte Flasche mit hartem Alkohol gefunden werden.

reitschuster.de: „Unglaublich“

Corona-Test-Horror am Flughafen
Irrsinn von Amts wegen
bei Lufthansa & Co.

Es ist eine unglaubliche Geschichte! Der Chefredakteur von Focus-Money, Frank Pöpsel, war mit einem sogenannten „Corona-Flug“ der Lufthansa von München nach Hamburg unterwegs. Was er dabei erlebte, ist eine Horror-Geschichte – und zeigt, wie Unternehmen und Behörden in Deutschland völlig überfordert sind mit den Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung.

Pöpsel wurde Teil eines Experiments: Eines sogenannten „Lufthansa-Covid-19-Tested-Flugs“, bei dem alle Passagiere durch einen Corona-Test müssen. Ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl, was uns in Zukunft blühen könnte.

Der Chefredakteur musste drei Stunden vor Abflug für den Test am Flughafen sein. Wo er dann erfuhr, dass er gar nicht getestet werde in München – sondern erst in Hamburg für den Rückflug. Prompt fiel der Test dort positiv aus. Er bekam die Aufforderung: „Begeben Sie sich bitte in verpflichtende Selbstisolation.“ Fernab von Zuhause. „Wo sollte ich hin?“, beschreibt Pöpsel seine Situation im „Editorial“ von Focus Money: „Ins Hotel an die Rezeption und sagen: ‘Hallo, ich habe Corona, haben Sie ein Zimmer für zwei Wochen?‘“ Bei der „Tested Flight Care‘-Versicherung der AXA „, die von der Lufthansa für alle Passagiere abgeschlossen wurde, landete der Focus-Money-Chef nach dem heutzutage üblichen Warteschlangen-Geduldsspiel mit Verbindungsabbruch bei einer Hotline, wo man nur französisch sprach.

Ein Versuch, sich nochmal testen zu lassen, wie es das Informationsblatt der Lufthansa empfahl, scheiterte daran, dass Pöpsel mit dem positiven Test erst gar nicht mehr in den Flughafen zum Testzentrum eingelassen wurde. Das Gesundheitsamt in Hamburg teilte ihm mit: „Nein, die Antigentests erkennen wir ohnehin nicht an. Die Fehlerhäufigkeit ist zu groß. Sie sollten einen PCR-Test machen.“ Weiter erging es dem Journalisten wie Karl Valentin, der in seiner Rolle als „Buchbinder Wanninger“ immer von einer Stelle zur nächsten verwiesen wird.

Über Google fand Pöpsel eine Praxis mit einem PCR-Schnelltest, für 235 Euro. Ergebnis: Diesmal negativ. Damit darf er wieder nach Hause fliegen.

Derweil kommt vom Testzentrum die Nachricht, man sei sich nicht mehr sicher, ob der erste positive Test zutraf: „Die unabhängige Bestätigung dieses Befunds ist technisch nicht gelungen“. Kaum in München gelandet, bekommt Pöpsel einen Anruf vom örtlichen Gesundheitsamt. Das wurde von der Lufthansa über den positiven Test informiert. Er müsse sich in Quarantäne begeben. Pöpsel verweist auf den zweiten Test, schickt das Negativ-Ergebnis. Am nächsten Tag bekommt er wieder einen Anruf vom Amt: „Ihr PCR-Test ist positiv“. Pöpsel schickt zum zweiten Mal das negative Testergebnis.“ Kurz darauf bekommt er die Nachricht, die Amtsärztin habe gesagt, er solle einen weiteren, also dritten PCR-Test machen. Bis dahin müsse er heim und in Quarantäne.

Als der arme Journalist schon wieder nach Hause will in Quarantäne, bekommt er eine Mail von der Lufthansa: Es sei jetzt endgültig klar, dass der Test ein falsches Ergebnis geliefert habe. Er sei nicht positiv, sondern negativ.

Pöpsels Fazit: Er werde nie wieder einen „Lufthansa-Covid-19-Tested-Flug“ besteigen.

Sagen Sie nicht, Sie seien nicht gewarnt worden!

Michael Engesser neuer Bürgermeister in Fröhnd

Landrätin Marion Dammann gratuliert dem „Unbekannten“

Fröhnd (hjh). Mit viel Beifall wurde er empfangen, der Manfred Michael Engesser. Und Marion Dammann lag richtig, als sie den eben frisch gewählten Bürgermeister vor der Gemeindehalle ausmachte: „Dem Beifall nach sind sie Herr Engesser. Ich bin die Landrätin.“ Und als solche gratulierte sie dem neuen Chef der 500 – Seelen – Gemeinde zum Wahlsieg über die amtierende Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner, die vor zwei Wochen als einzige Kandidaten bei der Wahl durchgefallen erdrutschartig durchgefallen war gegen Kandidaten, die offiziell gar nicht zur Wahl standen und die nun im zweiten Wahlgang zwei „Gegner“ hatte: Roland Matzker und Michael Manfred Engesser, den selbständigen Gipser- und Stukkateurmeister aus Oberhepschingen, der seinen Hut zum zweiten Wahlgang in den Ring geworfen hatte.

