Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Aus der Region

AfD informierte in Steinen – Spießrutenlauf zum Versammlungsort

Steinen (hjh). Sie wollten Dr. Alexander Gauland „den Abend vermiesen“. Aber der Ehrenvorsitzende der Bundes-AfD, der am Samstag Gast der Bundesfraktion und der Landesgruppe Baden-Württemberg war, ließ sich am Nationalfeiertag von seinem Vorhaben nicht abbringen, die rund 100 Gäste in der Wiesentalhalle an die Vorgänge rund um die deutsche Wiedervereinigung vor 30 Jahren zu erinnern und auf den ursprünglich angekündigten „Bericht aus Berlin“ zu verzichten. Nicht nur AfD-Mitglieder waren im großzügig auf Abstand bestuhlten Saal neugierig auf das, was der Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag und frühere CDU-Bundestagsabgeordnete aus der Zeit um 1990 zu erzählen wusste, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger, die sich – wie einer ausdrücklich betonte – „auch mal einige Reden von Politikern aus einer ganz anderen Ecke anhören“ wollte, um sich selbst ein Urteil zu bilden „und nicht nachzuplappern, was mir an anderen aufs Auge gedrückt wird.“ Leicht allerdings wurde ihm das zunächst einmal nicht gemacht. Wie fast alle anderen war es nämlich unmöglich, das Gros von rund 700 Antifa-Demonstranten zu passieren, die zum Widerstand gegen den „rechten Flügel rund um Neonazi Björn Höcke“ auf dem von einem recht großen Polizeiaufgebot gut abgeriegelten Parkplatz vor der Halle aufmarschiert waren. Die Besucher der Veranstaltung wurden über Schleichwege zum Eingang gebracht und – jeder kam einzeln und für sich in den zweifelhaften Genuss – auf den letzten Metern dorthin von einem gellenden Pfeifkonzert begleitet, wobei dem Verfasser dieses Artikels neben den Pfiffen in Sprechchören noch die „Lügenpresse“ um die Ohren „gehauen“ wurde.

„Eine sehr demokratische Begrüßung“, wunderte sich einer der Spießrutenläufer, die sich in absoluter Sicherheit fühlen durften, wenn sie die Eingangskontrollen des Sicherheitspersonals überstanden und einen der nummerierten Stühle im Saal ergattert hatten. Jeder und jede wurde maskiert „gefilzt“. Taschen wurden durchsucht, die Kleidung unter die Lupe genommen und selbstverständlich musste auch der Eintrag in die Coronaliste erfolgen, den Gastgeber Thomas Seitz mit dem Argument begründete: „Wir sind eine dem Rechtsstaat verpflichtete Partei. Und auch wenn wir die Masken wie fast alle anderen Coronamaßnahmen für überzogen, gänzlich falsch oder längst für unsinnig halten, werden wir die erteilten Auflagen erfüllen.“ Im übrigen gehe er, Seitz, davon aus, dass „die Pandemie in Deutschland erst vorbei ist, wenn die derzeitig hohen Umfragewerte der CDU wieder auf ein normales Maß gesunken sind“, betonte der Bundestagsabgeordnete und behauptete, dass „sämtliche bisher getroffenen Maßnahmen der Regierung zu jedem Zeitpunkt falsch oder zu spät erfolgten.“

„Es ist eine Schande, wenn Menschen daran gehindert werden, sich politisch zu orientieren“, kritisierte Thomas Seitz das „wieder einmal unglaubliche Aufgebot der Antifa“ draußen, den man mit den Aufmärschen von 1929, als „Gewalt ein übliches Mittel der Auseinandersetzung auf den Straße in Deutschland gewesen“ sei. „Die Gewalt kommt zurück. Aber sie geht nicht von uns aus“, sagte Seitz und fügte hinzu: „Es erfordert unglaublich viel Mut, in Deutschland Gesicht zu zeigen“. Er ziele damit nicht auf die Zwangsmaske ab, sondern auf „das völlig undemokratische Schauspiel draußen vor der Türe, mit dem eindeutig Besucher abgeschreckt werden sollen.“ Für ihn beginne übrigens eine Diktatur damit, wenn demokratische Parteien und ihre Mandatsträger daran gehindert werden, über ihre Arbeit frei zu berichten, „zum Beispiel dadurch, dass draußen keine freier Zugang zu dieser Halle geschaffen wird, wofür der Staat verantwortlich“ Seine Kritik richte sich nicht gegen Polizeibeamte vor Ort, sondern gegen die Herren mit den goldenen Sternen auf den Schulterklappen. Seitz wurde konkret: „Heute hätten deutlich mehr Personal und Ausrüstungsgegenstände vorhanden sein müssen, denn es kann einfach nicht sein, dass politisch interessierte Menschen attackiert werden, nur weil sie sich informieren wollen.“

