Familienmusical verwandelt die Stadthalle in Märchenwelt

Schneewittchen – das Musical_Pressebild

Theater Liberi präsentiert „Schneewittchen – das Musical“ in Schopfheim

Am Freitag, 14. Januar 2022, um 16 Uhr erleben Groß und Klein in der Stadthalle in Schopfheim ein märchenhaftes Abenteuer: Das Theater Liberi inszeniert die berühmte Geschichte als modernes Musical für die ganze Familie. Professionelle Musicaldarsteller sorgen mit rasanten Songs und Choreografien, viel Energie und jeder Menge Humor für ein unterhaltsames Live-Erlebnis für Kinder ab vier Jahren, Eltern und Großeltern.

Vergiftetes Obst und ein mysteriöser Trank

Seit Jahrhunderten kennt jedes Kind die berühmte Frage: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Als die Antwort darauf plötzlich „Schneewittchen“ lautet, schmiedet die böse Königin, von Selbstsucht getrieben, einen Plan, um ihre Stieftochter loszuwerden. Doch die mutige Titelheldin schafft es zu entkommen und flüchtet tief in den Wald. Sie trifft auf die sieben Zwerge, die dort versteckt und zurückgezogen von den Menschen leben und ein altes Geheimnis hüten. Nur der draufgängerische Prinz scheint von den Zwergen eingeweiht zu sein. Schneewittchen will herausfinden, was es damit auf sich hat und schon ist sie mittendrin im Abenteuer rund um Freundschaft, Liebe, vergiftetes Obst und einen gestohlenen Zaubertrank…

Klassisches Motiv neu erzählt

Die energiegeladene Adaption des Liberi-Autors Helge Fedder setzt die Geschichte von Gut gegen Böse neu in Szene. „Schneewittchen kann mit der Eitelkeit der Königin wenig anfangen und sie beweist, dass Charaktereigenschaften wie Mut, Hilfsbereitschaft und Entschlossenheit viel wichtiger sind als bloße Äußerlichkeiten“, verrät Hauptdarstellerin Nicole Elisabeth Lehmann. Untermalt wird Schneewittchens Abenteuer von eigens komponierten Titeln der Musiker Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker. „Musikalisch bekommt das Publikum einiges geboten: opulente Big Band-Arrangements, rockige und soulige Popsongs in einer Symbiose aus Analogem und Elektronischem, aber auch ergreifende Balladen und genreübergreifende Ohrwürmer“, so Kloppenburg.

Infos und Tickets:

Das Musical dauert zwei Stunden inklusive 20 Minuten Pause und ist geeignet für Kinder ab vier Jahren. Die Tickets kosten im Vorverkauf 25,- / 22,- / 18,- Euro je nach Kategorie, Kinder bis 14 Jahre erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 2,- Euro. Der Preis an der Tageskasse beträgt zuzüglich 2,- Euro. Erhältlich sind die Tickets online unter www.theater-liberi.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Corona-Schutzmaßnahmen

Für die Veranstaltung gilt ein Hygiene-Schutz-Konzept. Eine Übersicht der vor Ort geltenden Maßnahmen finden Sie unter www.theater-liberi.de/corona. Die Maßnahmen werden kontinuierlich an die Landesverordnung angepasst, sodass es jederzeit zu Änderungen kommen kann. Bitte informieren Sie sich daher nochmals kurzfristig vor der Veranstaltung. Zusätzlich gibt es eine Geld-zurück-Garantie, sollte die Veranstaltung aufgrund von Covid-19 wider Erwarten abgesagt werden müssen.