Peter Schelshorn, der Verbandsvorsitzende, hofft auf gute Zusammenarbeit

Wahlleiter Marterer trat vor den Gemeindesaal, um den Ausgang der Wahl zu verkünden: „Unser neuer Bürgermeister heißt Michael Engesser.“ Er heimste 233 Stimmen (69 Prozent) von 397 möglichen ein. Für Tanja Steinbrunner hatten sich 86 (25 Prozent) Wählende entscheiden. Und Roland Matzker erhielt von neun (2,67 Prozent) Fröhndern Zuspruch. 340 (davon nur drei Stimmen ungültig) der 397 Wahlberechtigten hatten den Gang zur Urne angetreten, was einer Wahlbeteiligung von fast unglaublichen 85,6 Prozent entspricht.

Tanja Steinebrunner war natürlich sichtbar schwer enttäuscht. Trotzdem gratulierte sie in Abwesenheit dem neu gewählten Bürgermeister und wünschte ihm „eine gute Amtszeit.“ Es sei eine schöne Zeit gewesen als Bürgermeisterin der Fröhnder, sagte sie und betonte, dass sie aus ihrer Amtszeit „sehr viel Positives“ mitgenommen habe. Und dann verabschiedete sie sich: „Ich wünsche ihnen Wohlergehen und einen schönen Abend. Herzlichen Dank. Auf Wiedersehen.“

Tanja Steinebrunner schwer enttäuscht

Engesser habe es in recht kurzer Zeit geschafft, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. „Dazu gratuliere ich ihnen herzlich“, sagte Marion Dammann. Die Gemeinde sei zumindest touristisch „ein Highlight im Landkreis Lörrach“. Die Gemeinde sei zwar klein, aber nicht einfach zu verwalten, sagte die Landrätin und meinte: „Sie werden sicher wissen, auf was sie sich da eingelassen haben. Die Bevölkerung steht jedenfalls hinter ihnen und ich glaube, das ist viel wert.“ Das Amt habe viele schöne Facetten „in einer wunderschönen Gegend und in einem Landkreis, der sie gerne unterstützt und in diesem Sinne wünsche ich ihnen Gesundheit und das nötige Quäntchen Glück.“

Auch Peter Schelshorn gratulierte dem neuen Mitglied seines Verwaltungsverbandes nicht zuletzt im Namen aller anwesenden Bürgermeister. Er sicherte dem neuen Bürgermeister die Unterstützung seiner künftigen Kollegen, hoffte auf ein gutes Miteinander und wünschte „toi, toi, toi“ mit dem Hinweis darauf: „Es wird nicht einfach in den nächsten Jahren. Aber wir werden es gemeinsam hinbekommen. Wir lernen uns sicherlich noch kennen.“

Andreas Wießner, Todtnaus Bürgermeister, mit dem obligatorischen Fläschchen

In die Schar der Gratulanten reihten sich schließlich die Bürgermeister Bruno Schmid (Häg – Ehrsberg), Andreas Wießner (Todtnau) und Peter Palme (Zell) ein. Und auch der CDU-Landtagskandidat Christof Nitz hatte ein Fläschchen unterm Arm, das er dem neuen Mann an der Spitze der kleinen Gemeinde mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Zukunft überreichte, ehe die neue „First Lady“ des Dorfes die Gratulations-Zeremonie kurz unterbrach: „Jetzt muss erst mal ich meinem Schatz gratulieren.“

Bruder Leichtsinn auf der B317 unterwegs

Freiburg (ots) – Am Freitag, 13.11.2020, zwischen 14 und 17 Uhr, kontrollierte die Verkehrspolizei die Einhaltung der Gurtpflicht sowie das Verbot der Handynutzung während der Fahrt. In der rund dreistündigen Kontrolle auf der B317 bei Hausen wurden 21 Autofahrer angezeigt, welche ein Handy nutzen. Weiterhin wurden 14 Autofahrer verwarnt, weil sie den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Ein Autofahrer wurde angezeigt, weil er zwei Kinder ohne jegliche Sicherung beförderte. Weitere Informationen zum Thema „Ablenkung“ im Straßenverkehr und die daraus resultierenden Gefahren unter diesem Link