Zell (hjh). Die stolzen Schwäne der Stadt Zell haben trotz der Kontaktverbote seit ein paar Tagen Besuch von einer Großfamilie. Eine Enten-Mama – wo nur der Papa geblieben ist? – lehrt ihrem 16-köpfigen Nachwuchs das Baden. Und die „Kids“ sind davon so begeistert, dass sie mit nichts auf der Welt zu bewegen waren, fürs Pressefoto vorübergehend still zu halten. Es scheint halt auch bei Entenvölkern so zu sein wie überall sonst auf der Welt: Ein Sack voller Flöhe ist besser zu hüten als Nachwuchs von einer solch quicklebendigen Sorte wie diese gefiederten Wollknäuel, die sich hoffentlich auch über Ostern vergnügt im Schwanenweiher tummeln werden.

Spaziergängern dürfte es jedenfalls eine Menge Freude machen, der Rasselbande bei ihren Tauchversuchen über dicken und völlig unbeeindruckt kreisenden Kois zuzusehen.

Schön, dass es auch so etwas noch gibt in diesen lausigen Zeiten.