Würdigung von Dr. Karl Fritz zum 90. Todestag

Zell (hjh). Einen besseren Zeitpunkt und einen würdigeren Rahmen an einem Ort, der sich aus der Historie heraus geradezu aufdrängt hätte es für die Würdigung des ersten Ehrenbürgers der Stadt, den Erzbischof Dr. Karl Fritz, anlässlich seines 90. Todestages (7.12.1931) nicht geben können. Am 20. August 1864 kam Karl Fritz als Sohn des Pfaffenberger Paares Wilhelm und Theresia Fritz geb. Herzog in Adelhausen zur Welt. 1873 kehrte die Familie nach Pfaffenberg zurück, wo der junge Mann seine Jugendjahre verbrachte und wo der damalige Zeller Stadtpfarrer Karl Kißling die „besondere Begabung des jungen Ministranten“ erkannte und zu fördern begann. Das jedenfalls war der Laudatio zu entnehmen, mit der Bürgermeister Peter Palme am Samstag im Rahmen einer Vorabendmesse in der Atzenbacher Kirche den Werdegang des späteren Erzbischofs würdigte, also exakt in der Kirche, an deren Grundsteinlegung er 1928 anlässlich der Feierlichkeiten Fritz anlässlich seines 40jährigen Priesterjubiläums und der gleichzeitigen Ernennung zum Ehrenbürger der Schwanenstadt „maßgeblich beteiligt“ gewesen sei.

Am 7. Dezember 1931 verstarb Fritz im Alter von 67 Jahren. Seine letzte Ruhestätte fand er im Freiburger Münster „unserer lieben Frau“, wo eine Steintafel „an unseren Erzbischof“ erinnere. Aber: „Bis zu seinem Tod hat Karl Fritz auch in der Rolle als Erzbischof von 1920 bis 1931 seine Herkunft nicht vergessen“, betonte zunächst Pfarrer Martin Schlick und danach Peter Palme. Er habe als Anwalt der kleinen Leute unter anderem die Arbeitervereine (mit-)begründet und nachhaltig auch in seiner Heimat geprägt, was laut Peter Palme dazu führte, dass „man ihn auch im Wiesental sehr verehrte“, obwohl er natürlich auch in anderen Regionen wie etwa in Oberkirch, Mannheim oder Bernau, wo er 1896 Pfarrer wurde und stets die sozialen Sorgen seiner Schäfchen getreu dem Grundsatz „Zur Ehre Gottes für des Volkes Wohl“ im Blick hatte, seine Sporen verdiente.

1899 wurde Karl Fritz Kollegialmitglied des Katholischen Oberstiftungsrates in Karlsruhe, 1911 Kanzleidirektor des Ordinariats Freiburg und am 6. September 1920 schließlich Erzbischof von Freiburg. Und – so Palme am Ende – ein Idol der Katholiken im Wiesental und in Zell, die deutlich wurde, als bei der Renovierung der Fridolinskirche die neu eingebrachte Decke ein ovales Gemälde zierte, welches die Schlüsselübergabe von Jesus an den Apostel Petrus darstellte, der Apostel Petrus allerdings die Gesichtszüge von Dr. Karl Fritz trug. Leider sei dieses Deckengemälde beim Brand der Fridolinskirche 1956 verloren gegangen.

AWO-Zustupf zum „Schwätzbänkle“

Schopfheim (hjh). Ein Jahr lang haben sie fleißig – und natürlich ehrenamtlich – gehäkelt, gestrickt und genäht und die vielen tollen Handarbeiten, die dabei entstanden sind, im kleinen Laden im Pflughof verkauft. Und es hat mal wieder ausbezahlt: Am Montag übergab eine Abordnung der Handarbeitsgruppe der AWO mit Gabriele Beckert, Veronika Hartmann und der AWO-Vorsitzenden Heidi Malnati den Vertretern des Stadtseniorenrates einen dicken Scheck über 1000 Euro. Das Geld, so Heidi Malnati, soll zweckgebunden in das Projekt „Schwätzbänkle“ investiert werden, das der Landesseniorenrat Baden-Württemberg entwickelte und vom Stadtseniorenrat um Dagmar Stettner und Hannes Schneider in der jüngsten Ratssitzung aufgegriffen worden ist. Heidi Malnati, die auch Mitglied des Stadtseniorenrates ist, erläuterte bei der Scheckübergabe die Idee, die hinter dem Projekt steckt: „Hier in der Scheffelstraße um ein oder zwei Pflanzgefäße herum sollen ab Frühjahr 2022 bis spätestens Sommer 22 seniorengerechte Ruhebänke aufgestellt werden, an denen Schilder angebracht sind, auf denen ersichtlich ist, dass sich jeder, der dort Platz genommen hat, Interesse an einem Schwätzchen mit seinem Banknachbarn hat.“ Das Angebot, so ergänzte Dagmar Stettner, die Seniorenbeauftragte der Stadt, „will einen Beitrag gegen die Vereinsamung und für ein besseres Miteinander schaffen.“ Da im Seniorenrat angemahnt wurde, dass in der neu gestalteten Scheffelstraße generell seniorengerechte Sitzgelegenheiten fehlen, wollte die AWO mit ihrer Spende u.a. der Bitte der Senioren mit ihrer großzügigen Spende Nachdruck verleihen. Und Heidi Malnati kündigte an, dass die AWO gerne bereit sei, das Projekt auch im nächsten Jahr noch einmal mit der gleichen Summe zu unterstützen.