„Die Grünen und die Leute, die da draußen stehen, mögen sie nicht und sie mögen auch das deutsche Volk nicht“, begann Alexander Gauland mit einer Rede, die unterm Strich darauf abzielte, die Wiedervereinigung Deutschlands als ausgeklügeltes Werk der Stasi anzuprangern. „Am dritten Oktober ist die DDR der Bundesrepublik beigetreten. Aber stimmt das überhaupt?“ Spätestens seit der Kanzlerschaft von Frau Merkel stehe die Frage im Raum: „Wer ist da eigentlich wem beigetreten?“ Der von Merkel geschasste Chef des Verfassungsschutzes habe sich kürzlich gefragt, was er getan hätte, wenn er Stasi-Chef gewesen wäre. Und seine Antwort in einem Satz: „Genau das, was passiert ist!“ In seinen weiteren Ausführungen erläuterte der Fraktionschef, welche Maßnahmen damals getroffen wurden und wie intensiv die Stasi in Ost und längst auch schon in vielen Positionen des Westens in das Projekt Wiedervereinigung involviert waren. Und während die Linken im Westen noch in Schockstarre verharrten, handelten ihre Kollegen im Osten diskret, aber massiv, sagte Gauland und zählte nach und nach all die Leute des Ostens auf, die politische Ämter übernahmen und vor dieser Zeit samt und sonders „IM der Stasi“ gewesen seien. „Die Stasi konnte die Einheit nicht aufhalten, aber sie konnte ihre Leute unterbringen“, betonte Gauland und begründete u.a. damit die Methoden, die mittlerweile dazu führen, dass z.B. Polizei und Militär unter Generalverdacht gestellt werden, während dasselbe bei Islamisten verboten sei. Das und vieles mehr seien „ungeheuerliche Freiheitseinschränkungen, gegen die man als Demokrat einfach aufstehen muss“, klagte Gauland und ärgerte sich über die „heuchlerische Regierung dieses Landes“, die nicht einmal in der Lage sei, öffentlich anzuerkennen, dass die Linke keine Nachfolgerin der SED, sondern ganz klar die SED sei. Das würden zahlreiche Personalien und die Konstrukte dahinter im Westen und Osten eindeutig belegen. „Was würde Helmut Kohl wohl sagen, wenn er erführe, wohin sein ‚Mädchen‘ dieses Land gebracht hat, fragte Gauland und meinte: „Es ist hier bei uns zusammengewachsen, was zusammengehört – aber in einem ganz anderen Sinne als Willy Brand einst gemeint hat.“  1990 sei ein totalitäres System zusammengebrochen, ein Grund zur Freude also. Aber, so Gauland, „der Untote ist zurückgekehrt“. Er halte es nur für ein kleines bisschen übertrieben, dass mit dem Regierungsantritt von Frau Merkel der Beitritt der Bundesrepublik zur DDR vollzogen wurde. Die Frage sei also nur, ob und wie man einen solchen Tag feiert. „Meine Antwort: Durch beharrlichen demokratischen Widerstand gegen diese autoritären, demokratiefeindlichen Entwicklungen. „Und dazu“, kam Alexander Gauland vor den abschließenden Referaten zu diversen bundespolitischen Themen von Dirk Spaniel und Volker Münz zu seinem persönlichen Schluss, „brauchen wir sie, meine Damen und Herren.“

Zustupf für Aiterns Feuerwehr vom BGV

Auf dem Foto vlnr. Kommandant Markus Wunderle, Ulrich Franz,
Roland Fahrner und Sigrid Böhler

Aitern (hjh). Der Zustupf ist längst überwiesen. Aber trotzdem ließen sich Beschenkte und Schenker die Freude nicht nehmen, über die edle Geste publikumswirksam laut nachzudenken. Getreu dem Motto „tue Gutes und rede darüber“ trafen sich Bürgermeisterin Sigrid Böhler, ihr Stellvertreter Roland Pfefferle, die Gemeinderäte Julian Asal und Christian Kiefer, die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Markus Wunderle und Jürgen Walliser und natürlich auch die Vertreter des Badischen Gemeindeversicherungsverbandes (BGV) Roland Fahrner und Ulrich Franz, um die Gründe, die zur Übergabe einer BGV-Spende von 10000 Euro führten, im Vereinsraum der Landfrauen in gebührendem Abstand zu erläutern. Es ging um ein LF8, ein Fahrzeug, das bereits 30 Jahre auf dem Buckel hat und laut Markus Wunderle und nach der Bedarfsplanung 2013 spätestens im Jahr 2016 ersetzt werden sollte. Aber nichts dergleichen geschah. Aiterns Finanzlage ließ eine Ersatzbeschaffung einfach nicht zu. Also wurde 2018 eine Generalüberholung des Löschfahrzeugs ins Auge gefasst. Und der damals schon happigen Investition von 30000 Euro stimmte der Gemeinderat zu. Das Fahrzeug wurde in eine Sanierungswerkstatt überführt. Und danach häuften sich die Hiobsbotschaften. Aus 30 wurden 40000, aus 40 dann 50000 Euro und schließlich gabs die Punktlandung bei 60000 Euro und damit bei einer Summe, die laut Sigrid Böhler „für die Gemeinde eine finanzielle Kraftanstrengung sondergleichen“  bedeutete.

