Dreilandecho

Klatsch, Tratsch und Kulinarisches aus dem Dreiländereck zwischen Müllheim, Lörrach, Schopfheim, Zell, Todtnau und Feldberg

Aus der Region

Austritt von Gefahrgut – Feuerwehreinsatz

Hausen i.W.: (ots) – Am Montag, 17.08.20, gegen 10.15 Uhr, kam es in der Krummatt in Hausen zu einem Feuerwehreinsatz. Ein Lkw-Fahrer hatte bei der Auslieferung von Gefahrgut festgestellt, dass ein 25-Liter Kanister, der sich auf einer Palette auf der Ladefläche befand, beschädigt war. Hierdurch kam es zum Austritt von Natronlauge. Durch die verständigte Feuerwehr wurde der Kanister unter Vollkörperschutz geborgen und gesichert. Das Loch in dem Kanister war möglicherweise beim Transport durch eine beschädigte Palette entstanden. Eine Gefahr für Personen oder die Umwelt konnte durch die Feuerwehr, welche mit etwa 75 Einsatzkräften vor Ort war, verhindert werden. Der Einsatz war gegen 14.30 Uhr beendet.

Kleintransporter kommt von der Straße ab – ein Leichtverletzter und 14000 Euro Sachschaden

Schönau: (ots) – Mit seinem Kleintransporter verursachte am Samstagmorgen, 15.08.2020, gegen 06.40 Uhr, ein 19 Jahre alter Mann einen Unfall auf der B 317 bei Schönau-Brand.

Von Schönau befuhr er die Strecke in Fahrtrichtung Lörrach als er kurz nach dem Ortsausgang von Schönau alleinbeteiligt die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Er kam nach links von der Straße ab und kollidierte dort mit einem Metallzaun.

Der Ford wurde hierbei schwer beschädigt und der Fahrer leicht verletzt. Bei dem Mann wurde zudem eine geringe Menge Marihuana gefunden, was weitere Ermittlungen nach sich zieht. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 14.000 Euro.

Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Kradfahrer, K6341 Bereich Belchen

Freiburg (ots) – K6341 zwischen Wiedener Eck und Aitern, Höhe Multen

Heute, gegen 16.30 h, kam es auf der K6341 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Krad mit einem Linienbus kollidierte. Der 32-jährige Kradfahrer, der talwärts in Richtung Aitern unterwegs war, kam nach bisherigem Erkenntnisstand in einer Rechtskurve zu Fall. Er kollidierte mit einem entgegenkommenden Linienbus; durch den Aufprall wurde er so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Von den 21 Insassen des Linienbusses wurde niemand verletzt.

Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 EUR Die weiteren Ermittlungen wurden von der Verkehrspolizei Weil übernommen

Gefährliches Rechtsüberholen auf der Autobahn – Zeugen gesucht

Freiburg (ots) – Am 14.08.2020, gegen 12.55 Uhr, überholten zwei Sportwagen mit Schweizer Zulassung verbotener Weise auf dem rechten Fahrstreifen der BAB A5 kurz vor der Ausfahrt Hartheim/Heitersheim in Fahrtrichtung Freiburg, eine sich verkehrsbedingt bildende Fahrzeugschlange auf dem linken Fahrspur.

Beim Wiedereinscheren auf die linke Fahrspur schnitten sie den dort fahrenden Pkw-Führer derart, so dass dieser stark abbremsen musste um eine Kollision zu verhindern.

Die Verkehrspolizei (0761-882-3100) sucht Zeugen oder weitere Geschädigte, die ebenfalls gefährdet wurden oder Hinweise zu den auffälligen Fahrzeugen geben können. Die Sportwagen verließen die BAB über die AS Hartheim.

Falsche Microsoft-Mitarbeiter am Telefon – Anstieg der Fallzahlen seit Mai 2020

Warnmeldung des Polizeipräsidiums Freiburg – (ots) – Ihr Telefon klingelt. Ein Unbekannter meldet sich und stellt sich als Mitarbeiter von Microsoft vor. Er behauptet, Ihr Rechner, z.B. Computer oder Laptop, sei von Viren befallen. In diesem Fall legen Sie am besten gleich wieder den Hörer auf. Denn am anderen Ende der Leitung sind höchstwahrscheinlich Betrüger, die nichts mit Microsoft zu tun haben, sondern in einem Call-Center in Indien sitzen.

Die Masche ist immer die gleiche: Die angeblichen – häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden – Microsoft-Mitarbeiter behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen die Angerufenen auf ihren Geräten unter „Anleitung“ eine Fernwartungssoftware installieren, mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können.