Das hörte Bürgermeister Dirk Harscher natürlich gerne. Die Stadt unterstütze die Idee selbstverständlich gerne, versicherte Harscher bei der Übergabe der Spende. Er versprach auch, dass er sich zusammen mit dem Ordnungsamt und mit den Geschäftsinhabern in der Scheffelstraße nach geeigneten Standorten für die Schwätzbänkle umsehen werde. „Wir müssen Stellen finden, an denen wir einerseits den Geschäften keinen Platz wegnehmen und andererseits im Interesse der Anwohner evtl. mögliche Gelage vor allem Nachts verhindern können“, sagte der Bürgermeister.

Schneeflöckchen – Ärger

POL-FR: Landkreis Lörrach: erster Schneefall führt zu vielen Unfällen // mehrere Meldungen

Freiburg (ots) – Der erste Schneefall in diesem Winter führte am Freitag, 10.12.2021, im Landkreis Lörrach zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen. Der Polizei wurden insgesamt 24 Verkehrsunfälle gemeldet. Davon 7 Verkehrsunfälle mit verletzten Personen. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Schopfheim mussten 8 Unfälle aufgenommen werden. 7 Unfälle ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich vom Polizeirevier Lörrach, 6 Unfälle im Zuständigkeitsbereich vom Polizeirevier Rheinfelden sowie 3 Unfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Weil am Rhein.

Zell im Wiesental: Frontalkollision in der Grendelkurve – zwei Verletzte

Am Freitag, 10.12.2021, gegen 10.15 Uhr, befuhr ein 27-Jähriger mit einem Kleintransporter die Bundesstraße 317 von Hausen kommend in Richtung Zell im Wiesental. Auf der schneebedeckten Fahrbahn kam der Kleintransporter in der Grendelkurve, vermutlich wegen einer der Witterung nicht angepassten Geschwindigkeit, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Geländewagen.

Der Rettungsdienst brachte den verletzten 70-jährigen Fahrer des Geländewagens sowie den 27-jährigen Fahrer des Kleintransporters in umliegende Krankenhäuser.

Die Rettung und Bergung der Verletzten erfolgte durch die Feuerwehr. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der gesamte Sachschaden beträgt etwa

11.500 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße gesperrt.

Kandern: mit Sommerreifen im Schnee unterwegs – Böschung hinuntergerutscht

Ein 61-jähriger Pkw-Fahrer befuhr mit Sommerreifen am Freitag, 10.12.2021, gegen

08.45 Uhr, die Landstraße 134 von Kandern kommend in Richtung Riedlingen. In einer Linkskurve kam er auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw rutschte eine Böschung hinunter, kippte auf die linke Fahrzeugseite und kam auf einem Feldweg zum Liegen. Ersthelfer bargen den 61-Jährigen aus seinem Fahrzeug. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst behandelt. Am Pkw entstand Totalschaden. Der Zeitwert wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

Steinen: Frontalkollision auf Kreisstraße – fünf Leichtverletzte

Am Freitag, 10.12.2021, gegen 10.30 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 6334, zwischen Hüsingen und Höllstein, zu einer Frontalkollision. Ein 34-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Kreisstraße von Hüsingen kommend in Richtung Höllstein, als er in einer Rechtskurve auf schneeglatter Fahrbahn in den Gegenverkehr kam.