Die Bürgermeisterin sah sich nach Fördermöglichkeiten um und wurde bei der Jahreshauptversammlung des BGV, deren Mitglied alle Landkreise und Kommunen im Land sind, fündig. „Vorstandsmitglied Roland Fahrner und der Direktionsbevollmächtigte Ulrich Franz waren die beiden Menschen, die unser Bemühen um Zuschüsse von Anfang an wohlwollend unterstützt haben“, sagte Sigrid Böhler. Die beiden hatten da bereits bei der Direktion vorgefühlt und konkret eine Finanzspritze von 10000 Euro in Aussicht gestellt. Stellen sie sich vor, was das für ein grandioses Weihnachtsgeschenk gewesen wäre“, erinnerte sie im Pressgespräch am Dienstag an die Gespräche mit dem BGV, die sie aufpeppte mit einer Art Dringlichkeits-Mail an den Vorstand, mit der sie kurz vor Weihnachten 2018 mit dem Hinweis darauf punktete, dass man sich zur Sanierung des „eigentlich gut gepflegten LF8“ entschlossen habe, um es für mindestens weitere zehn Jahre diensttauglich auszustatten. Danach war die Sache so gut wie geritzt. Das Geld wurde vom Verband zugesagt. Schließlich, so Roland Fahrner nun bei der Übergabe des symbolischen Schecks, überweise die Versicherung Jahr für Jahr zwischen 300000 und 500000 Euro an die Mitgliedsgemeinden zur Förderung von Einrichtungen wie die Feuerwehren. „Selbstverständlich wollen wir damit nicht zuletzt auch das Ehrenamt nachhaltig belohnen“, sagte Fahrner und wies darauf hin, dass in Bereichen, in denen sich Menschen für ihre Mitbürger unentgeltlich einsetzen und teilweise Gesundheit oder Leben riskieren, „wenigstens das dazu notwendige Equipment in Ordnung sein sollte.“ Es sei für seinen Verband also geradezu unumgänglich gewesen, für das Ziel locker zu machen, einen „rundum gut gepflegten Oldtimer“ zu sanieren. Schade nur, dass das Ergebnis der Sanierung bisher noch nicht vor Ort zu bewundern ist. Denn noch immer befinde sich der Oldie nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in der Heimat in der Werkstatt. Dort erhalte er den letzten Schliff und werde auf den neusten Stand der (Ausrüstungs-)Technik gebracht. „Wenn das LF8 fertig ist, können wir eine große Steigerung seines einsatztaktischen Wertes melden“, sagte Kommandant Wunderle. Das Fahrzeug habe schon wegen der Ausrüstung mit 850 Liter Löschwasser und vollgetankt um rund eine Tonne auf 8,5 t Gesamtgewicht zugelegt, rechnete er vor und schmunzelte: „Gott sei Dank wird die Besatzung nicht gewogen. Ihr Gewicht wird pauschal mit in das Gesamtgewicht einbezogen.“