Das Problem: Mit diesem Programm erhalten die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen.

Seit Mai 2020 über 40 Fälle bei der Polizei Freiburg aktenkundig-

In den letzten Wochen registrieren die Ermittler beim Polizeipräsidium Freiburg eine starke Zunahme im Bereich des Kriminalitätsphänomens „Telefonbetrug“. Für Kriminaloberrat Achim Hummel vom Referat Prävention Grund genug, vor dieser perfiden Masche aktuell zu warnen. Auch deshalb, weil die routinierten Ganoven für ihre vermeintliche Service-Leistung meist auch noch eine „Gebühr“ verlangen.

Anfang August wurde so ein Senior in Weil am Rhein um 6000 EURO betrogen. Im Raum Emmendingen traf es jüngst einen betagten Mann, der um knapp 1500 EURO hintergangen wurde

So schützen Sie sich

Chefpräventioner Achim Hummel weist darauf hin, dass seriöse Unternehmen wie Microsoft niemals unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden aufnehmen. Er rät

daher: „Sollte ein angeblicher Servicemitarbeiter bei Ihnen anrufen, ohne dass Sie darum gebeten haben, dann legen Sie einfach den Hörer auf“. Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus. Ganz wichtig, so der

Präventionsexperte: Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner; beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

In Notfällen wählen Sie die kostenlose Notrufnummer 110 und informieren die Polizei.

Hallengebühren Schlächtenhaus

Schlächtenhaus (hjh). „Die Gemeinde braucht Geld.“ Und deshalb, so der Tenor bei der Diskussion um die künftigen, seit Jahren nicht gerade unumstrittenen neu aufgestellten Gebührenordnung für Hallenmieten in Steinen selbst und in den Teilorten, „deshalb kommen wir um eine Gebührenerhöhung nicht drumherum.“ Ortsvorsteherin Almut Steyer gab bekannt, dass sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen „zusammensaß“ und über die künftigen Regelungen parlierte. Unter Berücksichtigung von beispielsweise Alter (der Halle), Zustand und Nutzung sei ein Zahlenwerk entstanden, das dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen vorgelegt werden könnte. Dabei sei allen klar: „Was wir erarbeitet haben, hat unterm Strich keine Bedeutung. Die Gemeinderäte können durchaus zum Schluss kommen, unsere Vorschläge seien allesamt Kappes“, gab Almut Steyer unumwunden zu und wies gleichzeitig darauf hin, dass sich die angestrebte Gleichbehandlung aller Ortsteile wegen der extrem unterschiedlichen Hallen äußerst schwierig gestalte.

Trotzdem liegt nun auch aus Schlächtenhaus ein Vorschlag auf dem Tisch, der auf dem gemeinsam gefassten Fazit aller Teilort-Vertreter und der dort agierenden Vereine fußt: Die Halle soll pro Veranstaltung 179 Euro kosten. Dazu müssten für die Küche 30 Euro, für die Halle mit Foyer bei Andachten oder Bestattungen 50 Euro berappt werden. Und eine Trainings- oder Übungsstunde der Vereine würde mit einem Euro pro Stunde abgerechnet. Mit einem Zuschlag von 100 Prozent würden Privatpersonen oder örtliche Firmen belastet. Auswärtige Vereine und Privatpersonen, Firmen und Vereinigungen oder kommerzielle örtliche Veranstalter müssten 200 Prozent drauflegen und die Veranstalter von kommerziellen Veranstaltungen auswärtiger Veranstalter müssten mit einem Zuschlag von 300 Prozent kalkulieren, denn – so Almut Steyer, die wie ihre Ratskollegen eine Verschlechterung der örtlichen Vereine unbedingt vermeiden will, „irgendwo her muss die Gemeinde, dazu genötigt nicht zuletzt von der Kommunalaufsicht“, auf ihre Kosten kommen. Auch deshalb kommen die Vereine und Institutionen vor Ort in den Genuss weitere Vergünstigungen: „Jahreshauptversammlungen sind ebenso frei, wie eine Probe vor größeren Veranstaltungen, Training von Kindern und Jugendlichen der Vereine, Schüler- und Kinderveranstaltungen nicht kommerzieller Art, runde Jubiläum der Vereine ab 50 Jahre, Blutspendeaktionen des DRK, Veranstaltungen örtlicher Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie eine Veranstaltung örtlicher Vereine pro Jahr.“ Und damit konnten sich schließlich alle Mitglieder des Gremiums abfinden, obwohl einige in der Runde speziell den Beitrag der Vereine für Trainings- und Übungsstunden als „Pfennigfuchserei“ ins klare Abseits zu stellen versuchten.