Ein ebenfalls 34-jähriger, entgegenkommender, Pkw-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und es kam zum Zusammenstoß. Beide Pkw-Fahrer, sowie die Mitfahrerin im Pkw des Entgegenkommenden und zwei Kleinkinder im Alter von zwei und fast einem Jahr wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die beiden Fahrzeugführer in ein Krankenhaus, die Mitfahrerin mit ihren beiden Kleinkindern zu einem Kinderarzt. Die Feuerwehr war auch vor Ort und leistete technische Hilfe. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der gesamte Sachschaden beträgt etwa 30.000 Euro.

Lörrach: 83-jährige Frau beim Aufsteigen auf E-Bike gestürzt

Eine 83-jährige Frau überquerte am Freitag, 10.12.2021, kurz vor 12.00 Uhr, zu Fuß mit ihrem E-Bike die Tumringer Straße, stieg in der Ötlinger Straße auf ihr E-Bike und wollte anfahren. Aufgrund der schneeglatten Fahrbahn stürzte sie jedoch. Danach sei die 83-Jährige kurzfristig bewusstlos gewesen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.

Skiclub hofft auf gutes Wetter und bessere Zeiten

Fahrnau (hjh). 557 Mitglieder zählt der Skiclub derzeit. Und die meisten von ihnen haben Corona inzwischen ganz besonders „dicke“ und sind auch auf den Wettergott nicht sonderlich gut zu sprechen. Das Virus und die fürs Wetter zuständige Gottheit nämlich scheinen sich darauf verständigt zu haben, speziell „lang laufenden“ Skifreunden eins auszuwischen. Bei der Jahreshauptversammlung des Clubs im nagelneuen Sportheim des SVS jedenfalls klagten die Verantwortlichen: „2020 hatten wir noch kein Corona, aber auch keinen Schnee. Und im Jahr darauf herrschten in den Bergen ideale Bedingungen, es gab jede Menge Schnee. Aber keine Kurse wegen Corona.“ Es war – salopp gesagt –  zum sprichwörtlichen Mäuse melken. Und der Langverantwortliche Peter Hötzel stand nach eigenem Bekunden „oft mit Tränen in den Augen“ in herrlicher Kulisse und trauerte hilflos vergangenen Zeiten nach.

Online-Trainings-Einheiten, die oft nach „harzigem Start“ recht gut funktionierten, wurden zwar von den Sportlern fast schon notgedrungen in Anspruch genommen. Das aber konnte nicht darüber hinwegtäuschen, was der Club-Vorsitzende Klaus Störk in seinem Jahresbericht mehrmals betonte: „Wir, alle sportbegeisterten Mitglieder und Aktiven unseres Vereins haben vor allem in der Lockdownzeit schmerzlich feststellen müssen, dass da wahnsinnig viel fehlt.“ Corona hat in allen Bereichen und in allen Ebenen Spuren hinterlassen. Viele sind den Übungsstunden aus gesundheitlichen Gründen fern geblieben. Mit Ausnahme vielleicht der Mountainbiker, die unter freiem Himmel und damit etwas abseits der Ansteckungsgefahr viele Höhenmeter und viele Kilometer erstrampelten, allen voran die Teilnehmer am Stadtradeln, die mit 9472 Kilometern in der Wettbewerbswertung der Stadt Rang eins belegten. Und mit Ausnahme auch der 32 Clubmitglieder, die aus der Not eine Tugend machten und eine virtuelle Rundfahrt über durch Schopfheims Partnerstädte organisierten und dabei in vier Wochen 12300 Kilometer bewältigten.