CDU-Stadtverband Zell will Baugebiet Leisenberg II (re-)aktivieren

Es soll voran gehen: 36 Bauplätze warten auf neue Eigentümer

Zell. Um die finanzielle Lage der Stadt sorgt sich u.a. natürlich auch die CDU-Fraktion. Deren Sprecher Matthias Kiefer lud die Mitglieder des Stadtverbandes auch im Namen des Vorsitzenden Klaus Wetzel zum Ideenaustausch ein. Treffpunkt war am Wochenende das Schützenhaus auf dem Leisenberg. Und dort erinnerten sich vor allem die altgedienten (Rats-)Mitglieder um die früheren Fraktionssprecher Siegfried Kiefer und Thomas Schmidt an den „rechtskräftigen Flächennutzungsplan von 1983“, in dem die Flächen am Leisenberg als Wohnbaufläche dargestellt sind, was schließlich zur Bebauung des Abschnitts Leisenberg I führte und was zur Folge hatte, dass der Gemeinderat in der Sitzung am 19.12.1991 öffentlich beschloss, den Bebauungsplan Leisenberg II aufzustellen. Und der gilt nach wie vor. Die Bürgerbeteiligung wurde im August 1992 durchgeführt, der Entwurf lag zur Einsichtnahme aus. „Damit sind alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt worden. Und damit könnte Leisenberg II ohne großen Aufwand jederzeit realisiert werden“, hieß es in der CDU-Runde, in der darauf hingewiesen wurde, dass sich die 36 geplanten Bauplätze samt und sonders im Besitz der Stadt befänden und dass sich da fast schon so etwas wie eine Goldgrube auftäte, weil sich die Grundstückspreise auf dem 3,6 Hektar umfassenden Gelände so positiv entwickelt hätten, dass sich die Investitionen der Stadt in Erschließungskosten mittlerweile gut rechnen. Es müsste sich nur noch jemand daran machen, die aktuellen Kosten zu ermitteln. Das sollte, so hieß es weiter, auch in der „etwas träge wirkenden Stadtverwaltung“ bei sinnvoller Nutzung der zur Verfügung stehenden Arbeitszeiten locker möglich sein. Zumal als Voraussetzung für eine detaillierte Kostenaufstellung lediglich ein paar Aktenordner aus dem Schrank geholt werden müssten, in denen sämtliche anfallenden Arbeiten exakt beschrieben sind, wie Thomas Schmidt ergänzte.

Siegfried Kiefer belegte die Theorie mit der schriftlichen „Begründung zum Bebauungsplan Leisenberg II“ der Stadt vom 28.7.1999. Damals ging die Veraltung davon aus, dass die Stadt mit Gesamtkosten von 2.5 Mio. „D-Mark“ oder 1,25 Mio. Euro kalkulieren müsse, von denen „ein erheblicher Teil durch die Erhebung von Anliegerbeiträgen wieder vereinnahmt“ werden könnten. Unterm Strich sind in der Begründung die Anlage eines Kinderspielplatzes, die Grünordnung, der Natur- und Landschaftsschutz, die Höchstgrenzen der baulichen Nutzung die Handhabung von Leitungsrechten zur Stromversorgung, die Abwasserbeseitigung sowie die Wasserversorgung oder die Oberflächenentwässerung detailliert beigelegt. Eine Sonderregelung erfordere das Schützenhaus, dessen Schießbetrieb damals für „nicht vereinbar mit dem Wohnbau“ eingestuft worden ist, was aber nach heutigen Maßstäben und nach heute üblichen Schutzbauten oder Änderungen des Schießbetriebs – beispielsweise Umstellung auf elektronische Anlage – durchaus revidiert werden könnte.

Wichtig ist der CDU, dass der aktuelle Pächter des landwirtschaftlich genutzten Bereichs eine Ausgleichsfläche für den Weidebetrieb erhält. Ohne eine solche Maßnahme fehle es dem Landwirt an Futter- und Weidewiesen, die existenziell wichtig zur Weiterführung seines Betriebes sind.

Für die Mitglieder der CDU stand an diesem Abend hoch oben über der Stadt fest: „Viele der finanziellen Sorgen der Stadt könnten sich mit Realisierung des Projekts „Leisenberg II“ lösen lassen. Es gelte, in die Hände zu spucken und die Dinge, die dazu nötig sind, in Angriff zu nehmen. Aber dazu, da waren sich viele in der Runde einig, fehle es der Verwaltung am nötigen Schwung. Es liege also am Gemeinderat, dessen Mitglieder vom Volk gewählte Vertreter sind, den nötigen Druck aufzubauen, um dieses Projekt voran treiben zu können. Alleine der Antrag zur Sichtung der Unterlagen von 1999 zur Bebauung des Leisenberg II reicht leider nicht. Es müsse nun der Antrag zur aktuellen Kosten- und Erlösermittlung gestellt werden als Basis für einen endgültigen Beschluss des Gremiums. Fest steht: Es muss jetzt endlich zügig voran gehen. Allein durch die Corona-Pandemie haben sich riesige Löcher im laufenden Finanzhaushalt der Stadt Zell aufgetan. Das Projekt müsse also 2021 unbedingt umgesetzt werden!