Diebstahl von Reisebus – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Schliengen: (ots) – Zwischen Samstag und Dienstag, 8.-11.08.2020, wurde vom Hof eines Busunternehmens in der Gutedelstraße ein Reisebus entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen drang die Täterschaft nach dem Aufbrechen einer Tür in das Gebäude ein und entwendete zunächst einen Schlüssel zu dem Bus. Anschließend wurde der nicht zugelassene Omnibus, EVOBUS Setra, entwendet. Der Bus ist überwiegend weiß, Erstzulassung 2016, und hat einen auffälligen Schaden an den Kofferfächern an der linken Seite. Der Wert wird mit etwa 200.000 Euro angegeben. Die Kriminalpolizei Lörrach, Tel. 07621 176-0, sucht Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge oder der Bus selbst aufgefallen waren.

Hinweise auch über loerrach.kk.hinweis@polizei.bwl.de.

Felsaufreißer gestohlen – Polizei sucht Zeugen

Kleines Wiesental / Tegernau: (ots) – Im Tegernauer Gewann Kircheck, Alte Schwander Straße, wurde ein abgelegter Felsaufreißer für einen Bagger gestohlen. Dieser wird üblicherweise am Hydraulikarm des Baggers befestigt und wird für das Lösen von felsigen Böden benötigt. Der Tatzeitraum liegt zwischen Freitag, 31.07.2020, und Mittwoch, 05.08.2020. Das Polizeirevier Schopfheim (07622/666980) bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im oben genannten Bereich gemacht haben, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Bausstellenampel und Warnbaken gestohlen

Todtnau-Geschwend: (ots) – Unbekannte entwendeten zwischen Samstag, 08.08.2020 und Montag, 10.08.2020, zwei Baustellenampeln sowie acht Warnbaken von einer Baustelle zwischen Geschwend und Präg. Die Ampelanlage hat einen Wert von 8000 Euro und war nahezu neuwertig. Der Polizeiposten Oberes Wiesental, Tel. 07673 8890-0, sucht Zeugen.

Die Jagd in Schlächtenhaus

Schlächtenhaus (hjh). Billig waren sie nicht, die zehn Böcke, sieben Geißen und zwölf Kitze, die vier Keiler, vier Bachen und vier Frischlinge, die Jagdpächter Manfred Müller mit seinen Mannen im Revier vor die Flinte liefen. Denn auch im Jagdjahr 2019 musste das Team viel Geduld, Schweiß und Zeit in den mit einer Jagdpacht nun mal verbundenen Natur- und Landschaftsschutz investieren. Allein 53 Stunden „Handarbeit“ und 21 Traktorstunden waren nötig, um Wildschäden zu beseitigen oder zu regulieren und die Pflege sowie den Schutz von Tannen, Fichten, Eichen und Buchen zu forcieren, zu der die Jäger von der Gemeinde mittlerweile verpflichtet wurden , betonte Müller am Dienstag vor den Ortschaftsräten und vor Ortsvorsteherin Almut Steyer in der locker Pandemie-bestuhlten Steinenberghalle vor einer stattlichen Anzahl Zuschauer. Der Jagdpächter räumte dabei auch auf mit romantischen Vorstellungen von Streifzügen durch die freie Natur. „Immer mehr Weideland ist in den zurückliegenden Jahren entstanden, zu Lasten der Wälder und damit der Wildtiere, die in diesen Wäldern leben“, klagte Manfred Müller und wies darauf hin, dass die Tiere dort zunehmend leiden unter Spaziergängern mit oder ohne Hunde, unter Radfahrern, Fußgängern und Joggern, die sich zudem nicht immer sehr rücksichtsvoll gegenüber den übrigen Waldbewohnern verhalten. „Morgens um sechs Uhr geht’s los mit dem Krawall. Und sagen darf man nichts“, ärgerte sich Müller über „Hinz und Kunz“, die immer öfter und in großer Zahl im Wald und auf den Wiesen auf Achse sind. Und gegen die dürfte auch das Hausmittel nichts nutzen, das Almut Steyer in ihrem Garten gegen Dachse und Füchse einsetzt: „Ich habe in meinem Garten Teebaumöl versprüht. Das stinkt zwar wie d’Sau. Aber seither habe ich Ruhe“, schmunzelte die Orstvorsteherin.