Im Rahmen der spärlichen Möglichkeiten blieben die aktiven Mitglieder des Skiclubs weitestgehend mobil. Nordic Walking-Gruppen, Senioren, Jedermänner, Skilangläufer und natürlich die Skifahrer:innen im alpinen Bereich hielten sich fit, soweit dies die Pandemie zuließ. Sie genossen Skifreizeiten, Tagesfahrten oder Wanderungen. Und sie waren mit den Kids auf den Pisten, wo immer das möglich gewesen ist. Nicht zuletzt sehr zur Freude des Vorsitzenden und seines Teams, der feststellte: „es macht einfach riesigen Spaß zu sehen, mit welcher Begeisterung unser Nachwuchs ganz allgemein Bewegung im Schnee genießt.“

Finanziell schrammte der Club an der drohenden Katastrophe vorbei. „Wir sind bisher mit einem hellblauen Auge durchgekommen“, sagte Klaus Störk und bekannte, dass er und sein Team „große Bedenken hatte, wie es mit dem Verein weitergehen könnte.“ Zu seiner großen Überraschung aber habe sich das Minus im Berichtsjahr 2019/20 in Grenzen gehalten. Und im laufenden Vereinsjahr 2020/21 konnte der Club sogar ein Plus erwirtschaften, mit dem das Minus des Vorjahres ausgeglichen werden konnte. Und zwar obwohl die Einnahmen aus den Altpapiersammlungen – es wurden erstmals in der Geschichte des Clubs weniger als 20 Tonnen gesammelt – mit rund 800 Euro weit unter den bisherigen Erträgen lagen. Da kam dann aber der Zustupf der Sparkasse Wiesental in Höhe von 1500 Euro zum richtigen Zeitpunkt, gab Klaus Störk für den verhinderten Kassierer Daniel Andreatta zu Protokoll. Und er betonte: „Nach wie vor ist die finanzielle Situation im Skiclub sehr solide.“

Ehrenpräsident Max Schwörer kam schließlich nicht umhin, das, was er in den Berichten hören durfte, zu loben: „Es ist unwahrscheinlich, was in schwierigen Zeiten von den Verantwortlichen im Verein geleistet wurde. Ihr habt alle eine tolle Arbeit abgeliefert“, sagte er, als er um Entlastung der Vorstandschaft bat. Für die appellierte Klaus Störk an die Mitglieder und an die Angehörigen der vielen Jugendlichen, die Dienstleistungen des Vereins so überaus gerne in Anspruch nehmen: „Es wäre sehr hilfreich, wenn der eine oder andere Elternteil sich bereit erklären würde, uns bei unserer Arbeit aktiv zu unterstützen.“ Nicht nur Tatkraft, auch Ratschläge seien jederzeit und gerne willkommen, warb Störk um Mithilfe. „Wir sind nach allen Seiten offen und dankbar für jede kreative Idee, die uns hilft, die Zukunft unseres Vereins und des Wintersports nachhaltig zu gestalten.“ Vielleicht Ideen wie die, die ein Vereinsmitglied hatte, als er die Kooperation des Skiclub Fahrnau mit dem Club Rötteln anzettelte, die nun immerhin zum gemeinsamen Angebot einer Skifreizeit und einem Trainingslager „im schneesicheren“ Pitztal / Österreich führte, die der Club vom 2.-7.1.22 ebenso im Programm hat wie das Jahreshighlight, die Feier zum 60. Club-Geburtstag, die am 25.6.2022 in der Villa Musica über die Bühne gehen soll. Alle anderen geplanten und wegen Corona noch nicht 100prozentigen Termine sind tagesaktuell über die Homepage des Vereins www.ski-club-fahrnau.de zu erfahren. Dort findet sich auch der Veranstaltungskalender mit all den Events, die der Skiclub Fahrnau aktuell in seinem Jahresprogramm aufgeführt hat.

Ehrungen

Gaby Hoffmann, Thomas Schwörer und Roland Blum wurden bei der JHV des Skiclub Fahrnau für 50 Mitgliedsjahre mit der goldenen Vereinsehrennadel ausgezeichnet. Anja Schwietale, Doris Schäfer, Elke Baumann, Angelika Laws, Julia Weis, Daniel Weis, drei Mitglieder der Familie Broeker und Daniela Meier erhielten Nadeln für besondere Verdienste um den Verein.