Bürstenmacher im Fokus

Todtnau eröffnet das neue Bürstenmuseum

Bürstenmacherlegende Friedrich Busse in Aktion

Todtnau (hjh). Karl-Ludwig Nessler, der Erfinder der Dauerwelle, hat Gesellschaft bekommen. Er ist umgezogen ins Obergeschoss des Kulturhauses und thront dort quasi über einem weiteren spannenden Kapitel aus der industriellen Erfolgsgeschichte der Stadt: Exponate zur Geschichte der Bürstenbinderei oder besser die sehr umfangreiche Dokumentation über 250 Jahre Bürstenhandwerk, dessen Geschichte Leodegar Thoma mit der Einführung der Arbeitsteilung 1770 zu schreiben begann. Am Samstag wurde das neu gestaltete Bürstenmuseum in – coronabedingt mehreren – Etappen eröffnet. Wie die Nessler-Ausstellung steht die in Handwerk und maschinelle Fertigung zweigeteilte Bürstenpracht zusammen ab sofort der Öffentlichkeit vorerst mal bis Dreikönig Mittwoch und Sonntag von 14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zur Verfügung. „Aber“, so Kulturhaus-Ressortleiter Dr. Ralf Andreas Thoma in seiner Begrüßungsrede, „das sollte niemand daran hindern, einen Beitrag in die bereit gestellten Körbchen zu geben. Denn das Museum, das Kulturhaus, der Betreiberverein brauchen Geld.“ Auch wenn dort vor allem sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird, gelte für Besucher die Regel: „Het’s dir g’falle, dann zahl, was de magsch!“

„Es hat ein paar Jahre gedauert, bis die Idee zu diesem Museum Realität geworden ist“, sagte Thoma, bevor sich die Türen öffneten. Alle Beteiligten hätten einen langen Atem bewiesen. „Viele, viele Stunden Arbeit“ hätten seine Mitstreiter in die Einrichtung des Museums investiert und ihr „historisches Wissen“ mit ihm, Ralf Thoma, geteilt. Es sei „ihr“ Museum, betonte er. Es fehle noch an Kleinigkeiten und auch an einer „moderneren Maschine“, die von der Firma Zahoransky zur Verfügung gestellt werde. Und es werde natürlich immer wieder Veränderungen bei den Exponaten geben, die teils Leihgaben, zum großen Teil aber Eigentum des Museums sind und bleiben werden. Kurz: „Es gibt immer wieder ausreichend Gründe, auch nach der Eröffnung hie und da bei uns vorbeizuschauen“, warb Ralf Thoma um nicht nachlassendes Interesse der Museumsfreunde, die er schließlich auch mit der Erinnerung daran „impfte“, dass „unsere Heimat, der Schwarzwald“, voll sei mit Geschichten findiger Schwarzwälder und dass wohl allein die Erzählungen rund um den Silberbergbau Museen füllen könnten. Er denke u.a. an die ersten Skifahrer, an den aufkommenden Tourismus und an die vielen Geschichten, die Großeltern aus früheren Zeiten zu erzählen wüssten. Er denke aber auch an die ganz besondere Geschichte von Karl Ludwig Nessler, dem das Kulturhaus seit Jahren eine äußerst spannende Ausstellung gewidmet habe. Deshalb freue er sich sehr, auch dieses neu gestaltete Museum heute hier eröffnen zu können, versicherte der Ressortleiter. Trotzdem stehe nun natürlich die Geschichte der Bürstenindustrie im Fokus. Natürlich könnten die alten Bürstenbinder und Händler solche Geschichten erzählen. Und weil diese Erzählungen noch so frisch in den Erinnerungen haften, könne man sich durchaus die Frage stellen, wozu es eines solchen Museums bedarf. Die Antwort darauf liege auf der Hand: „Ohne die mutigen Bürstenmacher von damals wären wir alle nicht da, wo wir heute sind.“ Ein Museum habe unter anderem die Aufgabe, Geschichte lebendig zu machen und uns daran zu erinnern, wer wir sind und wo wir herkommen. Da könne es sich durchaus auch mal der Hilfe eines Mannes bedienen, der von langen und kalten Winternächten erzählen kann. Den, so Thoma, habe man gefunden: Lorenz Wunderle, der erste Schwarzwälder Bürstenhändler.

Die älteste Bürste aus dem Jahr 1760

Ein Schauspieler schlüpfte in dessen Rolle und begann zu beschrieben, was die Besucher im Museum erwartet: „Im ersten Raum sehen Sie Exponate aus der Geschichte von 1770 bis 1902, die sich mit der Bürstenmanufaktur befasst.“ Zu dieser zeit seien die Todtnauer noch in ihren kleinen Stuben gesessen, haben Bürstenhälse gefertigt, Borsten eingezogen und ihre Erzeugnisse dann von Bürstenhändlern in die weite Welt hinaus tragen lassen. Beide Stuben, die Einziehstube und die Hölzlemacherei, zeigen das eindrucksvoll. Zu sehen sind dort die verwendeten Hölzer und Borsten. In den Vitrinen seien ein paar ganz besonders schöne Stücke, u.a. wundervolle, handeingezogene Silberbürsten, darunter die Bürsten der Luise von Baden oder die allererste Bürste aus dem Jahr 1760 zu bewundern.

Der zweite Bereich der Ausstellung sei der Zeit nach 1902 bis heute gewidmet. 1902 habe Anton Zahoransky seine Firma gegründet und damit die Industrialisierung in der Stadt eingeleitet. Deshalb seien dort auch Maschinen und Werkzeuge der Todtnauer Maschinenfabriken zu finden, sagte „Lorenz Wunderle“. Wie die Maschinen funktionieren, werde den Gästen von Mitarbeitern des Museums erklärt. Und auch bekannt gemacht mit der „Ahnengalerie“ mit Bildern aus den Familien der Todtnauer Bürstenhersteller. Und selbstredend Bilder von heute noch international tätiger Todtnauer Unternehmen und deren Produkten. Dann gab der Bürstenhändler den Weg frei: „Nun raus aus der Kälte und rein in die warme Stube: Viel Spaß in unserem Bürstenmuseum.“ Und den hatten die Gäste dann auch u.a. bei Vorführungen wie der von Friedrich Busse, dem Oldie, der seit 65 Jahren Bürstenmacher ist, mit seinem Tisch schon in Amerika Werbung für die Todtnauer machte und seit 25 Jahren ehrenamtliche Museumsarbeit leistet.

Mit leisem Zischen durchs Wiesental

Schönau (hjh). Wetter machte dem absolut lärmfreien Öko-Spektakel rund um die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) mehr als nur einen Strich durch die Rechnung. Alles fiel ein klein wenig kleiner aus als geplant. Trotzdem kamen die e-Motorräder aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz am Ende dann doch noch ganz groß raus. Und zwar nicht nur in einem drei-Minuten-Bericht in den SWR-Nachrichten am Sonntagabend, in der neben der Fröhnder Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner („Es muss leiser werden, aber Straßensperrungen kommen bei uns nicht in Frage“) und dem Kürnberger Ortsvorsteher Peter Ulrich („Ich muss die extreme Zurückhaltung hiesiger Behörden in Bezug auf die Anordnung von Geschwindigkeitsbegrenzungen kritisieren“) auch ein paar Biker zu Wort kamen, die sintflutartigem Regen, einer deshalb um die Hälfte auf 40 Kilometer gekürzten Rundstrecke durchs Wiesental und der auf 20 halbierten Teilnehmerzahl zum Trotz das Fazit zogen: „Es hat Spaß gemacht. Und auch wenn die Einwohner der von uns besuchten Orte witterungsbedingt fehlten, konnten wir Menschen um uns herum eindeutig beweisen: Man kann auch ohne die Produktion von Lärm und Gestank Fahrspaß haben und die Natur genießen.“

Ein leises Zischen begleitete den Tross durchs Wiesental. Die Verkehrsteilnehmer, die das mitbekamen, staunten also nicht schlecht, wie lautlos dieser von den EWS organisierte «Electric Ride Schönau im Schwarzwald» (ERS) über die Bühne ging. Es klang durchaus glaubhaft, was eine Dame im Sattel eines dieser elektrisierenden „fliegenden Kisten“ unter „etwas anderen Wettervoraussetzungen“ am Ritt durch die Natur u.a. fasziniert: „Bei Fahrten durch die Landschaft hören wir die Vögel zwitschern.“ Dabei geht die Post auch hier mächtig ab. Das aktuellste Modell , eine „ZERO SR/F“, hat 110 Pferdestärken unter der Haube, beeindruckt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und schafft es von „Null auf Hundert“ in sagenhaften drei Sekunden. Rund 200 Kilometer weit führt die Reise, dann muss der Stromstecker irgendwo rein. An der Steckdose dauert der Aufenthalt 60 Minuten, dann kann es wieder losgehen zu dem nicht ganz billigen Vergnügen. Das Modell des amerikanischen Herstellers, der in Schönau mehrheitlich am Start gewesen ist, kostet etwas mehr als 20000 Euro. Für 21000 Euro ist der „Streetfighter“ aus Modena zu haben. Den flotten Italiener bringen 145 PS zügig auf Touren. Im Stadtverkehr bewältigt eine volle Batterie laut Hersteller bei moderater Geschwindigkeit rund 400 Kilometer, die sich bei Autobahnfahrten mit bis zu 200 Sachen auf gut die Hälfte halbieren, wobei ein Teilnehmer in Schönau darauf hinwies, dass diese Reichweiten nur zu schaffen seien, wenn man sein Fahrverhalten entsprechend anpasst und beispielsweise Möglichkeiten zum Windschattenfahren nutze. Im übrigen aber beteuerte er, dass er diese Art von Fragen nach möglichen Reichweiten „nicht mehr hören“ könne. „Die Reichweite reicht in Deutschland von der Küste bis zu den Alpen. Denn überall gibt es mittlerweile Steckdosen, an denen unsere Motorräder wieder flott gemacht werden können.“ Auch die „Neue“ im Bunde, eine „Schwedin“, mit der es um ein paar Nuancen gemütlicher auf Reisen geht. Das „Retro“-Modell aus Schweden, das seit Mai dieses Jahres auf dem Markt ist und für das laut ADAC etwas mehr als 10000 Euro zu berappen sind, schafft 150 Kilometer. Dann erwartet der 20 PS-Boliden eine Steckdosen-Pause. Auf die Notwendigkeit, tanken zu müssen, macht an diesem – so der ADAC – „optischen Leckerbissen, dessen Design an eine Yamaha SR 500 erinnert“, ein „gar nicht retro-konformes“ digitales Cockpit mit zeitgemäßem Touchscreen aufmerksam.