Wahlen

Wiedergewählt wurden Klaus Störk (erster Vorsitzender), Thomas Schwörer (Stellvertreter), Nico Eisl (Skischule), Stephan Schuhmacher (Skischule), Petra Schmidt (Presse), Gisela Sevecke (Seniorenwartin), Klaus Störk und Thomas Schwörer (Freizeitsport) sowie die Beisitzer Peter Hötzel, Wolfgang Schmidt, Saskia Fechtig, Dieter Huppert und Anja Matt. Neu gewählt werden musste René Präg als Nachfolger von Kassierer Daniel Andreatta und Schriftführer Rudi Müller-Walz, der sich für die Nachfolge von Wolfgang Schmidt zur Verfügung stellte. Die Kasse prüfen ein weiteres Mal Rainer von Hopfgarten und Udo Becker.

Weitere 100 Menschen geimpft

Zell (hjh). „Wir sind zufrieden. Wir hatten nur zwei oder drei Ausfälle, ansonsten sind unsere Patienten pünktlich zum vereinbarten Impftermin erschienen“, sagte Dr. Andreas Koch, der nicht viel Federlesens machte, als die niedergelassenen Ärzte im Land Baden-Württemberg zu einem „Impfaktionstag“ aufriefen. „Wir machen da selbstverständlich mit und öffnen dazu an einem freien Tag unserer Praxis“, nahm er sich vor und sein Team rief Impfwillige auf, telefonisch für den Aktions-Samstag Termine zu vereinbaren. Rund 100 Menschen folgten der Einladung. Und da sie sich angemeldet hatten, mussten sie auch nicht lange auf den Piecks warten. „Es ging zügig von der Hand“, freute sich Andreas Koch, hielt aber auch nicht hinterm Berg mit seiner Kritik, die in diesen hektischen Tagen auch von anderen Ärzten im Musterländle immer wieder laut wird: „Wir hätten noch viel mehr machen können, wenn wir genug Impfstoff gehabt hätten.“ Darüber hinaus aber gäbe es keinerlei Probleme. „Wir müssen die Patienten nicht draußen warten lassen, denn wir haben genügend Warteplätze hier in unseren Räumlichkeiten“, sagte der Arzt und lobt: „Meine beiden Mitarbeiterinnen machen das natürlich auch ganz hervorragend, vor allem, was die Datenverarbeitung anbelangt.“ Die sei nämlich das Nadelöhr bei den Impfungen. Das Impfen dauere ein paar Sekunden. Aber das Dokumentieren und Aufnehmen nehme unglaublich viel Zeit in Anspruch. „Aber an den beiden Arbeitsplätzen, die wir hier besetzt haben, können wir das gut bewältigen.“ Gibt es nach einem solchen Erfolg eine Wiederholung solcher Aktionen? Andreas Koch hat auch dazu eine klare Meinung: „Wenn es weiter so gut läuft und Bedarf da ist, kann ich mir vorstellen, so etwas noch einmal zu machen.“ Allerdings impfe er Tag für Tag nach Vereinbarung auch in seiner normalen Sprechstunde, betont er. Es gäbe jeden Tag spezielle Impftermine. Am liebsten aber „auf Voranmeldung, weil wir die Impfstoffe eine Woche vorher bestellen müssen.“ Selbstverständlich werden die eigenen Patienten in der Praxis angesprochen. Aber es gilt der Grundsatz: „Wer zu uns kommen und sich impfen lassen will, wird geimpft.“ Und Andreas Koch fügte noch hinzu: „Unsere Pflegeheimpatienten sind alle drittgeimpft. Und unsere Hausbesuche auch.“ Es ist also alles im Lot im Zeller Hausarztzentrum.