Sie sind also im Kommen, werden nach und nach salonfähig und begeistern die größer werdende Fan-Gemeinde mit schier unglaublichen Leistungen. Kein Wunder also, dass sich die EWS zu diesem Event motiviert fühlte, getrieben vom eigenen „Kampf für mehr Klimaschutz und für eine nachhaltige, bürgernahe Energiezukunft“. Man fühle sich geradezu verpflichtet, für eine „generelle Verkehrswende weg vom Lärm und CO2-Emissionen“ einzutreten und damit die Bemühungen zur „Stärkung ökologischer E-Mobilität jenseits von Kohle- und Atomstrom“ nachhaltig zu unterstützen. Immer drängender würden Lösungen zur Eindämmung des Motorenlärms gesucht. Die elektrische Mobilität könne entscheidend dazu beitragen, „die Lärmemissionen zu reduzieren, nachhaltige Mobilitätskonzepte umzusetzen und damit die Lebensqualität aller zu steigern“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ERS bewiesen nach Ansicht der EWS, dass sich „Engagement für die Umwelt und Rücksicht auf andere durchaus mit dem vergnügen an einem interessanten Hobby sinnvoll verknüpfen lassen.“ Mit dem Event wollten die Herrschaften Veränderungen anstoßen. Und das, so die EWS, sei eine Haltung, die sich im Betrieb der Schönauer Stromer wiederfinde. Auch deshalb stellten sie der illustren Reisegesellschaft nach der Tour „grünen Ladestrom“ zur Weiterfahrt in eine hoffentlich rosige Zukunft bereit.

Corona-Maßnahmen

Ein Leserbrief vom Samstag, 19.9. in der Badischen Zeitung verdient es sicherlich, gelesen zu werden:

Das Virus ist keine hinreichende Rechtfertigung für die meisten Maßnahmen / Zu: „Weniger Corona-Fälle im Wochenvergleich“, Agenturbeitrag (Politik, 31. August)

Laut Robert Koch Institut (RKI) sind Stand 16. September gut 19 000 Corona-Infektionen in Deutschland bekannt. Das sind bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen etwa 0,02 Prozent, selbst eine zehnmal so hohe Dunkelziffer angenommen, käme man über 0,2 Prozent nicht hinaus. Ausweislich RKI sind im Juni 473 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben, im Juli 200, im August 167. Das sind keine Zahlen, die in einem Land, in dem jeden Monat knapp 20 000 Menschen an Krebs und fast 30 000 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben, irgendwen über Gebühr beunruhigen müssten.
Mit dem starken Fokus auf die Zahl der Neuinfizierten ignoriert man den Unterschied zwischen der Gefährlichkeit, die von einem Ereignis ausgeht, und der Gefahr, dass es eintritt. Das ist keine Wortklauberei, sondern darauf beruht unter anderem unsere gesamte Versicherungswirtschaft. Jedes Feuer, das plötzlich ausbricht, ist brandgefährlich, die Gefahr oder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Feuer plötzlich ausbricht, ist dagegen überschaubar. Wäre es anders, könnte sich niemand eine Brandschutzversicherung leisten. Die Gefährlichkeit des Bisses einer Giftschlange ist über die Maßen groß; die Gefahr, in unseren Breiten von einer Giftschlange gebissen zu werden, ist über die Maßen gering. Die Gefahr einer Ansteckung mit Corona mag deutlich größer sein als die Gefahr, von einer Schlange gebissen zu werden, die Gefährlichkeit des Virus ist jedenfalls deutlich geringer als die eines Schlangenbisses.
Es ist keine hinreichende Rechtfertigung für die meisten Maßnahmen der letzten Monate und die Art, wie darüber polemisiert wird. Darum ist es auch keine demokratische Zumutung, wie Frau Merkel behauptet. Denn das Virus ist unpolitisch, es hat weder Schulen geschlossen und eine Maskenpflicht verordnet, noch hat es eine Verschwörungstheorie in die Welt gesetzt. Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und Urteile über die Dinge (Epiktet).

Motorrad Fahrer schwer verletzt mit Rettungshelikopter in Uniklinik

Todtnau: (ots) – Die L 151 befuhr am Sonntag, 13.09.2020 gegen 14.40 Uhr ein 59 Jahre alter Mann mit seiner Yamaha bergwärts von Präg kommend in Fahrtrichtung Passhöhe Hochkopf. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen einen Leitpfosten sowie einem Betonschacht. Durch den Aufprall an dem Betonschacht überschlug sich der 59-Jährige und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Krad Fahrer verletzte sich bei dem Unfall sehr schwer und wurde vom Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Freiburg verbracht.

Unfallursache könnte laut Zeugen sein, dass der Kradfahrer seinen Spiegel am Motorrad einstellte und dadurch ein entgegenkommendes Fahrzeug zu spät wahrnahm, erschrak und seine Maschine ruckartig nach rechts zog. An der Yamaha entstand Sachschaden in Höhe von 7500 Euro.

Zwei Einbruchsversuche – Polizei sucht Zeugen!

Steinen/ Endenburg: (ots) – Zu zwei Einbruchsversuchen kam es zwischen Freitag, 11.09.2020 und Samstag, 12.09.2020 in der Straße „Im Hofacker“. Unbekannte versuchten auf der Rückseite einer Werkstatt ein Fenster aufzubohren, was jedoch misslang. Über eine Tür konnte er dann ins Gebäude eindringen und Bargeld aus einem Geldbeutel und der Kaffeekasse entwenden. Bei dem zweiten Einbruch in der gleichen Straße scheiterte der Täter beim Einbruch, da er auf frischer Tat ertappt wurde.

Währenddessen sich der Einbrecher am Fenster zu schaffen machte wurde der Bewohner auf diesen aufmerksam, woraufhin er flüchtete. Er wurde als Mann zwischen 30 und 40 Jahre alt und einer stämmigen Figur beschrieben. Bekleidet mit einem schwarzen Pullover, einer kurzen hellen Hose und einem hellen Basecap.

Das es sich in beiden Fällen um den gleichen Täter handelt ist wahrscheinlich.

Der Polizeiposten Steinen (07627/970) hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Nacht von Freitag auf Samstag im und um den Hofacker gemacht haben, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Unfallbeteiligter Traktor gesucht – Zeugenaufruf

Efringen-Kirchen: (ots) – Am Donnerstag, 10.09.2020, gegen 18.30 Uhr, kam es auf der K6320 zu einem Verkehrsunfall. Ein Seat-Fahrer fuhr von Efringen-Kirchen in Richtung Blansingen. Auf der Strecke überholte er nach eigenen Angaben einen Traktor und streifte diesen mit seiner rechten Fahrzeugseite. Da er keine Möglichkeit sah, seinen Seat sofort anzuhalten, fuhr er etwas weiter und verständigte die Polizei. Der Traktor konnte jedoch nicht mehr angetroffen werden und dessen Fahrer meldete sich bislang nicht bei der Polizei. Ob an dem Traktor ein Schaden entstanden ist, ist nicht bekannt. Deshalb sucht das Polizeirevier Weil am Rhein, Tel. 07621 9797-0, den Traktor-Fahrer. Der Traktor soll weiß-grau mit grüner Fahrerkabine gewesen sein.

Öffentlichkeitsfahndung – 26-jährige Frau wird vermisst

St. Blasien: (ots) – Die Polizei sucht nach einer 26-jährigen Frau, die seit dem

09.09.2020 vermisst wird. Sie wollte im Bereich Südschwarzwald alleine wandern gehen. Letzte Bilder wurden von ihr aus St. Blasien übermittelt. Möglicherweise wollte sie zuletzt durch das Wehratal in Richtung Wehr gehen.

Zuletzt bestand am 10.09.2020 durch Angehörige Kontakt mit der Vermissten über Whatsapp.

Die junge Frau ist 26 Jahre alt, 160 cm groß, schlank, ca. 50 kg, dunkelblonde an den Spitzen blonde Haare, sie führt einen roten Trekking-Rucksack der Marke Osprey und vermutlich ein graues Zelt mit.

Die Kriminalpolizei Bad Säckingen wendet sich an die Öffentlichkeit: Wer hat die Vermisste gesehen oder kann Hinweise auf ihren Aufenthaltsort machen.

Hinweisgeber werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Bad Säckingen Telefon 07761 934 500 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.