Offene Türchen im Advent

Schopfheim (hjh). „Noch 23 mal schlafen, dann kommt das Christkindle!“ Vor noch nicht allzu vielen Jahren begann für Kinder und Eltern am 1. Dezember eine andere als die gewohnte Zeitrechnung. Die „endlos scheinenden Tage bis zum Tag, an dem die Christen die Geburt Christi feiern“, wurden automatisch dort kürzer, wo Tag für Tag Türchen an wunderschönen Adventskalendern geöffnet werden durften, von denen niemand wusste, ob sich dahinter u.a. ein Stückchen Schokolade, ein Spielzeugfigürchen, ein schlauer Spruch oder ein kleines Bild als Beitrag zur Weihnachtsgeschichte verbarg. Der Adventskalender diente in erster Linie als Zählhilfe, neben einem durchaus auch religiösen Aspekt als erzieherische Maßnahme, die (nicht nur) Kindern half, sich in Geduld und Selbstbeherrschung zu üben. 

So jedenfalls beschreibt Ulla K. Schmid Sinn und Zweck der über 100 Kalender-Variationen, die sie im Lauf der Jahre gesammelt, in ihrem Haus in Kartons gestapelt und nun im Museum der Stadt bis 30. Januar 2022 ausgestellt hat. Es ist eine bunte Vielfalt, die sicherlich viele vor allem ältere Besucher in den nächsten Wochen an ihre Jugendzeit erinnern dürfte, an eine Zeit, in der die oft handgemalten, ab 1920 auch serienmäßig gedruckten Türchenkalender noch eine viel größere Bedeutung hatten wie heute, wo Türchen an Adventskalendern auf Handys oder Tablets durch antippen geöffnet werden können und täglich kleine Preise zu gewinnen sind.

Ulla Schmids Sammlung dokumentiert eindrucksvoll die Geschichte, die Entwicklung des Adventskalenders, die nachweislich 1851 begann, als Elise Averdick in ihrem Kinderbuch die Adventszeit in einer Geschichte beschrieb, aus der Eltern ihren Kindern jeden Tag eine neue Passage vorlasen.  Die Besucher dürfen den ersten gedruckten Adventskalender, eine Weihnachtsuhr bewundern, der solche Kalender erst richtig populär machte, bewundern und sie erfahren, dass 1908 ein Weihnachtskalender mit gedruckten Bildern aus dem Land des Christkindes zum Ausschneiden erschien.

Als „Christkindleins Haus“ ging dann der erste gedruckte Türchenkalender in die Geschichte ein, ehe ein düsteres Kapitel aufgeschlagen wurde: „Anfang der 40er-Jahre wurde ein Druckverbot ausgesprochen und zwei Jahre später gaben die Nazis einen Pseudo-Adventskalender mit ideologisch gefärbten Liedern, Bildern und Geschichten heraus, um mit einschlägiger Propaganda schon auf Kinder erzieherisch einzuwirken. Ab den 50er-Jahren gingen Kaledner in unterschiedlichsten Formen und Farben aber wieder in Serie. Es gab Kalender zum Füllen, zum Abreißen, als Strich-, Zieh-, Szenen-, Kompositions-, Rubbel- oder Buchkalender und bald auch die begehbaren Kalender in Schaufenstergröße unter anderem auch in ganzen Straßenvierteln. Und es gab auch – ein aktuelles Beispiel ist laut Ulla Schmid der „Hirtenhaus-Adventskalender in Schopfheim im Jahr 2003 gewesen – Kalender als reale Hausfassade.

Ein Besuch im Museum zu den bekannten Öffnungszeiten lohnt sich auf alle Fälle für alle Generationen. Ältere können ihrem Nachwuchs zeigen, wie es früher einmal gewesen ist, und den älteren Semestern dürften die Herzen aufgehen, wenn sie in Erinnerungen an Zeiten schwelgen können, als der Nikolaus an Türen klopfte und hinterm größten Türchen eines jeden Kalenders Glöckchen ertönten und die Eltern aus dem bis dahin verschlossenen Wohnzimmer verkündeten: „Kommt rein, das Christkind war da.“

Alles ist anders

Schopfheim (hjh). „In diesem Jahr ist alles anders“, steht in der Einladung des diakonischen Werkes an alleinstehende, alleingebliebene oder alleingelassene Menschen im Raum Schopfheim und Maulburg. Und zwar verbunden mit der Ankündigung: „Der offene Weihnachtsabend geht auf Tour!“ Seit über einem Jahrzehnt treffen sich alle, denen speziell am Heiligen Abend zuhause schnell die Decke auf den Kopf zu fallen droht, im Augarten-Café zu einem Plauderstündchen mit Gleichgesinnten, aber auch mit den Helferinnen und Helfern des Diakonischen Werkes, dem SKM und aus den Kirchengemeinde Schopfheims und Maulburgs und mit den Vertretern der Kirchen. Auf dem Programm u.a.: das gemeinsame, völlig kostenlose Festmahl, das fein gewürzt wurde mit Musik und Gesang, mit Geschichten und Gedichten aus der Rubrik „Weisch no?“, mit denen alle in der Runde erfolgreich versuchten, sich und die anderen in Weihnachtslaune zu versetzen oder zu halten. Tränen der Rührung, manchmal auch des Schmerzes nach der Trennung von geliebten Menschen sah man beim einen oder anderen Café – Gast, aber auch durchweg strahlende und dankbare Gesichter.

Und nun? Wie überall haben Corona-Verordnungen auch vor den Türen der Diakonie nicht Halt gemacht. Vorschriften, vielleicht auch Vorsorgemaßnahmen verhindern den gemütlichen Plausch unter Gleichgesinnten. Jetzt schwärmen am heiligen Abend motorisierte und selbstverständlich ehrenamtlich engagierte Helferinnen und Helfer aus und bringen denen, die sich bis zum 17. Dezember mittels verteiltem Vordruck oder telefonisch beim Diakonischen Werk (Tel.: 07622 6975960) angemeldet haben, das (hygienisch verschweißte und Metzger Stich spendierte) Weihnachtsmahl zusammen mit einem kleinen Präsent der Fa. Hieber und einer von Dorothea Schaupp liebevoll verpackten „Andacht in der Tüte“ frei Haus an die Türe. „Uns ist klar, dass diese Geste, ein nettes Gespräch an der Haustüre und ein kleines Präsent  auf keinen Fall das gemeinsame Feiern ersetzen kann“, sagte die Organisatorin Sonja Steiger. Die Veranstalter wollen aber ein klares Zeichen setzen und den Menschen am Heiligen Abend signalisieren: Ihr seid nicht allein!“ Und wenn das gelingt, sind auch die, die in die Hilfen ihre Freizeit uneigennützig investieren, „selig“.

Überladene Zugmaschine kippt Böschung hinunter und überschlägt sich – ein Schwerverletzter

Kleines Wiesental (ots) – Auf einer Zugmaschine waren am Sonntag, 15.08.2021 gegen 14.20 Uhr, fünf junge Männer auf einem Waldweg in Richtung Vorderheubronn unterwegs.

Auf der Ladefläche fuhren verbotswidrig drei Personen mit, eine weitere Person auf einem nicht zugelassenen Sitz. Auf gerader Strecke kam die Zugmaschine mit seinem 28 Jahre altem Fahrer mit dem rechten Rad der Hinterachse vom Weg ab und rutschte die steil abfallende Böschung hinunter. Die Zugmaschine überschlug sich und kam nach 25 Metern an einem Baum zum Stillstand. Ein 30-jähriger, welcher auf der Ladefläche mitfuhr, wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus verbracht. Bei den vier weiteren Personen zwischen 28 und 38 Jahren wurden zwei weiterer leicht verletzt. An der Maschine entstand Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Die Bergwacht Schwarzwald war mit drei Fahrzeugen und 13 Mann vor Ort. Das DRK war mit zwei Rettungswägen und zwei Rettungshubschraubern im Einsatz.

Dachstuhlbrand in Lörrach

Lörrach. Am 14.08.2021 wurde gegen 08:45 Uhr durch einen Zeugen ein Brand im Dachstuhl im Imbachweg in Lörrach gemeldet. Die ersten Polizeistreifen vor Ort führten

Absperr- und Alarmierungsmaßnahmen bei den Bewohnern durch. Die Feuerwehr hatte den Brand am Gebäudekomplex gegen 10:00 Uhr unter Kontrolle. Durch den Brand wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Der entstandene Sachschaden wird im unteren sechsstelligen Bereich veranschlagt.